Ersatzvene aus eigenen Stammzellen

Mittwoch, 20 Juni 2012 19:40

Eine Forschergruppe um Suchitra Sumitran-Holgersson von der Universität Göteborg hat bei einem 10-jährigen Mädchen eine Vene implantiert, die aus Stammzellen der Patientin künstlich hergestellt worden war.

Neuroimplantate aus Kohlenstoff

Mittwoch, 20 Juni 2012 07:40

In einem BMBF-geförderten Projekt entwickeln Wissenschaftler aus dem Forschungszentrum Jülich und elf weiteren Instituten neuartige Bio-Interfaces aus Kohlenstoff, um eine bessere Verbindung zwischen Nervenzellen und Elektronik zu schaffen.

Nach der behördlichen Statistik des Landesamts für Gesundheit und Soziales in Berlin (LaGeSo) sind im Jahr 2011 rund 8.000 Tiere weniger in Versuchen eingesetzt worden.

ECVAM Search Guide verfügbar

Mittwoch, 06 Juni 2012 09:50

Das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Kommission hat ein Handbuch für die Suche nach Alternativen Methoden zu Tierversuchen herausgegeben. Das Buch kann kostenlos heruntergeladen werden.

Im Rahmen des dritten Workshops des EU-Projekts AXLR8 vom 10. bis 13. Juni an der Freien Universität Berlin stellen Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten und Europa einige wichtige neuartige Methoden vor.

Zwei US-amerikanische Forschergruppen haben offenbar voneinander unabhängig einen neuen Erklärungsansatz gefunden, auf welche Weise es unter  einem bestimmten Arzneistoff zu autoimmunen Hypersensitivitätsreaktionen kommt. Dieser neu entdeckte Mechanismus könnte im Vorfeld der Entwicklung neuer Medikamente Tierversuche einsparen.

Wissenschaftler des Kinderkrankenhauses am Oakland Research Institute (Chori) unter Leitung von Prof. Dr. Vladimir Serikov, und Dr. Frans Kuyper berichten in der aktuellen Ausgabe von "Stammzellen Translational Medicine" (EPub), dass Plazenta-Stammzellen mit wichtigen therapeutischen Eigenschaften in großen Mengen aus dem Chorion gewonnen werden können.

Israelische Forscher haben ein Mikroskop gebaut, mit dem sich Blut durch die Haut beim Fließen beobachten lässt. Selbst einzelne Blutkörperchen kann das System sichtbar machen, ohne dass diese mit einem Farbstoff oder einer radioaktiven Substanz markiert werden müssen.

Am 15. Mai 2012 stellte das Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) mit Unterstützung durch das Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR), the European Chemical Industry Council (CEFIC), the Humane Society International (HSI) sowie das umbenannte European Union Reference Laboratory for Alternatives to Animal Testing (EURL ECVAM) den neuen Ansatz in der Toxizitätsuntersuchung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel vor.

InVitroJobs stellt regelmäßig Wissenschaftler und ihre innovativen Forschungen als „Arbeitsgruppe im Portrait“ vor. Im Fokus stehen neu entwickelte Methoden, ihre Evaluation sowie der Ausblick, welche tierexperimentellen Versuchsansätze gemäß dem 3R-Prinzip (reduce, refine, replace) nach Möglichkeit reduziert und bestenfalls ersetzt werden können. Diesmal stellen wir das Center für Alternativen zum Tierversuch (CAAT) vor.