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Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Europäische Sozialfonds fördern das erfolgreiche Berliner Startup Stipendium an den drei großen Berliner Universitäten und der Charité von April 2018 bis Ende 2019 mit 4,3 Millionen Euro.

Die Förderung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch des Landes Baden-Württemberg gehen in eine neue Runde. Bewerbungen sind bis zum 15. Mai 2018 möglich. 
 
Vom 23. bis zum 26. findet der diesjährige 21. Kongress zu Alternativen zum Tierversuch in Linz statt. Teilnehmer sind aufgerufen, ihre Abstracts für Vorträge und Posterbeiträge einzureichen.

Vom 27. bis 29. August findet der 12. Internationale Kongress zu Biologischen Barrieren am Helmholtz-Zentrum für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) an der Saarland Universität in Saarbrücken statt. Im Fokus stehen dieses Mal humane Zell- und
Gewebemodelle für die Umsetzung neuer Arzneimittel und Darreichungsformen in die Klinik, insbesondere im Bereich Infektionskrankheiten.
 
Braunschweiger Forscher vom Helmholtz_Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig (HZI) und der InSCREENeX GmbH haben eine universelle Methode entwickelt, mit der sie Zellen jedes Spendergewebes vermehren und gleichzeitig deren Funktion erhalten können. Die Untersuchung ist in Nature Communications erschienen.

In Zellkulturen haben spanische Forscher beobachtet, dass Polyphenole im Rotwein verhindern können, dass sich Bakterien an die Zahnsubstanz anheften.
 
Die Europäische Union spricht sich für ein weltweites Vermarktungsverbot für an Tieren getestete Kosmetik aus. Bislang ist es in 80 Prozent der Länder noch immer möglich, für Kosmetikprodukte Tierversuche durchzuführen oder sie werden sogar eingefordert, wie in China.
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm wollen in einem Projektkonsortium einen Pankreas-Chip aus Stammzellen entwickeln, mit dem die Pharmazeutische Industrie Diabetesmedikamente in Hochdurchsatz testen könnte.
Forscher des Institute of Industrial Science (IIS) der Universität Tokio, zusammen mit dem CNRS und dem INSERM berichten in der aktuellen Ausgabe des Journals EBioMedicine über eine neue Organ-on-a-Chip-Technologie zur Untersuchung der Blutgefäßbildung.
Ein Forscherteam vom William Harvey Research Institute der Queen Mary University of London ist es gelungen, aus Urin Zellen zu gewinnen, sie in induzierte pluripotente Stammzellen umzuwandeln und daraus eine Art künstliche Nebenniere mit steroidproduzierenden Zellen herzustellen. Das Modell könnte u.a. zur Untersuchung zukünftiger Behandlungsmethoden für Nebennierenerkrankungen wie Nebenniereninsuffizienz hilfreich sein.