Forschungspreise

Samstag, 20 Juni 2015 19:56

Eine Vielzahl von Stiftungen und Organisationen zeichnet innovative Forschungsergebnisse, die zum Ersatz und zur Ergänzung von Tierversuchen beitragen, mit Preisen aus.

Eine Auswahl finden Sie in alphabetischer Reihenfolge in der folgenden Liste:

Dänemark
Forschungspreis der dänischen Alternativfondet,
zusammen mit den Fonds von Finnland und Schweden (siehe Eintrag Skandinavien)
The Scandinavian Research Prize for Alternatives to Animal Experiments
http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html
http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/


Deutschland

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Wissenschaftspreis: 10.000 Euro für tierversuchsfreie Krebsforschung
    www.aerzte-gegen-tierversuche.de
    Die Ärzte gegen Tierversuche e.V. vergeben zum zweiten Mal einen mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der tierversuchsfreien Krebsforschung. Prämiert/gefördert werden Arbeiten, die ohne die Verwendung von tierischem Material durchgeführt wurden, sowie klinische oder epidemiologische Studien. Der Preis kann rückwirkend für eine abgeschlossene oder laufende Arbeit oder als Anlaufförderung für ein geplantes Projekt vergeben werden. Er kann ganz oder geteilt vergeben werden.
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Bewerbungen waren bis zum 30.03.2011 einzureichen. Lesen Sie mehr in der News-Rubrik.

  • Baden-Württemberg: Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz
    Förderpreis Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch des Landes Baden-Württemberg
    http://mlr.baden-wuerttemberg.de/
    Die Landesregierung von Baden-Württemberg möchte die Zahl der in Forschung und Lehre verwendeten Tiere so klein wie möglich halten und vergibt einen Förderpreis, mit dem Forschungsarbeiten ausgezeichnet werden können, die einen wesentlichen Beitrag zum Ersatz von Tierversuchen oder zur Verminderung der Belastung von Tieren im Bereich der Wissenschaft und Lehre sowie der medizinischen Diagnostik und der Prüfung von Stoffen und Produkten leisten. Die Arbeiten müssen der Umsetzung folgender Ziele dienen:
    - Ersatz von Tierversuchen ("Replacement");
    - Verminderung der Tierzahl für eine bestimmte Untersuchung ("Reduction");
    - Verminderung von Leiden, Schmerzen oder Schäden ("Refinement")
    - Verbesserung der Haltungsbedingungen von Versuchstieren ("Enrichment").
    Ausgezeichnet werden können auch Projekte aus dem Bereich der Umsetzung bereits entwickelter Alternativmethoden (Validierung, behördliche Anerkennung und praktische Anwendung).
    Das Preisgeld beträgt bis zu 25.000 EURO, der Preis ist teilbar. Es können sich auch Forscher außerhalb Baden-Württembergs bewerben.
    Der Eingangsschluss für Vorschläge zur Preisvergabe 2016 war der 30. April 2016.

  • Baden-Württemberg: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
    Preis für mutige Wissenschaft 2016
    http://mwk.baden-wuerttemberg.de/
    Mit dem Preis sollen exzellente Forscherinnen und Forscher an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg gewürdigt werden, die ausgetretene Wege verlassen haben und die im Rahmen ihrer Forschung Wagnisse eingegangen sind.
    Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird an außergewöhnliche Forscherinnen und Forscher vergeben, die
    - sich wissenschaftlich riskanten Projekten gewidmet haben bzw. widmen und die gegen die Erwartungen der Peers Erfolge erzielt haben
    - sich auf dem Weg zu wissenschaftlichen Erfolgen gegen Widerstände durchgesetzt haben (wie etwa abgelehnte Stipendien oder Anträge auf Finanzierung von Publikationsvorhaben)
    - an einem vielversprechenden wissenschaftlichen Ansatz arbeiten oder gearbeitet haben, dessen Ergebnis auf Vorarbeiten beruht, die in einem wissenschaftlich produktiven Sinne zwar „gescheitert“ sind, aber gerade dadurch neue Erkenntnisse und Forschungswege ermöglicht haben.
    Die für den Preis vorgeschlagenen Forscherinnen und Forscher sollen eine erfolgreiche Promotion vorweisen können und zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht älter als 45 Jahre sein.
    Abgabefrist war der 30 Juni 2016 (Ausschlussfrist).

  • Berlin: Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales und dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
    Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz-und Ergänzungsmethoden entsprechend dem 3R-Prinzip
    http://www.berlin.de/lageso/
    Ziel ist es, gemäß dem 3R-Prinzip (Replacement, Reduction, Refinement) von Russel und Burch (1959) Tierversuche einzuschränken, zu ersetzen und soweit wie möglich zu vermeiden sowie die Belastungen der Tiere im Tierversuch zu reduzieren.
    Um den Forschungspreis bewerben können sich in Berlin und Brandenburg ansässige Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder wissenschaftlich tätige Personen mit geplanten oder laufenden Forschungsvorhaben bzw. Projekten, die die Entwicklung / Validierung von Methoden verfolgen, durch die
    - Tierversuche ersetzt ("Replacement"),
    - die Zahl der Versuchstiere reduziert ("Reduction") und / oder
    - Leiden und die Schmerzen von Versuchstieren vermindert ("Refinement")
    werden können. Hierzu zählen auch Projekte, die bereits bestehende Ansätze aufgreifen und so fortentwickeln, dass sie in der Praxis breite Anwendung finden können (Prävalidierung oder Validierung).
    Eingereicht werden können darüber hinaus bereits abgeschlossene Forschungsprojekte, die mindestens eine der drei genannten Zielsetzungen erreicht haben.
    Das Preisgeld beträgt 25.000,- EURO. Davon werden 15.000 Euro durch den Verband der Forschenden Arzneimittelfirmen und 10.000 durch das Land Berlin vergeben.
    Der Preis kann geteilt werden. Gehen keine geeigneten Beiträge ein, wird die Vergabe ausgesetzt. Die Preisvergabe durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Fachjury.
    Die Bewerbungen für 2017 waren bis zum 31. August 2017 einzureichen.

