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Wissenschaftler beim National Center for Translational Science (NCATS) am NIH in Washington, D. C., wollen Organ-on-a-Chip-Systeme des Start-ups Hesperos nutzen, um die Ursachen der nationalen Opioid-Krise zu untersuchen.

Heterotopie-Modell in der Petrischale

Mittwoch, 20 März 2019 14:33

Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben im Labor mit Hirnorganoiden die Erbkrankheit Heterotopie nachgebildet. Dabei kommt es während der Hirnentwicklung bedingt durch Zellmigrationsstörungen zu knotenförmigen Ansammlungen von grauer Substanz außerhalb der Hirnrinde.

Durch das steigende Interesse an Organ-on-a-Chip-Anwendungen im Bereich Grundlagenforschung, Arzneimittelentwicklung, Sicherheitsbewertung von Arzneimitteln, Kosmetik und Chemikalientestung ist eine spezifische Ausbildung zur Herstellung von Zellkultursystemen unter Verwendung fortschrittlicher Mikrofabrikationstechniken und einer angemessenen On-Chip-Charakterisierung relevanter Zellfunktionen erforderlich.

EAWAG: Duftstoffwirkungen in-vitro messen

Freitag, 15 März 2019 11:27

Ein Schweizer Wissenschafterteam der EAWAG in Dübendorf hat ein Gerät entwickelt, mit dem mittels Darmzellen Duftstoffe auf ihre Umweltschädlichkeit getestet werden können. Damit können Tierversuche in bereich der Ökotoxikologie reduziert werden. Das Gerät hat auch Potenzial für die Arzneimittelentwicklung.

An der am Institut für Biotechnologie der TU Berlin gibt es am Donnerstag einen sehr interessanten Vortrag zum 3D-Druck von kugelförmigen Organ-ähnlichen Systemen. Der Mediziner Dr. Vladimir Mironov von der Medizinischen Sechenov-Universität in Moskau wird die Zuhörer über Gewebe-Sphäroide als Bausteine für die robotergestützte Biofabrikation von dreidimensial gedruckten Geweben informieren.

Das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchtieren (Bf3R) vergibt Fördermittel für Nachwuchswissenschaftler*innen. Es werden pro Jahr bis zu 10 Projekte gefördert mit einem Gesamtbudget von insgesamt 350.000 Euro.

EPAA: 3Rs Kongressstipendien 2019

Dienstag, 26 Februar 2019 15:36

Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) unterstützt auch in diesem Jahr wieder Studenten, die hervorragende Arbeit in alternativen Ansätzen leisten, mit Reisestipendien zur Teilnehme an einer hochkarätigen wissenschaftlichen Veranstaltung.

Der diesjährige EUSAAT-Kongress über Alternativen zum Tierversuch in Linz ist aus organisatorischen Gründen von August auf den Zeitraum vom 10. - 13. Oktober 2019 verschoben worden.

Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK)+ und des Georg-Speyer-Hauses der Goethe Universität Frankfurt haben eine Darmtumor-spezifische molekulare Reaktionskette entdeckt, die durch den Wnt-Signalweg ausgelöst wird. Für ihre Arbeiten nutzten die Forscher sogenannte Darmorganoide - Minidärme, die sie aus menschlichem Darmgewebe entwickelt hatten.

Jena: Hühnereier statt Tierversuche

Dienstag, 19 Februar 2019 13:13

Prof. Dr. Dagmar Fischer vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie der Universität Jena entwickelt Drug Delivery-Systeme mit Nanopartikeln. Mögliche Nebenwirkungen testet sie unter anderem in befruchteten Hühnereiern und spart so Tierversuche ein.

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