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Elf deutsche Biobankstandorte schließen sich jetzt in der German Biobank Alliance (GBA) zusammen, um den Weg für einen nationalen und europaweiten Bioproben und Datenaustausch zwischen Biobanken zu ebnen.

Im Journal Nature Biomedical Engineering haben Wissenschaftler vom Erfolg berichten können, induzierte pluripotente Stammzellen mit 90prozentiger Effizienz in reife Podozyten differenziert zu haben. Damit gelang es ihnen, ein in vitro-Modell eines menschlichen Glomerulus der Niere auf dem Chip herzustellen.

Die Europäische Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem Programm Responsible Research and Innovation (RRI) die Ergebnisse der Wissenschaft nicht nur erfahrenen Forschern, sondern auch die interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Donald Ingber in Dänemark

Montag, 08 Mai 2017 11:25

Am 14. März hielt Prof. Donald Ingber vom Wyss Institute einen Vortrag über Human-on a-Chip-Modelle als Ersatzverfahren zum Tierversuch.

Das Land Berlin fördert in diesem Jahr zum zweiten Mal die Suche nach weiteren Alternativmethoden zu Tierversuchen.  

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Dr. Maik Kschischo vom Fachbereich Mathematik der Hochschule Koblenz hat in Kooperation mit der Universität Bonn eine neue mathematische Methode entwickelt, die es ermöglicht, mit mathematischen Unsicherheiten in komplexen Systemen umzugehen.

Prof. Dr. Philipp Kügler vom Institut für Angewandte Mathematik und Statistik der Universität Hohenheim arbeitet an Computersimulationen, mit denen die Auswirkungen von Medikamenten auf die Herzaktivität schnell und zuverlässig getestet werden können.

Die Dänische Gesellschaft zum Schutz von Labortieren (Forsøgsdyrenes Værn) und die Stiftung Alternativfondet vergeben Fördermittel für die Forschung und Entwicklung von Alternativen zum Tierversuch

6. Podiumsdiskussion in der Berliner Urania

Mittwoch, 26 April 2017 12:34

Am 24. April, dem Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche, fand der Tradition folgend zum 6. Mal in Folge eine Podiumsdiskussion in der Berliner Urania statt. Unter der Fragestellung „Zukunft ohne Tierversuche - wird Berlin Forschungshauptstadt der Ersatzmethoden?“ referierten und diskutierten Juniorprofessorin Dr. Sarah Hedtrich vom Fachbereich Pharmazie der Freien Universität Berlin, Dr. Lutz Kloke, Gründer und Leiter des Spin-off Unternehmens Cellbricks, sowie die beiden tierschutzpolitischen Sprecher im Berliner Abgeordnetenhaus, Dr. Stefan Taschner von Bündnis 90/Grüne und Dr. Michael Efler von der Fraktion DIE LINKE. Moderiert wurde die Veranstaltung von André Tonn, Wirtschaftsjournalist beim rbb-Inforadio.

Die Bayer AG unterstützt die Forschung des Centrum für Ersatzmethoden zum Tierversuch (CERST) in Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Ellen Fritsche (Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung). Hier werden ab Mai Modelle von menschlichen Gehirnen mit einem 3D-Bioprinter gedruckt, die zukünftig für toxikologische Test anstelle von lebenden Tieren verwendet werden können.