  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft (BMEL)
    36. Tierschutzforschungspreis 2017
    www.bmel.de/
    Der Preis wird für innovative, zukunftsweisende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben, die einen Beitrag zur Entwicklung von Methoden und Verfahren leisten, durch die Tierversuche ersetzt oder eingeschränkt werden können (Replacement und Reduction). Entsprechend dem 3R-Prinzip können nachrangig auch Methoden für die Verbesserung der Haltebedingungen von Versuchstieren oder für die Verminderung von Schmerzen, Leiden oder Schäden im Versuch (Refinement) ausgezeichnet werden. Mit der Ausschreibung sollen insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler angesprochen werden.
    Der Preis ist mit 25.000 € dotiert.
    Einsendeschluss für 2017 war der 31. Mai.

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Ursula M. Händel-Tierschutzpreis: 50.000 Euro für den Tierschutz in der Forschung
    www.dfg.de/
    Die Bewerbungsfrist für das laufende Jahr war im April. Wir hatten hier berichtet.
    In erster Linie ist an Projekte von Forschenden aus Deutschland gedacht, es wird aber in den Regularien nicht explizit ausgeschlossen, dass sich auch Wissenschaftler aus dem Ausland bewerben.

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Communicatorpreis der DFG
    http://www.dfg.de/
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt regelmäßig den "Communicator-Preis den, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft", aus. Dieser Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben,
    die in herausragender Weise ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in die Medien und die Öffentlichkeit vermitteln. Die Bewerber (einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forscherinnen und Forscher) müssen im deutschen Sprachraum tätig sein. Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger möglich.
    Bewerbungen und Vorschläge für den Preis des Folgejahres können – möglichst in digitaler Form – bis jeweils zum 5. Januar bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingereicht werden.

  • Bayern: Ludwig-Maximilians-Universität München
    Felix-Wankel-Tierschutz-Forschungspreis
    www.felix-wankel-forschungspreis.de
    Die Ludwig-Maximilians-Universität München verleiht mit dem Felix-Wankel-Forschungspreis bis zu 30.000€ für experimentelle und innovative wissenschaftliche Arbeiten, die Tierversuche reduzieren oder ersetzen können, sowie für weitere Ziele im Bereich des Tierschutzes.
    Der Eingabeschluss für den Forschungspreis 2015 war der 30. September 2014.

  • Hamburg: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
    Hamburger Forschungspreis zu Alternativmethoden zum Tierversuch
    http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/6054484/forschungspreis/
    Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit, deren Ergebnisse einen wesentlichen Beitrag zum Ersatz oder der Minimierung oder Verbesserung von Tierversuchen leisten. Antragsberechtigt sind in Deutschland ansässige Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen. Der Preis wird zweijährlich vergeben. Die Höhe des Preisgeldes beträgt 20.000 €.
    Bewerbungsschluss war der 30. September 2016.
  • Hessen: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    Hessischer Tierschutz-Forschungspreis
    www.tierschutz.hessen.de/
    Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die zur Vermeidung oder Verminderung von Tierversuchen und ähnlichen Eingriffen in der Forschung, Lehre oder bei der Herstellung biomedizinischer Produkte leisten. Auch berücksichtigt werden Arbeiten, die zu einer deutlichen Verminderung von Schmerzen oder Leiden der verwendeten Tiere beitragen. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.
    Bewerbungsschluss für 2016 war der 1. Juli 2016.

  • Niedersachsen: Verband niedersächsischer Tierschutzvereine e. V.
    Ilse-Richter-Tierschutzforschungspreis
    www.tierschutz-in-niedersachsen.de/
    Der Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine e.V. bemüht sich durch die Auslobung eines Tierschutzforschungspreises aktiv um die Entwicklung von Alternativ- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen. Bei der Preisverleihung werden wissenschaftliche Arbeiten in Deutschland berücksichtigt, die im Sinne der vorgegebenen Ziele einen Beitrag insbesondere zur Weiterentwicklung pharmakologisch-toxikologischer Untersuchungsverfahren leisten. Die  ausgezeichneten Arbeiten sollen auch einen biologischen Aussagewert für den Menschen und begründete Relevanz für den Tierschutz haben. Forscher aus Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Raum können sich bewerben. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert. Der Preis wurde zuletzt 2005 vergeben.

  • Rheinland-Pfalz: Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
    Forschungspreis zur Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche
    www.mufv.rlp.de/
    Das Land Rheinland-Pfalz fördert mit einem Forschungspreis die Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in der Lehre. Das Preisgeld beträgt 20.000 EURO. Der Preis wird alle 2 Jahre ausgeschrieben und kann ganz oder geteilt vergeben werden. Bewerbungen aus anderen Bundesländern sind nicht ausgeschlossen. Vorschlagsberechtigt sind ferner das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz sowie Tierschutzorganisationen.
    Bewerbungsschluss für 2016 war der 30. Juni 2016.
    Sowohl die Förderung von Projekten, die der Erforschung von Alternativen zum Tierversuch dienen, als auch die Bewerbung für den Forschungspreis sind nicht auf Rheinland-Pfalz beschränkt, Bewerbungen aus anderen Bundesländern sind nicht ausgeschlossen.

  • Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
    Langener Wissenschaftspreis
    http://www.pei.de/DE/institut/langener-wissenschaftspreis/ausschreibung-2017/ausschreibung-langener-wissenschaftspreis-2017-inhalt.html
    Der Langener Wissenschaftspreis wird für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf den folgenden Gebieten ausgeschrieben:
    - der Infektiologie in der Human- und Veterinärmedizin (zum Beispiel Virologie, Bakteriologie, Immunologie),
    - der Erforschung von innovativen biomedizinischen Präventions- und Therapiestrategien,
    - der Hämatologie,
    - der Allergologie,
    - der Gen- und Zelltherapie und des Tissue Engineering,
    - der Arzneimittelsicherheit und Pharmako-Epidemiologie
    - sowie damit in Verbindung stehende technologische Verfahren.
    Der Preis ist mit 15.000 Euro ausgeschrieben. Bewerbungsschluss war der 21.05.2017.

