News (1188)

Unter der Leitung von Dr. Marcelo Salierno vom Institut für Physiologische Chemie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben Wissenschaftler eine Technologie entwickelt, die die Differenzierung von Stammzellen in Nervenzellen erleichtert und sogar den Reifeprozess beschleunigen kann.

Ursula M. Händel-Tierschutzpreis 2018

Donnerstag, 02 November 2017 10:01

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ruft zum 7. Male zu Bewerbungen um den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis auf. Der Preis ist mit bis zu 100.000 Euro dotiert.

Bis zum 5. Januar können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewerben oder Vorschläge unterbreiten.

Wie die Humane Society International auf ihrer Website berichtet, hat ein wissenschaftliches Gremium, beauftragt von der Japanese Food Safety Commission empfohlen, den Langzeittoxizitätstest an Hunden zum Test auf Giftigkeit von Pestiziden abzuschaffen. Im Falle einer Zustimmung durch die zuständigen Behörden wären derartige Tests damit nur noch vom OECD-Mitgliedsland Südkorea gefordert.

Wie die Onlineplattform labiotech berichtet, arbeiten Wissenschaftler der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) mit CN Bio Innovations, einem britischen Spin-off der Universität Oxford zusammen, um die Organ-on-a-Chip-Technologie im Bereich im Prozess der Arzneimittelentwicklung zu verankern und damit die präklinischen Testverfahren ohne Tierversuche zu verbessern.

Ein Forscherteam um Erstautor Marcos Rios Garcia vom Helmholtz-Zentrums München hat in Zellkulturen entdeckt, dass die im Blut von adipösen Patienten vorkommenden Botenstoffe Leptin und TGFß Brustkrebs agressiver machen können.

In der Kategorie Nachwuchswissenschaftlerinnen stehen elf Frauen im Finale. Gleich drei davon sind für Projekte aus Ulm, Karlsruhe und Berlin nominiert und können auf Fördergelder hoffen. Außerdem ist Dr. Hans Braun von der Universität Marburg in der Kategorie Training im Rennen. Die Preisverleihung erfolgt am 10. November in London.

Berlin soll zum Zentrum für die Erforschung zu Alternativen zu Tierversuchen werden. Das wurde im Kolationsvertrag der Regierung bestimmt. Vordenker soll der Dekan der Charité, Prof. Axel Radlach Pries, sein. Er hat hierzu mehrere interessante Interviews gegeben.

Erstmals ist es Forschern gelungen, menschliches Hirngewebe über mehrere Wochen außerhalb des Körpers am Leben zu erhalten. Damit können sie z.B. Arzenimittelverträglichkeitsprüfungen durchführen.

Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, will der Kreisverband München-Land der FDP (Freie Demokratische Partei) die Zahl der Tierversuche in der medizinischen Forschung reduzieren. Dafür wurde ein Antrag auf dem oberbayerischen Bezirkstag einstimmig beschlossen.