In den USA sind die Tierverbrauchszahlen im Bereich der Chemikalientestung stark angestiegen und das, obwohl aufgrund einer Neufassung des Toxic Substances Control Act (TSCA) vor zwei Jahren die Umweltbehörde (EPA) einen Plan zur "Reduzierung, Verfeinerung oder zum Ersatz" von Wirbeltieren in Toxizitätstests entwickeln sollte.

Forscher um Dr. Alessandro Ori vom Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) unter der Leitung von Dr. David M. Sabatini in Cambridge haben ein Zellkernprotein dabei beobachtet, wie es bei Nährstoffmangel ins Zytoplasma wandert und dort für den Abbau von Ribosomen sorgen. Dadurch wird der Erhalt der Zelle gesichert.

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Technische Universität Berlin wollen im Rahmen einer strategischen Partnerschaft an der Seestraße in Berlin-Wedding einen neuen gemeinsamen Forschungscampus entwickeln.

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der durch zunehmende Aggregierung von Beta-Amyloiden Nervenzellen im Gehirn absterben. Ein britisches Forscherteam um Prof. Michele Vendruscolo vom Department of Chemistry der University of Cambridge fand heraus, dass Cholesterin in den Zellen bei diesem Aggregationsprozess eine wichtige Rolle spielt.

Das amerikanische Start-up-Unternehmen Hesperos Inc. aus Florida hat ein neuromuskuläres in- vitro-Modell entwickelt, mit dem sich Arzneimittel zur Behandlung von neuromuskulären Erkrankungen erforschen und Nervengifte wie das Botulinumtoxin testen lassen.

Die Europäische Kommission will in den nächsten sieben Jahren 97.6 Milliarden Euro zur das Forschungsprogramm Horizon Europe zur Verfügung stellen. Das ist rund 30 Prozent mehr als für das derzeitige Horizon 2020, jwedoch weniger, als sich Lobbyorganisationen erhofft hatten.

Ein Forscherteam um Prof. Yixin Zhang vom  Center for Molecular Bioengineering BCUBE der Technischen Universität Dresden hat eine Plattform mit Polymermatrices mit definierten chemischen Komponenten entwickelt, die den darauf wachsenden Zellen eine möglichst naturähnliche Zellumgebung bieten sollen. Sie heißt screenMATRIX.

Wie die Thüringer Allgemeine Zeitung online in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, soll es ab 2019 erstmals auch eine Preisverleihung für die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen geben. Der Preis ist mit maximal 12.000 Euro dotiert.

Das amerikanische National Toxicology Program (NTP) Interagency Center for the Evaluation of Alternative Toxicological Methods (NICEATM) fragt derzeit nach verfügbaren Daten und Informationen über Ansätze und/oder Technologien, die derzeit zur Identifizierung potenzieller Entwicklungstoxizität verwendet werden.

Forscher unter der Leitung von Prof. Peter Brenneisen vom Institut für Biochemie und Molekularbiologie I der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben gemeinsam mit Wissenschaftlern des in vitro-Labors der Firma Henkel ein Modell der gealterten Haut entwickelt. Das Modell kann für vielfältige Zwecke eingesetzt werden, so für Toxizitäts- oder Wirkstofftests.

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