    Europaweit
    European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA)
    3Rs SCIENCE PRIZE 2016
    http://ec.europa.eu/enterprise/epaa/index_en.htm
    Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) vergibt 2016 wieder einen 3R-Wissenschaftspreis. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird in diesem Jahr für bereits erzielte Forschungsergebnisse oder für ein Projekt vergeben, das sich bereits in der Schlussphase mit herausragenden Ergebnissen befindet.
    Der Wissenschaftspreis der EPAA wird jedes Jahr an eine/n Wissenschaftler/in vergeben, der/die mit ihrer/seiner Forschung zu den 3R-Kriterien (Tierversuche vermeiden, reduzieren oder methodisch zu verfeinern) beiträgt. Auch Forscher, die an Sicherheitstests, Wirksamkeits- oder Qualitätsprüfungen arbeiten, können sich bewerben.
    Die Bewerber müssen in Europa arbeiten (den noch 28 EU-Mitgliedsstaaten einschließlich der Schweiz, Norwegen, Island, Monaco, Andorra, Liechtenstein, San Marino, Serbien, Bosnien und Herzegovina, Albanien, Montenegro, das Kosovo, die Ukraine, Moldavien und Mazedonien).
    Bewerbungen waren per eMail an grow-epaa[at]ec.europa.eu bis zum 23. September 2016, 12 Uhr mittags (Brüsseler Zeit), einzureichen.


    Finnland
    Juliana von Went Fund for Research Without Animal Experiments, zusammen mit den Fonds von Schweden und Dänemark (siehe Eintrag Skandinavien)
    The Scandinavian Research Prize for Alternatives to Animal Experiments
    http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html
    http://www.jvws.org/



    International

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter Schweiz

  • Eppendorf AG
    Eppendorf-und-Wissenschaft-Preis für Neurobiologie
    www.eppendorf.com/prize
    Der Preis ist mit 25.000 US Dollar dotiert. Er wird jährlich vergeben für die außerordentlichste Leistung auf dem Gebiet der Neurobiologie mit den Methoden der Molekular- und Zellbiologie.
    Bewerbungsschluss war der 15. Juni 2017.

  • LUSH Fresh Handmade Cosmetics
    LUSH Preis für Ersatzverfahren zu Tierversuchen
    https://www.lush.co.uk/
    Das Unternehmen vergibt den Preis auf dem Gebiet der Ersatzverfahren zu Tierversuchen mit dem Ziel, den Durchbruch gemäß der neuen Teststrategie "Toxikologie des 21. Jahrhunderts" (Tox21c) in der Giftigkeitsprüfung zu erzielen, dies mit neuen humanspezifischen Methoden ohne Tierversuche.
    Vergeben werden soll der Preis entweder in einer Summe als "Black Box"-Preis, wenn in einem Jahr ein Schlüssel-Durchbruch auf dem Gebiet der Toxizitätsprüfung erzielt worden ist.
    Bewerben können sich Einzelpersonen oder Forschergruppen weltweit.
    Das Preisgeld beträgt insgesamt 250.000 Pfund.
    In anderen Jahren wird der Preis in fünf Teile von je 50.000 Pfund geteilt und in den folgenden Kategorien verliehen:
    - Wissenschaft
    - Fortbildung
    - Lobbying
    - Öffentlichkeitssensibilisierung
    - Nachwuchswissenschaftler
    Es werden die effektivsten Projekte und Personen ausgezeichnet, die an der Ziel der Ersatzverfahren zu Tierversuchen in der Produktsicherheitstestung arbeiten.
    Bewerbungsperiode für Vorschläge war zwischen dem 24. April und dem 24. Juli 2017. 

  • National Centre for the Replacement Refinement & Reduction of Animals in Research (NC3R)
    Internationaler 3R-Preis
    https://www.nc3rs.org.uk/
    Das National Centre for the Replacement Refinement & Reduction of Animals in Research (NC3R) vergibt jährlich einen Preis, um einen herausragenden originellen Beitrag zum wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt auf dem Gebiet der 3R (Replace, reduce, refine of animal experiments) hervorzuheben. Die Veröffentlichung des Beitrages darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen.
    Der Preis besteht aus einem Preisstipendium in Höhe von £28.000 und einem persönlichen Preis in Höhe von £2.000. Hochempfohlene Einsendungen erhalten ein Stipendium in Höhe von £4.000 und eine persönliche Auszeichnung in Höhe von £1.000.
    Der 3R-Preis ist für eine in den letzten drei Jahren in einer Fachzeitschrift veröffentlichte Primärforschung im Bereich Wissenschaft und Technologie gedacht. Der Preis wird an den Principal Investigator, den Forschungsteamleiter oder andere ernannte Autoren vergeben. Der Wettbewerb steht internationalen Gruppen offen.
    Einsendeschluss für den Wettbewerb 2017 ist Montag, der 4. Dezember 2017, 16.00 Uhr (GMT).

  • PETA International Science Consortium (PISC)
    PISC-Preis für praktische Teilnahme am Workshop des Institute for In Vitro Sciences
    http://www.piscltd.org.uk/iivs-prize/
    Das PETA International Science Consortium Ltd. (PISC) gibt bekannt, dass für Nachwuchswissenschaftler ein Preis ausgeschrieben wurde, der es dem Gewinner ermöglicht, in 2018 an einem praktischen Workshops über Methoden der in vitro Toxikologie teilzunehmen. Veranstaltet wird der Workshop am Institute for In Vitro Sciences (IIVS) in Gaithersburg.
    Der Preis deckt die Anmeldekosten in Höhe von 1.950 US-Dollar sowie Flug und Hotelunterkunft bis zu 1.000 US-Dollar.
    Der IIVS-Workshop beinhaltet Vorträge von ausgewiesenen in vitro-Toxikologen, praktische Laborkurse in der Anwendung von neuesten in vitro-Methoden.
    Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2017.
    Weitere Informationen unter: http://www.piscltd.org.uk/iivs-prize/
  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter USA.
      

    Schweden
    The Swedish Fund for Research Without Animal Experiments,
    zusammen mit den Fonds von Dänemark und Finnland (siehe Eintrag Skandinavien)
    The Nordic Prize for Alternatives to Animal Experiments
    http://www.forskautandjurforsok.se/
    s. auch http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html


    Schweiz

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Doerenkamp-Zbinden Preis
    www.doerenkamp.ch


    Skandinavien

  • Forschungspreis der dänischen Alternativfondet, der finnischen Juliana von Wendts Stiftung und der schwedischen Stiftelsen Forskning utan Djurförsök.
    Nordisk Forskningspris til Alternativer til Dyreforsøg
    (The Nordic Prize for Alternatives to Animal Experiments)
    http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html
    Preisgeld: 60.000 sv. kroner.


