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Das Human Brain Project geht mit geändertem Fokus in die nächste Projektphase. Insgesamt steht 88 Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre rückwirkend vom April 2018 zur Verfügung. Beiteiligt an diesem europäischen Großprojekt sind 118 europäische Forschergruppen aus 19 EU-Staaten aus den Bereichen Neurowissenschaft und Supercomputing.

Der Forschungsverbund "IRhythmics", bestehend aus fünf Arbeitsgruppen mit Sitz in Rostock, Greifswald, Karlsburg und Dummerstorf erhält für das Projekt „Programmierte Herzschrittmacherzellen zur in vitro Medikamententestung“ eine Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro.

Bis zum 30. September können sich Forschergruppen wieder für den Tierschutzforschungspreis bewerben. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Ausschreibung: EPAA 3Rs Stipendien 2018

Freitag, 08 Juni 2018 12:53

Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing e. V. (EPAA) unterstützt Studierende mit herausragenden Arbeiten zu alternativen Ansätzen durch die Finanzierung ihrer Teilnahme an einer hochkarätigen wissenschaftlichen Veranstaltung.

Auf einem gemeinsamen Campus in Berlin-Wedding werden die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Technische Universität Berlin zusammen zukünftig an humanen Modellsystemen forschen. Darüber wurde die Öffentlichkeit am 24. Mai im Roten Rathaus in Berlin informiert. Startschuss ist 2023.

In den USA sind die Tierverbrauchszahlen im Bereich der Chemikalientestung stark angestiegen und das, obwohl aufgrund einer Neufassung des Toxic Substances Control Act (TSCA) vor zwei Jahren die Umweltbehörde (EPA) einen Plan zur "Reduzierung, Verfeinerung oder zum Ersatz" von Wirbeltieren in Toxizitätstests entwickeln sollte.

Forscher um Dr. Alessandro Ori vom Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) unter der Leitung von Dr. David M. Sabatini in Cambridge haben ein Zellkernprotein dabei beobachtet, wie es bei Nährstoffmangel ins Zytoplasma wandert und dort für den Abbau von Ribosomen sorgen. Dadurch wird der Erhalt der Zelle gesichert.

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Technische Universität Berlin wollen im Rahmen einer strategischen Partnerschaft an der Seestraße in Berlin-Wedding einen neuen gemeinsamen Forschungscampus entwickeln.

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der durch zunehmende Aggregierung von Beta-Amyloiden Nervenzellen im Gehirn absterben. Ein britisches Forscherteam um Prof. Michele Vendruscolo vom Department of Chemistry der University of Cambridge fand heraus, dass Cholesterin in den Zellen bei diesem Aggregationsprozess eine wichtige Rolle spielt.

Das amerikanische Start-up-Unternehmen Hesperos Inc. aus Florida hat ein neuromuskuläres in- vitro-Modell entwickelt, mit dem sich Arzneimittel zur Behandlung von neuromuskulären Erkrankungen erforschen und Nervengifte wie das Botulinumtoxin testen lassen.