USA: Richtlinie zur Reduzierung von Tierversuchen

Mittwoch, 11 September 2019 09:47

Wie die Pressestelle der Environmental Protection Agency (EPA) schreibt, hat die Behörde eine Richtlinie verfasst, nach der die Reduzierung von Tierversuchen in der Toxikologie Priorität bekommen sollen.

"Hirnstrommessungen" in Gehirn-Organoiden

Mittwoch, 04 September 2019 13:32

An Miniatur-Gehirnen im Labor haben amerikanische Forscher elektrische Aktivitäten gemessen, die nach Meinung der Forscher Hirnströmen frühgeborener Kinder ähneln sollen.

Mithilfe der neuartigen Organ-on-a-Chip-Technologie ist es Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und der Universität Tübingen gelungen, die Komplexität der menschlichen Netzhaut in einem mikrophysiologischen System nachzubilden. Die Retina-on-a-Chip kann helfen, Augenerkrankungen zu untersuchen und augenschädigende Nebenwirkungen von Medikamenten zu testen.

In zwei neuen Projekten wollen Forscher und Forscherinnen des Instituts für Pharmazeutische Technologie der TU Braunschweig menschliche Nasenschleimhaut- und Augenhornhautmodelle entwickeln, um zuverlässigere Ergebnisse zu ermöglichen und Tierversuche zu vermeiden. In einem Vorhaben wird ein Hornhautmodell so weiterentwickelt, dass es den hohen Anforderungen bei der Arzneimitteltestung gegen Augenkrankheiten entspricht. In einem zweiten Projekt wird eine menschliche nasale Schleimhaut auf einem Chip-System nachgebildet.

Ein Forscherteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat mit Zellkulturen untersucht, welche Auswirkungen Kohlenstoff-Nanopartikel auf die Zellen haben. Die Ergebnisse wurden in Scientific Reports veröffentlicht.

Frankfurt: 7th Galenus Workshop

Donnerstag, 22 August 2019 11:02

Unter dem Arbeitstitel “Human in vitro models – biology meets technology” veranstaltet das Institute of Pharmaceutical Technology gemeinsam mit dem Buchmann Institute for Molecular
Life Sciences der Goethe-Universität Frankfurt eine zweitägige Konferenz mit daran anschließendem Laborkurs.

Die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung hat, in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales und dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), in diesem Jahr wieder einen Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch ausgelobt.Das Preisgeld beträgt 30.000,- EURO. Deadline ist der 30. September.

Newsletter August 2019

Montag, 19 August 2019 14:37

In der diesjährigen Ausgabe der Serie „Replacement des Jahres“ wird die derzeitige Entwicklung und Anerkennung einer Teststrategie zum Ersatz für Nagetieren in Tests auf Schädigung der Hirnentwicklung (Entwicklungsneurotoxizitätstests) beleuchtet.

Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen arbeiten seit längerem mit Regulationsbehörden wie der European Food and Safety Agency (EFSA) zusammen an einer kosteneffizienten Teststrategie auf Basis einer zuverlässigen in-vitro-Testbatterie, um DNT-Gefahren ermitteln und Maßnahmen zur Verringerung der Exposition gegenüber diesen Chemikalien einleiten zu können. Dabei soll die komplexen Prozesse der Gehirnentwicklung in einzelne räumlich und zeitlich getrennte Entwicklungsschritte zerlegt und für jeden Schritt einzelne Tests entwickelt werden.

Zwischen dem 9. September und dem 6. Dezember diesen Jahres können sich Bewerber für den LUSH-Preis 2020 nominieren oder nominieren lassen. Der Preis ist mit insgesamt 350.000 britischen Pfund dotiert und ehrt Forscher und Engagierte in den fünf Kategorien Wissenschaft, Nachwuchswissenschaftler, Training, Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying.  

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