    United Kingdom

  • InterNICHE mit Unterstützung von Proefdiervrij
    InterNICHE Humane Education Award 2009
    www.interniche.org/
    Mit 20.000 Euro dotierter "InterNICHE Humane Education Award 2009" zur Förderung einer ethischen und effektiven Ausbildung und Praxis der Naturwissenschaften. Die Bewerbungsfrist endete bereits.

  • National Centre for the Replacement, Refinement and Reduction of Animals in Research (NC3Rs)
    Der 3Rs-Preis
    www.nc3rs.org.uk/
    Der Preis des National Centre for the Replacement, Refinement and Reduction of Animals in Research (NC3Rs) ist ausgeschrieben für einen innerhalb der letzten beiden Jahren veröffentlichten Originalbeitrag zum wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt im Bereich der 3R.
    Bewerben können sich Forscher aus dem Vereinigten Königreich.
    Deadline für Bewerbungen 2011 war der 25. November 2011.

  • The Marchig Animal Welfare Trust Scotland
    Förderungen und Preise
    http://www.ufaw.org.uk/grants.php
    Die hauptsächlichen Prioritäten der UFAW sind, eine hochwertige Wissenschaft zu fördern, die zu substantiellen Fortschritten im Tierschutz führt, sowie die Ausbildung im Tierschutz zu fördern, besonders auf Ebene der Universitäten und Kolleges.


    USA
  • Humane Society of the United States
    Russell and Burch Preis 2017
    http://www.humanesociety.org/news/press_releases/2017/02/Russell-and-burch-award-nominations-2017.html
    Die HSUS ermutigt WissenschaftlerInnen, die einen herausragenden Beitrag für den Fortschritt der Alternativmethoden in Forschung, Sicherheitstestung oder Hochschulausbildung geleistet haben, sich für den Russel & Burch-Preis zu bewerben. Alernativmethoden sind bekannt als 3R-Methoden, die Tierversuche ersetzen, reduzieren oder so verfeinern können, dass die Tiere weniger Schwerzen und Leiden erfahren.
    Bewerbungen waren möglich bis zum 10. April 2017.

  • Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    CAAT Preisverleihungen 2016
    http://caat.jhsph.edu/programs/awards/
    Das Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) strebt an, eine führende Kraft in der Entwicklung und dem Einsatz von 3R-Alternativen in der Forschung, bei regulatorischen Tests und in der Ausbildung zu sein, um die Gesundheit der Öffentlichkeit zu schützen und zu verbessern. Neben anderen werden folgende zwei Preise verliehen:

    CAAT Recognition-Preis
    Dieser Preis wird auf jedem Weltkongress präsentiert. Er ehrt eine Person oder eine Organisation, die einen herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der 3 R, die Entwicklung von Alternativmethoden oder auf dem Feld der in vitro Forschung erbracht hat.

    Henry Spira Preis
    Der Preis wurde 1999 das erste Mal in Würdigung und Gedenken an Henry Spira, einen Pionier der Tierrechtsbewegung, verliehen, dessen Kampagne für den Gebrauch alternativer Methoden zur Gründung der CAAT führte. Er wurde geschaffen, um Tieraktivisten auf dem Gebiet der Tierfürsorge, des Tierschutzes, oder der Tierrechte zu würdigen, die Fortschritte mit den Mittels des Dialogs und der Zusammenarbeit erzielen.
    Bitte einen Nominierungsbrief, den Lebenslauf der entsprechenden Person und eingeschränkt weitere Unterlagen und Belege für die Nominierung einreichen. Deadline war der 15. Mai 2013.

  • Gesellschaft für In Vitro Biologie (SIVB)
    SIVB-Studenten-Förderpreis
    http://www.sivb.org/
    Mit dem Studentenförderprogramm der Gesellschaft für In Vitro Biologie (SIVB) werden Studenten anerkannt und unterstützt, die einen Betrag und herausragende Leistungen auf dem Gebiet der In Vitro Biologie erbracht haben.
    Zu beachten: Bewerberschluss für den SIVB-Studenten-Preis war der 31. Januar 2012.
    Preisträger müssen ihr zugelassenes Forschungspapier präsentieren und am SIVB-Bussiness Meeting in Raleigh, North Carolina, teilnehmen.
    Bei Fragen bitte das SIVB Büro in Raleigh, North Carolina, unter (919) 562-0600(919) 562-0600 kontaktieren oder Dr. Pamela Weathers, Lehrstuhl für Studentenangelegenheiten und Preiskommitteé, anrufen unter (508) 831-5196(508) 831-5196, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Humane Society of the United States (HSUS)
    Russell & Burch Preis
    http://altweb.jhsph.edu/
    Der Russel & Burch Preis wird an Wissenschaftler vergeben, die einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung
    Alternativmethoden auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung, Testverfahren, oder im Hochschulwesen geleistet haben. Anwärter können den Preis verliehen bekommen, wenn sie wissenschaftliche Verdienste durch einen Beitrag oder durch ihren Einfluss und Ihr Engagement auf dem Gebiet der Alternativen erworben haben. Bewerber sollten eine Laborarbeitshistorie vorweisen können, die über jeden Zweifel erhaben ist.
    Vorschläge waren bis zum 10. April 2011 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einzureichen.

Forschungsförderung

Montag, 22 Juni 2015 21:15

Eine Vielzahl von Stiftungen und Organisationen, unterstützt die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren.

