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Im neuen saarländischen Hochschulgesetz gibt es jetzt die Möglichkeit eines tierversuchsfreien Studiums, allerdings muss dies der Student beantragen. Die saarländischen Hochschulen wollen sich zudem bei der Förderung der Entwicklung tierversuchsfreier Methoden engagieren.

Chemiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) arbeiten an einem Verfahren, mit dem sogenannte chirale Moleküle zuverlässig getrennt werden können. So woll es in Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln weniger Nebenwirkungen geben. Ab dies em Ende zu einer Abnahme von Tierversuchen führt, ist unbekannt.

Cell-Based Systems für Medizinproduktetests

Dienstag, 24 Januar 2017 14:23

In Wien arbeiten der Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Czerny und Prof. Dr. Ines Swoboda an einer Alternative mit Zellen, um die schädigenden Auswirkungen des Kontakts von Medizinprodukten mit menschlichem Gewebe eingehender studieren zu können. Sie versuchen dabei, zelleigene Sensoren und Signalwege als Biomarker zu nutzen.

Bern: Lungenkrankheitsmodelle auf dem Chip

Freitag, 20 Januar 2017 11:05

Prof. Olivier Guenat, Leiter des Labors für Organs-on-Chip-Technologie (Artorg) der Universität Bern hat Lungenkrankheits-Modelle auf dem Chip entwickelt. Damit erforscht er die Erkrankungen und testet Medikamente zur Behandlung dieser Erkrankungen.

Wissenschaftler der Harvard University haben ein multiregionales Brain-on-a-Chip-Modell entwickelt, das die Verbindungen zwischen drei verschiedenen Regionen des Gehirns modelliert. Die Forscher wollen damit untersuchen, wie sich Erkrankungen wie z. B. Schizophrenie gleichzeitig auf die verschiedenen Gehirnregionen auswirken.

Französische Wissenschaftler haben Hinweisye darauf gefunden, dass eine Zika-Infektion von Glia-Zellen in einem sich in Entwicklung befindlichen Gehirn durch den Gas6-AXL-Signalweg vermittelt wird. Durch die Kinaseaktivität von Gas6-AXL wird zudem die Immunantwort herunterreguliert und eine Infektion erleichtert.

Enttäuschung bei EU-Forschern

Freitag, 13 Januar 2017 14:35

Noch weniger Geld für die europäische Forschung im Rahmen von Horizon 2020: Nach dem EU-Kommission das europäische Forschungsprogramm „Horizon 2020“ um rund 2,7 Milliarden Euro gekürzt hat, sollten zumindest 400 Mio zusätzlich bereitstehen. Günther Oettinger hat gestern bekanntgegeben, dass es nur 200 Mio. sein werden.

Was passiert, wenn Herpesviren menschliche Zellen befallen, untersucht Prof. Lars Dölken. Für seine Arbeit hat er jetzt einen mit rund zwei Millionen Euro dotierten Preis des Europäischen Forschungsrats erhalten.

Arzneimittel ohne Injektion ins Blut einzuschleusen, ist schon seit längerem ein Ziel von Pharmazeuten wie von Prof. Claus-Michael Lehr, Leiter des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS). So wird an der Möglichkeit geforscht, Nanopartikel als Transportvehikel zu nutzen, um das Arzneimittel zum Ort der Bestimmung bringen zu lassen. Die Inhalation ist da ein interessanter Zugangsweg, bei dem allerdings der Schleim, produziert von der Schleimhaut, überwunden werden muss. Für einen besseren Erkenntnisgewinn haben die Forscher ein mathematisches Modell entwickelt.

Magenfundus in der Petrischale

Dienstag, 10 Januar 2017 09:44

Wissenschaftler des Cincinnati Children’s Hospital Medical Center haben einen relevanten Teil des Magens aus induzierten pluripotenten Stammzellen in der Petrischale nachgebildet, den Fundus. Der Minimagen ist in der Lage, Magensäure und Verdauungsenzyme zu produzieren. Zwei Jahre zuvor hatte das Forscherteam bereits die hormonproduzierende Magenregion, genannt Antrum, nachentwickelt.