Der März ist der Monat, in dem einige Bewerbungsschlüsse für Förderprogramme enden. Deshalb wäre es ratsam, schnell noch die Bewerbungsfristen zu checken.
Die International Foundation for Ethical Research (IFER) nimmt ab sofort wieder Vorauswahlanträge für das Stipendienprogramm für Graduierte 2027 entgegen. IFER-Graduiertenstipendien unterstützen Projekte, die die Entwicklung, Validierung oder Umsetzung von menschenrelevanten, tierversuchsfreien Methoden in Forschung, Testverfahren oder Ausbildung vorantreiben.
Ein europäisches Forschungsteam aus Belgien, Frankreich und Italien hat erfolgreich mit einem in vitro-Modell die Frage beantwortet, dass Hodengewebe von Transfrauen für die Erzeugung menschlicher Hodenorganoide geeignet ist.
In einem Science-Artikel wird über die derzeitigen Bewertungsmaßstäbe von auf neuronalen Netzen basierende KI-Programme (Large language models, LLM) berichtet, um zukünftig unabhängig wissenschaftlich arbeiten zu können.
Ein Forschungsteam aus München und Göttingen unter der Leitung von Prof. Lena Burbulla von der Ludwig-Maximilians-Universität München hat mit Hilfe von Zellen von Parkinson-Patienten herausgefunden, dass es durch ATP-Mangel zu einem gestörten Einlagerungsprozess von zytosolischem Dopamin in synaptische Vesikel kommt. Die Studie enthüllte einen ATP-sensitiven Mechanismus, der die Dopamin-Homöostase durch VMAT2 und die Vesikeldynamik in dopaminergen Neuronen des Mittelhirns reguliert.
Ein deutsch-kanadisches Forschungsteam unter Beteilungung von Forschungseinrichtungen aus Vancover, Berlin und Münster hat mit Hilfe eines zwei-Organ-Krankheitsmodells auf dem Mikrochip die Eignung eines niedermolekularen TSLP-Inhibitors gegen atopische Erkrankungen charakterisiert.
Seit Jahren engagiert sich die Universitätsmedizin Mainz für die Förderung tierversuchsfreier Methoden und lässt nur Forschung zu, die den Tierschutzstandards entspricht. Aus diesem Grund wurde 2021 ein jährlicher Nachwuchswissenschaftlerpreis für Tierschutz im Bereich 3R ins Leben gerufen. Die Bewerbungsfrist für dieses Jahr endet am 23. März 2026.
In einem Feature im Journal Drug Discovery Today wurden unlängst neue tierfreie Ansätze (NAMs) zur Erforschung von Behandlungsmöglichkeiten bei medikamentenresistenten epileptischen Anfällen thematisiert.
Ein Expertengremium des japanischen Gesundheitsministeriums hat zwei Produkte aus iPS-Zellen unter Auflagen befürwortet und damit den Weg für die weltweit erste praktische Anwendung von Produkten aus iPS-Zellen geebnet. Das zuständige Ministerium muss den Vorgang noch genehmigen.
Forscherinnen und Forscher der University of Sydney und anderer australischer Einrichtungen unter der Leitung von Dr. Robert D. Hume haben mit Hilfe eines Spenderherzens herausgefunden, dass sich die Herzzellen des menschliche Herzmuskels nach einem Herzinfarkt in bestimmten Umfang wieder teilen können. Das menschliche Herz ist demnach in der Lage, neue Muskelzellen zu bilden – wenn auch nur in begrenztem Umfang.