Eine Auswahl finden Sie in alphabetischer Reihenfolge in der folgenden Liste:


Dänemark

  • ALTERNATIVFONDET
    www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/

    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    Die Dänische Gesellschaft zum Schutz von Labortieren (Forsøgsdyrenes Værn) und die Stiftung Alternativfondet vergeben wieder Fördermittel für die Forschung und Entwicklung von Alternativen zum Tierversuch in Höhe von insgesamt 1 Mio Dänische Kronen (ca. 134.415 Euro)
    Um für eine Förderung in Betracht gezogen zu werden, reicht es nicht aus, lediglich eine Forschung ohne Tierverbrauch durchzuführen. Die Forschung muss einen definitiven Beitrag zum Ersatz von Tierversuchen durch andere Methoden leisten.
    Bewerbungsschluss ist der 1. August 2017.
    Weitere Informationen und Bewerbungsformular sind hier zu finden:
    http://forsoegsdyrenes-vaern.dk/ oder http://alternativfondet.dk (im Menu klicken auf Forskningsstøtte)


Deutschland

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Forschungsförderung/Forschungspreis
    www.aerzte-gegen-tierversuche.de
    Die Ärzte gegen Tierversuche e.V. haben einen mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der tierversuchsfreien Krebsforschung vergeben. Prämiert/gefördert werden Arbeiten, die ohne die Verwendung von tierischem Material durchgeführt wurden, sowie klinische oder epidemiologische Studien. Der Preis kann rückwirkend für eine abgeschlossene oder laufende Arbeit oder als Anlaufförderung für ein geplantes Projekt vergeben werden. Er kann ganz oder geteilt vergeben werden.
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Bewerbungen waren bis zum 30. März 2011 einzureichen.

  • Baden-Württemberg, Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz
    http://mlr.baden-wuerttemberg.de/
    Förderprogramm "Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen" des Landes Baden-Württemberg
    Die Landesregierung unterstützt die Entwicklung neuer, tierfreier Methoden sowie Forschungsansätze zur Reduzierung der Tierzahlen und der Belastungen für die Tiere mit einem Förderprogramm. Neben Arbeiten, die direkt der Reduzierung der Anzahl sowie der Belastung von Versuchstieren dienen, sind auch wissenschaftliche Projekte förderfähig, die Maßnahmen zur Reduzierung von Tierversuchen evaluieren, verbesserte Methoden zur Erfassung der Belastung zum Ziel haben oder zur naturwissenschaftlichen oder ethischen Bewertung von Tierversuchen beitragen. Ebenfalls förderfähig sind wissenschaftliche Ansätze zur Weiterentwicklung tierverbrauchsfreier Studiengänge in den Lebenswissenschaften.
    Für dieses Förderprogramm stehen 400.000.- € zur Verfügung, eine Weiterförderung um ein Jahr ist grundsätzlich möglich.
    Bewerbungsfrist für 2016 war der 30. April 2016.

  • Bundesinstitut für Risikobewertung - Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)
    www.bfr.bund.de/
    Das BfR fördert innovative Ansätze zur Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen nach dem 3R-Prinzip (refine, reduce, replace) an deutschen Forschungsinstitutionen. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Einsatz neuer Methoden der Zell- und Gewebekultur, molekularbiologischer und molekulargenetischer Methoden und in silico Methoden. Diese Methoden sollen im Rahmen des Förderzeitraums soweit entwickelt werden, dass eine weiterführende und umfangreichere Förderung durch größere Förderprogramme ermöglicht wird.

    Antragsberechtigt sind in Deutschland ansässige staatliche und nicht-staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität.
    Deadline war der 31. Mai 2017. 

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Förderrichtlinie "Alternativmethoden zum Tierversuch"
    In Modul I werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden auf dem Gebiet der
    "Alternativmethoden zum Tierversuch" im Sinne des 3R-Konzepts von Russel & Burch gefördert. Hiernach können Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden, die die Verwendung von Tieren durch neue Methoden ersetzen oder reduzieren können, oder solche, die die Belastung der Versuchstiere auf das unerlässliche Maß beschränken können.
    In Modul II können Konzepte für die Verbreitung von Alternativmethoden zum Tierversuch, wie Schulungen und Trainingskurse,
    sowie Strategien für die Implementierung von Alternativmethoden unterstützt werden.
    Es können sowohl Einzelvorhaben als auch Verbundprojekte beantragt werden.
    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Die Abwicklung der Fördermaßnahme erfolgt über den Projektträger Jülich.
    Antragsschluss ist der 15. März eines jeweiligen Jahres.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    BioÖkonomie 2030 - Alternativmethoden zum Tierversuch
    Vorhaben zur Forschung, Entwicklung und Validierung von Methoden, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten Forschung oder
    auch in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzepts nach Russel und Burch (1959) leisten.
    Gefördert werden in diesem Rahmen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
    – zum Ersatz von Tierversuchen,
    – zur Reduktion der Versuchstierzahlen bzw.
    – zur Minderung des Belastungsgrades von Tieren.
    Außerdem sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und ggf. andere Maßnahmen förderfähig, insofern sie der Fortentwicklung des Förderschwerpunkts
    dienlich sind.
    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
    Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind jährlich zum 15. März bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger Jülich (PtJ) einzureichen.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Förderinitiative „InnoSysTox – Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch“ 
    Kooperationsprojekt der Nederlandse organisatie voor gezondheidsonderzoek en zorginnovatie (ZonMw) und des deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
    Ziel der gemeinsamen Maßnahme ist es, neue toxikologische Teststrategien zu entwickeln, die spezifischere und aussagekräftigere Ergebnisse über mögliche Gesundheitsrisiken von Medikamenten und Chemikalien liefern als herkömmliche Tierversuche. Die geförderten Projekte müssen auf dem "3R"-Prinzip basieren. Primäres Ziel dieses Konzepts ist es, Tierversuche durch alternative Methoden zu ersetzen (Replacement). Wenn dies nicht möglich  ist, soll die Zahl der benötigten Tiere zumindest auf ein Minimum beschränkt werden (Reduction). Zudem geht es darum, das Leiden der eingesetzten Tiere zu verringern und aus dem einzelnen Tierversuch so viele Informationen wie möglich zu gewinnen (Refinement).
    Einreichungsfrist war der 16. Dezember 2014.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    e:Bio – Innovationswettbewerb Systembiologie
    Die Systembiologie zeigt sich als ein Forschungsansatz mit breiten Anwendungsmöglichkeiten in der Gesundheitsforschung, der Gesundheitswirtschaft und in der Bioökonomie. In den ersten zwei der insgesamt drei Wettbewerbsrunden konnten sich 55 Einzel- und Verbundvorhaben mit einem Fördervolumen von ca. 100 Millionen Euro erfolgreich durchsetzen. Die ersten Projekte haben mit ihren Arbeiten im Frühjahr 2012 begonnen. Die Vorhaben der in 2015 abgeschlossenen dritten Runde werden in 2016 beginnen und das breite Themenspektrum der Maßnahme ergänzen.
    Förderzeitraum 2012-2020.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Translationale Förderinitiative: "Multilateralen Zusammenarbeit in Computational Neuroscience: Deutschland – USA – Israel – Frankreich"
    Computational Neuroscience liefert die theoretische Basis sowie eine ganze Palette technischer Ansätze, um die Prinzipien und die Dynamik des Nervensystems verstehen zu können. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen, Methoden und Erkenntnissen der Informatik, der Neurowissenschaften, der Biologie, der mathematisch-physikalischen Wissenschaften, der Gesellschafts- und Verhaltenswissenschaften, der Ingenieurwissenschaften und anderen Disziplinen nutzt der Bereich Computational Neuroscience ein breites Spektrum an Vorgehensweisen zur Untersuchung von Struktur, Funktion, Organisation und Informationsverarbeitung auf allen Ebenen des Nervensystems. Zur Beschleunigung des Fortschritts im Bereich Computational Neuroscience tragen neue Methoden für die Zusammenführung und Analyse komplexer Daten, die konzeptionellen Rahmenbedingungen vieler verschiedener theoretischer Quellen sowie neue Modalitäten für umfangreiche Datensammlungen und die Ausgestaltung von Experimenten bei.

