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Vom 23. bis zum 24. März 2017 veranstaltete das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit der niederländischen Behörde RIVM in Berlin einen Workshop zum Thema "Optimierung der wissenschaftlichen Validierung von Teststrategien". Teilnehmer waren internationale Expertinnen und Experten aus Regierungen, Regulierungsbehörden, Hochschulen und Industrie.

Zwei interessante Interviews mit Prof. Leist, Leiter des Centers for Alternatives to Animal Testing (CAAT) Europa und Inhaber des Dorenkamp-Zbinden-Lehrstuhls für in-vitro Toxikologie und Biomedizin/Alternativen zum Tierversuch sind in der "Open Debate" des Tagesspiegels und auf "Tierversuche verstehen" nachzulesen.

Wissenschaftler und Aktivisten werden ab dem 24. April 2017 aufgerufen, ihre Bewerbung für den Lush Prize einzureichen.

Am 24. April, dem Internationalen Tag zur Abschaffung der tierversuche, findet nun schon zum 6. Mal eine Podiumsdiskussion in der berliner Urania statt. Auf dem Podium in diesem Jahr vertreten sind u.a. Prof. Sarah Hedtrich vom Fachbereich Pharmazie der Freien Universität Berlin und Dr. Lutz Kloke von der Cellbricks GmbH.

In vitro schwerelos

Mittwoch, 05 April 2017 13:34

Wissenschaftler der internationalen Raumstation ISS werden sich mit den Wirkungen der Schwerelosigkeit auf die Eigenschaften von Nervenzellen beschäftigen. Dafür werden Astronauten im November 2017 humane Tumorzellen mit "an Bord" nehmen und entsprechende Versuche durchführen.

Zur Erforschung von Störungen während der frühen Entwicklung des Gehirns haben Wissenschaftler aus Bonn funktionelles, dreidensionales Hirngewebe aus Hautzellen von Patienten entwickelt und damit ein in-vitro-Krankheitsmodell hergestellt, mit dem sie das Miller-Dieker-Syndrom untersuchen können.

Angriff der Killerzellen in vitro

Dienstag, 04 April 2017 09:54

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt ein saarländisches Forscherteam an der Medizinischen Fakultät unter der Leitung des Biophysikers Prof. Markus Hoth bei der Untersuchung, wie das menschliche Immunsystem dazu unterstützt werden kann, von sich heraus Tumorzellen anzugreifen und zu beseitigen. Die Forscher wollen dieser Fragestellung ohne Tierversuch nachgehen.

Ein Forscherteam der Arbeitsgruppe Angewandte Molekulare Hepatologie der Medizinischen Fakultät Leipzig wird in einem Kooperationsprojekt mit einem Industriepartner der Frage nachgehen, wie sich die Wuchsbedingungen Hepatozyten-ähnlicher Zellen verbessern lassen. Dafür werden sie eine dreidimensionale biokompatible Silikonstruktur als Gerüst für den Zellaufwuchs fertigen lassen.

Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben nun ein Modell entwickelt, mit dem sie die Strömungsdynamik der Gallenflüssigkeit in der Leber simulieren können.

Der Arbeitsgruppe Reproduktionszellbiologie am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) Dummerstorf ist es erstmalig gelungen, so realitätsnahe 3D-Zellkultur-Modelle des tierischen Eileiters zu etablieren, dass sich in deren „Eileiterflüssigkeit“ sogar Embryonen entwickeln können.