Wissenschaftler der Universität von North Carolina in Chapel Hill unter der Leitung von Prof. Scott T. Magness, Abteilung für Medizin, Biomedical Engineering und Zell- und Molekularphysiologie in Zusammenarbeit mit Dr. Megan K. Fuller gelang es, adulte Stammzellen aus dem menschlichen Verdauungstrakt zu isolieren.

Online-Befragung zu REACH

Donnerstag, 04 April 2013 10:08

Die Bundesstelle für Chemikalien bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) führt bis zum 3. Mai 2013 eine Online-Befragung durch. Teilnehmen können alle, die mit REACH-Prozessen befasst sind.

Forscher des Max-Planck-instituts für Evolutionsbiologie in Plön haben Gene von Maus, Mensch, Zebrafisch und Stichling untersucht und die These widerlegt, dass neue Gene einfach nur aus Kopien alter Gene geschaffen werden.

Das Konsortium des EU-geförderten Forschungsprojekts "ML² – MultiLayer MicroLab" will ein neues Produktionsverfahren zur kostengünstigen Großserienfertigung von Lab-on-a-Chip-Systemen aufbauen, damit diese Systeme am Markt zügig verbreitet werden können.

Welche Abläufe im Gehirn zu einer Selbstüberschätzung führen, hat eine Gruppe amerikanischer und japanischer Forscher mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanz- sowie der Positronen-Emissions-Tomografie aufgeklärt. Die Forscher veröffentlichten Ihre Erkenntnisse im Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS).

Das Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering an der Universität Harvard und Sony DADCs wollen gemeinsam die Organ-on-a-Chip-Technologie weiter voranzutreiben. Hierbei wollen die Einrichtungen die im Wyss-Institut entwickelte Technologie in ein Serienprodukt umwandeln und vermarkten.

Baden-Württemberg will Vorbild bei biomedizinischer Forschung sein und stellt zusätzlich Geld für die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen zur Verfügung.

Genom von HeLa-Zellen entziffert

Mittwoch, 13 März 2013 11:08

Mehr als 60 Jahre nach der ersten erfolgreichen Kultivierung von HeLa-Zellen in der Petrischale haben heidelberger Wissenschaftler die genetische Ausstattung der Zellen entziffert.

Eine neue Studie der Akademie für Tierschutz in Neubiberg bei München, die von der Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und  Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen (set) finanziert wurde, hat festgestellt, dass im Rahmen der europäischen Chemikalienrichtlinie REACh trotz vorhandener Ersatzverfahren noch immer vermeidbare Tierversuche durchgeführt werden.

Hirnforscher aus Tübingen und Münster haben eine häufige Parkinson-Variante mit Hilfe einer humanen Stammzellkultur "therapiert" und damit neue Erkenntnisse auf dem Gebiet gewonnen, ohne den Tierversuch bemühen zu müssen.