    Die Zuwendungen in Höhe von ca. 90 000 Euro bis 225 000 Euro pro Jahr für das gesamte Kooperationsprojekt können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse für in der Regel drei Jahre gewährt werden.
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
    siehe unter Forschungspreise
    www.bmelv.de/

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Reinhardt Kosseleck-Projekte
    Durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen soll somit die Möglichkeit eröffnet werden, in hohem Maße innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen.
    Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.
    http://www.dfg.de/

  • Rheinland-Pfalz: Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.mufv.rlp.de/
    Das Land Rheinland-Pfalz fördert Forschungsprojekte, die das Ziel haben, Ersatzmethoden zum Tierversuch zu entwickeln. Die Förderung der Projekte erfolgt nach positiver Bewertung durch die Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ergänzungs- und Ersatzmethoden zum Tierversuch (ZEBET) des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BFR).
    Sowohl die Förderung von Projekten die der Erforschung von Alternativen zum Tierversuch dienen als auch die Bewerbung für den Forschungspreis sind nicht auf Rheinland-Pfalz beschränkt, Forscher aus Deutschland können sich bewerben. Die Frage nach einer Bewerbung aus dem Ausland hat sich bisher nicht gestellt.

  • SET - Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen
    www.stiftung-set.de/
    Zur Vermeidung und Verringerung von Tierversuchen bzw. der Belastung von Versuchstieren ist die Stiftung SET auf drei Feldern aktiv:
    Förderung wissenschaftlicher Projekte mit 3R-Fokus, Förderung der Kommunikation in diesem Bereich sowie Unterstützung der Aus- und Fortbildung. Die Stiftung SET fördert vor allem kleinere und mittelgroße Forschungsprojekte, die mit „Mut zur Lücke“ nicht zu den wissenschaftlichen  Forschungsansätzen gehören, die von anderen Einrichtungen unterstützt werden.  Geeignete Forschungsprojekte werden von der Stiftung SET entweder ganz oder teilweise finanziert bzw. an hierfür in Betracht kommende Fördereinrichtungen weitervermittelt.

Finnland

  •  Juliana von Went Fund for Research Without Animal Experiments
     Forschungsförderung sowie Forschungspreise
     www.jvws.org/


International

  • American Fund for Alternatives to Animal Research (AFAAR) and the New England Anti-Vivisection Society (NEAVS)
    Einjähriges Postdoktorandinnen-Stipendium für Wissenschaftlerinnen, die an Frauengesundheit oder Geschlechtsunterschieden mit tierversuchsfreien Methoden forschen. Antragstellerinnen aus der ganzen Welt können sich bewerben.
    Deadline war der 15. Dezember 2014.
    Ausführliche Informationen unter: http://alternativestoanimalresearch.org/afaar/programs

  • InnoSysTox – Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch
    https://www.systembiologie.de/innosystox
    Die Systembiologie liefert Informationen zum Verständnis des Gesamtorganismus ab und eine umfassende Sichtweise auf die von ihr untersuchten lebenden Systeme. Die Kombination von Systembiologie und anderen Basistechnologien mit neuartigen Versuchsmethoden wird zu integrierten toxikologischen Teststrategien führen, die spezifischer und aussagekräftiger sind, als die Ergebnisse bisheriger Tierversuche. Gefördert werden transnationale, innovative und anwendungsorientierte Projekte interdisziplinärer Forschungsverbünde. Ein Projekt soll durch die internationale Zusammenarbeit in einem Konsortium öffentlicher und privater Partner einen Mehrwert generieren. Jedes gemeinsame Projekt muss systembiologische, toxikologische und 3R-Forschung entsprechend der nachfolgenden Beschreibung beinhalten.
    Das deutsch-niederländische Förderprojekt InnoSysTox knüpft an die bisherigen Erfolge
    der Maßnahmen „Alternativmethoden zum Tierversuch“ und „Innovative Toxikologie zur Reduzierung von Tierversuchen (e:ToP)“ an. Die
    anwendungsorientierten Projekte sind zunächst auf drei Jahre angelegt.
    Einreichungsfrist war der 16. Dezember 2014. Projektbeginn war November 2015.

