Mit den Stimmen der Regierungsfraktion von Sozialdemokraten, Grünen und Linken und bei Enthaltung der Opposition passierten gestern zwei Anträge das Plenum. Danach soll es an Berliner Hochschulen künftig weniger Tierversuche und Tierverbrauch und einen Ausbau tierverbrauchsfreier Methoden geben.

Die Altertox Academy eine interessante Workshopserie initiiert. Die ersten beiden Workshops finden Mitte Juli statt und können bereits gebucht werden.

Das Bundeskabinett hat heute nach jahrelangen Diskussionen einen Gesetzesentwurf zur so genannten Forschungszulage verabschiedet. Damit wird in Deutschland eine steuerliche Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, möglich. Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen kritisiert, dass Auftragsforschung von der Förderung ausgeschlossen bleibt.

Schweizer Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben einen neuen Test auf Chip-Basis entwickelt, mit dem Schädigungen an einem Embryo durch chemische Substanzen oder Medikamente frühzeitig erkannt werden können. Der Test kann zum Screening von Substanzen verwendet werden, wodurch Tierversuche reduziert und Kosten gespart werden.

Forscher des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin haben einen wichtigen Botenstoff in Zellkulturen identifiziert, der beim unkontrollierten Wachstum des Hodgkin-Lymphoms, eine Form des Lymphdrüsenkrebs, eine wichtige Rolle spielt.

Ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum untersucht mit Nervenzell-Organoiden Mechanismen, die zur Entstehung von Alzheimer führen könnten.

Zur Diagnose von Botulinumtoxinvergiftungen in klinischen Proben und Lebensmitteln hat das Robert-Koch-Institut in Berlin ein Ersatzverfahren zum Test an Mäusen vorgestellt.

Schichtarbeiter oder Menschen, die häufig zwischen verschiedenen Zeitzonen hin und herfliegen müssen und dadurch unter einem Jetlag leiden, haben ein höheres Krebsrisiko. Weshalb das so ist, haben nun Wissenschaftler von der University of Pennsylvania in Philadelphia nun mit Zellkulturen herausgefunden.

Wie die Hamburger Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, will die Rot-Grüne Fraktion der Hansestadt Hamburg Tierversuche an Hamburgs Universitäten senken und den Tierschutz im Hamburgischen Hochschulgesetz verankern.

Auf molekularer Ebene gegen Herzschwäche

Freitag, 26 April 2019 13:36

Im Projekt "Spatially resolved cellular and molecular drivers of cardiac remodeling in healthy and failing" will ein britisch-deutsches Forscherteam tausende Einzelzellen aus
verschiedenen Bereichen des Herzens mit modernsten Methoden analysieren, um das Herz auf molekularer Ebene verstehen zu lernen.

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