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Spanien: Haut aus dem 3D-Drucker

Mittwoch, 15 Februar 2017 15:26

Ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Prof. José Luis Jorcano von der Abteilung Bioengineering and Aerospace Engineering der Universidad Carlos III de Madrid (UC3M) und dem mit dem Universitätsklinikum Gregorio Marañón hat gemeinsam mit dem Unternehmen BioDan Group einen 3D-Druckerprototyp vorgestellt, der vollständig funktionelle menschliche Haut drucken kann.

Der Hersteller Episkin berichtet auf seiner Website, dass die von ihm entwickelte Ersatzmethode zum Augenreizungstest am Tier, die Human Cornea-like Epithelium (HCE)-Methode, vom Scientific Advisory Committee der ECVAM beurteilt worden ist und nun für regulatorische Zwecke in Betracht gezogen werden kann.

Das Rahmenwerk befasst sich mit der systematischen Bewertung, ob die durch Read-Across erhaltenen Daten mit den Anforderungen von REACh übereinstimmen. Es wurde nun um Kriterien für die Umweltbewertung ergänzt. Damit gibt das Dokument Hilfestellung bei der Bewertung möglicher Effekte auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt oder dessen Verbleib in der Umwelt.

Wissenschaftler des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg unter der Leitung von Prof. Paul Wilmes haben jetzt ein neues bioinformatisches Werkzeug entwickelt, das die Auswertung großer und komplizierter Datensätze aus biologischen und biomedizinischen Experimente besser nachvollziehbar und wiederholbar macht.

Eine Forschergruppe um Prof. Diane Hoffman-Kim vom Department of Molecular Pharmacology, Physiology, and Biotechnology der Brown University in Providence, Rhode Island, USA, hat beobachtet, dass ihre Minibrains-on-a-Chip in ihrem Inneren kleinste Blutgefäße ausbilden. Mit diesen feinen Kapillaren in den kugeligen Minigehirnen (Sphäroide) sollen künftig Hirnerkrankungen, wie Schlaganfall oder Gehirnerschütterungen studiert werden.

Der Nationale Ausschuss Tierschutzgesetz (TierSchG) des Bundesinstituts für Risikobewertung baut einen ehrenamtlich arbeitenden Expertenpool auf. Für diese Aufgaben werden Expertinnen und Experten gesucht.

OECD stellt Neufassung von AOP-Plattform vor

Dienstag, 14 Februar 2017 11:30

Effectopedia ist eine offen zugängliche, enzyklopädische Wissensplattform, die quantitative Informationen für den Datenaustausch über Adverse Outcome Pathways (AOP) für Wissenschaftler bietet. Wissenschaftler arbeiten hier zusammen und stellen ihr Wissen über AOPs zur Verfügung. Ziel ist, bessere Modelle zur Vorhersage von molekularen Ereignissen und dessen letztliche Wirkungen zu entwickeln.

Unter Verwendung von Fruchtwasser-Stammzellen hat ein Wissenschaftlerteam herausgefunden, dass es ausreicht, lediglich ein Gen zu aktivieren, um spezifische Signalwege in Gang zu setzen, die pluripotente Eigenschaften von Zellen hervorzubringen.

Am Wyss-Institut der Harvard-Universität in Boston ist eine Machbarkeitsstudie einer Darminfektion auf dem Chip durchgeführt worden.

Prof. Thomas Hartung von der Johns Hopkins Universität in Baltimore ist der diesjährige Empfänger des Björn Ekwall Memorial Awards. Er wird damit für seine Leistungen auf dem Gebiet der Entwicklung und Evaluierung von tierversuchsfreien Methoden für die Risikobewertung toxischer chemischer Substanzen, für seine Arbeit als Direktor der europäischen Validierungsbehörde ECVAM in den Jahren 2002 bis 2008 und gleichermaßen für die Leitung des Centers for Alternatives to Animal Testing (CAAT, seit 2009 bis heute) geehrt.