  • Gradiuiertenstipendium International Foundation for Ethical Research (IFER)
    Die International Foundation for Ethical Research (IFER), ein Programm dr National Anti-Vivisection Society
    (NAVS), nimmt wieder Anträge für das Graduiertenförderprogramm 2015-2016 entgegen.
    IFER Graduiertenstipendien bestehen aus einjährigen Förderungen in Höhe von 15.000 Dollar pro Person für
    Projekte, die die Entwicklung, Validierung oder Umsetzung von innovativen wissenschaftlichen Methoden
    unterstützen, um den Ersatz von Tierversuchen in Forschung, Testung und Bildung voranzubringen.
    Bewerbungen waren bis zum 20. April 2015 einzureichen.
    Weitere Informationen zum IFER Graduiertenprogramm sowie zur Teilnahmeberechtigung, Bewerbungsrichtlinien
    und ein downloadbares Bewerbungsformular kann auf der IFER-Website gefunden werden: http://www.ifer.org/fellowships.php
  • Animalfree Research
    Antragssteller aus der ganzen Welt können sich bewerben. Die Gesuche müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.
    Weitere Details siehe Eintrag unter Schweiz

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Forschungsförderung/Forschungspreis
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Siehe Eintrag unter Deutschland

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter Schweiz

  • Europäische Union
    Innovative Medicine Initiative (IMI)
    In der Zweiten Antragsrunde, Call 3 und 4, der Innovative Medicines Initiative bestehen unter den Schwerpunktthemen 
    IMI 2 – Call 3 includes 6 Research and Innovation topics:
    - Remote assessment of disease and relapse (RADAR),
    topic 1: central nervous system (CNS)
    - Assessing risk and progression of prediabetes and type 2
    diabetes to enable disease modification
    - Linking clinical neuropsychiatry and quantitative
    neurobiology
    - The consistency approach to quality control in vaccine
    manufacture
    - Pertussis vaccination research
    - Knowledge repository to enable patient focused medicine
    development
    IMI 2 – Call 4 includes one Coordination and Support topic:
    - Enabling platform on medicines adaptive pathway to
    patients
    Deadline für das Einreichen von Projektvorschlägen (Expressions of interest):
    Weitere Details siehe unter http://www.imi.europa.eu/
  • Humane Society International (HSI)
    Die Humane Society International bietet derzeit Zuschüsse für die Erstellung, Veröffentlichung
    und Verbreitung dreier Reviews an, die sich kritisch mit der Verwendung von Tiermodellen in der
    Krankheitsforschung auseinandersetzt.
    Die Reviews sollen Vorschläge einer neue "Roadmap" für die künftige Forschung zum Verständnis
    menschlicher Erkrankungen beinhalten die Umsetzung moderner, humanspezifischer Modelle, Tools
    und Technologien in die Klinik verbessern.
    Bewerber, die über einen PhD (oder vergleichbar) in Naturwissenschaften und über Forschungs- und
    Publikationserfahrungen auf dem Gebiet der Humanerkrankungen verfügen, sind eingeladen, für eines
    der zuschüsse ihr Angebot einzureichen. Bewerbungsrichtlinien sind dem Bewerberformular zu
    entnehmen.
    Bewerbungsfrist war der 15. Oktober 2013.
    Kontakt: Dr. Gill Langley Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Weitere Details unter: http://humanesocietyuniversity.org/news/diseasemodels.aspx
  • Stiftung Forschung 3R
    Die Stiftung unterstützt primär Forschungsprojekte aus der Schweiz.
    Gesuchsteller aus dem Ausland müssen begründen, weshalb sie in der Schweiz Forschungsbeiträge beantragen. Liegen auf den gleichen Zeitpunkt aus dem selben Themenbereich gleichwertige Beitragsgesuche vor, so geniesst das Gesuch aus der Schweiz Vorrang.
    Deadline für 2013 war der 1. Mai 2013.
    Siehe Eintrag unter Schweiz

  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter USA


Luxemburg

  •  Fondation Internationale pour la Substitution de l'Expérimentation Animale
        www.fisea.lu/

 

Niederlande

  • The Netherlands Organisation for Health Research and Development
    Forschungsförderung
    www.zonmw.eu
    Die Organisation fördert das Wissen und die tatsächliche Nutzung dieses Wissens im Bereich Pflege und Verbesserung der Gesundheit. ZonMw stimuliert mit verschiedenen Förderprogrammen den gesamten Innovations-Zyklus von der Grundlagenforschung bis zur Umsetzung neuer Therapien und vorbeugender Maßnahmen oder Verbesserungen in der Struktur des Gesundheitswesens. Gefördert werden auch Ersatzverfahren zu Tierversuchen.

 

 Schweden

  • The Swedish Fund for Research Without Animal Experiments
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.forskautandjurforsok.se/
    Der Schwedische Fonds für Forschung ohne Tierversuche fördert die Entwicklung und Validierung von Ersatzverfahren als Alternativen zu Tierexperimenten. Stipendien werden jährlich für Forschung, Validierung und Informationsprojekte vergeben.

 

Schweiz

  • Animalfree Research
    www.animalfree-research.org/
    Animalfree Research will durch den Ersatz und die erhebliche Verminderung von Tierversuchen die Würde und das Wohlergehen des Tieres schützen.
    Antragssteller aus der ganzen Welt können sich bewerben. Die Gesuche müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.
    Die Deadline für Förderanträge für das Jahr
    Folgende Themenschwerpunkte werden bevorzugt gefördert:
    Förderung von Alternativmethoden zum vollständigen oder teilweisen Ersatz von Tierversuchen im Sinne der 3R: Entwicklung, Validierung, Optimierung, Publikation, Anerkennung, Anwendung.
    Dialog mit der Wissenschaft und der Öffentlichkeit sowie  Einsatz für die Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen zum Schutz der Versuchstiere.

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.doerenkamp.ch
  • Gebert Rüf Stiftung
    Innovationsförderung an Schweizer Hochschulen, Förderung von innovativen Projekten von hoher Relevanz und wissenschaftlicher Qualität,
    die durch folgende Grundkriterien abgesichert sind: Originalität, Wirksamkeit, Transferpotential und Interdisziplinarität.
    http://www.grstiftung.ch/de.html
  • Stiftung Forschung 3R
    www.forschung3r.ch/
    Die Stiftung Forschung 3R unterstützt Forschungsprojekte auf dem Gebiet derAlternativmethoden zu Tierversuchen, um: die Belastung für die in einem Tierversuch eingesetzten Tiere zu vermindern, und/oder die Zahl der für eine bestimmte Fragestellung (Tiermodell) benötigten Tiere zu reduzieren und/oder das Ersetzen von spezifischen Tierversuchen zu ermöglichen.
    Die Stiftung unterstützt primär Forschungsprojekte aus der Schweiz.
    Gesuchsteller aus dem Ausland müssen begründen, weshalb sie in der Schweiz Forschungsbeiträge beantragen. Liegen auf den gleichen Zeitpunkt aus dem selben Themenbereich gleichwertige Beitragsgesuche vor, so geniesst das Gesuch aus der Schweiz Vorrang.  
    Deadline war der 15. Februar 2016 als Eingabetermin für eine Projektskizze.

  • Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung
    http://www.bitg.ch/stiftungDE.html
    Die Stiftung wird vom Kanton Thurgau getragen und fördert wissenschaftliche Aktivitäten im Kanton Thurgau oder in seinem Interesse.


Vereinigtes Königreich (UK)

  • Dr Hadwen Trust
    www.drhadwentrust.org
    Ziel ist die Entwicklung von Techniken und Verfahren zum Ersatz der Verwendung lebender Tiere in biomedizinischer Forschung, Tests und Ausbildung. Um dieses Ziel zu fördern unterstützt und begleitet der Dr. Hadwen Trust Wissenschaftler, um Techniken zu entdecken, die Experimente mit lebenden Tieren ersetzen können.
    die Stiftung unterstützt bei der Ausstattung von Einrichtungen und ermutigt über die Öffentlichkeit und Ausbildung die breite Akzeptanz solcher Techniken.
    Eine neuer Bewerbungsaufruf wird im Oktober 2015 erwartet.

  • The Lord Dowding Fund
    www.ldf.org.uk/
    Die Stiftung fördert besonders die tierversuchsfreie Forschung und Ausbildung in Großbritannien. Die Stiftung insbesondere an Projekten im Bereich der Parkinson- und Alzheimerforschung interessiert. Andere Projekte können sich aber auch bewerben.

  • Universities Federation for Animal Welfare (UFAW)
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    http://www.ufaw.org.uk/grants.php
    Die hauptsächlichen Prioritäten der UFAW sind, eine hochwertige Wissenschaft zu fördern, die zu substantiellen Fortschritten im Tierschutz führt, sowie die Ausbildung im Tierschutz zu fördern, besonders auf Ebene der Universitäten und Kolleges.

  • Welcome Trust, Biomedical Ethics & Medical Humanities
    PhD Stipendienförderung
    http://www.wellcome.ac.uk/Funding/
    Der Wellcome Trust, eine unabhängige, global wirkende karitative Stiftung, Unterstützt Grundlagenforscher, klinische Forscher (inkl. klinische Psychologen, Zahn- und Veterinärmediziner) sowie Wissenschaftler im Bereich öffentliche Gesundheit in allen Karrierestadien. Wenn geeignet werden auch bewerber außerhalb der biomedizinischen Wissenschaften ermutigt, sich zu bewerben. Der bewerber muss jedoch über Expertise auf dem Gebiet biomedizinischer Probleme verfügen.


Vereinigte Staaten (USA)

  • National Institute of Health (NIH)
    http://grants.nih.gov/grants/guide/rfa-files/RFA-TR-16-017.html
    Förderprogramm "Microphysiological Systems for Disease Modeling and Efficacy Testing". Zweck des Programms ist die Entwicklung reproduzierbarer und übertragbarer in vitro-Modelle für die Wirksamkeitsstudien durch Aufdeckung und Validierung von übertragbarer Biomarker, die Entwicklung standardisierter ethoden für die präklinische Wirksamkeitstestung und die definitive Wirksamkeitstestung von möglichen Therapeutika unter
    Verwendung der besten Praktiken und ein gründliches Studiendesign. Essenziell ist ein multidisziplinärer Ansatz, der Experten aus Bioengineering, Microfluidik, Materialwissenschaften, *.omics-Wissenschaften,
    Computerbiologie, Krankheitsbiologie, Pathologie, Elektrophysiologie, Pharmakologie, Biostatistik und klinische Wissenschaften zusammenbringt.
    Stichtag Letter of Intend: 13. November 2016
    Stichtag Bewerbung war der 13. Dezember 2016, 17:00 Uhr Lokalzeit der Bewerberorganisation

  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    http://caat.jhsph.edu/programs/grants/index.htm
    Die Stipendien des Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) sind für Forscher, die sich mit der Entwicklung neuer in-Vitro-Methoden beschäftigen.
    Erste Forschungsförderung für Wissenschaftler, die Alternativen zum Tierversuch in der biomedizinischen Forschung oder Produktsicherheitstestung entwickeln.
    * Proposals bezogen auf Refinement: sehe unter Science-Based Animal Welfare Awards. Hier gibt es eine gesonderte Finanzierung.
    Bewerbungen für die Förderperiode 2018-2019 sind derzeit wieder möglich unter http://caat.jhsph.edu/programs/grants/.
  • Alternatives Research and Development Foundation (ARDF)
    http://www.ardf-online.org/
    Mission der Alternatives Research and Development Foundation ist es, die Entwicklung, Validierung und Annahme tiereinsatzfreier Methoden in
    der biomedizinischen Forschung, der Produkttestung und Ausbildung zu finanzieren und zu fördern. Vor beinahe 20 Jahren hat dieses innovative
    Programm Möglichkeiten für Wissenschaftler geschaffen, die an Alternativenforschung interessiert sind und hier Expertise aufweisen.
    * Individuelle Projekte können mit bis zu 40.000$ gefördert werden
    * Bevorzugt werden US-amerikanische Universitäten und Förschungseinrichtungen gefördert
    * Bevorzugt werden Projekte gefördert, die die Ziele des "National Academy of Sciences Report 2007, Toxicity Testing in the Twenty-First
    Century:A vision and a Strategy" verfolgen.
    Kriterien:
    * Potenzieller oder signifikanter Ersatz von im Labor eingesetzten Tieren
    * Wissenschaftliche Bedeutung und Machbarkeit.
    Deadline war der 1. Mai 2017. 
    (siehe Grant application guideline 2017)

  • International Foundation for Ethical Research (IFER)
    http://www.ifer.org/
    IFER fördert die Entwicklung, Validierung und Umsetzung innovativer wissenschaftlicher Methoden, die die Wissenschaft voranbringen und den Einsatz von Tierversuchen in Forschung, Sicherheitstestung und Aus-, Fort- und Weiterbildung ersetzen. Die Stiftung vergibt ein Graduiertenstipendium.
    Bewerbungsschluss für die Einsendung eines Prä-Proposals war der 29. April 2016.