Forschungspreise

Forschungspreise

Samstag, 20 Juni 2015 19:56

Eine Vielzahl von Stiftungen und Organisationen zeichnet innovative Forschungsergebnisse, die zum Ersatz und zur Ergänzung von Tierversuchen beitragen, mit Preisen aus.

Eine Auswahl finden Sie in alphabetischer Reihenfolge in der folgenden Liste:

Dänemark
Forschungspreis der dänischen Alternativfondet,
zusammen mit den Fonds von Finnland und Schweden (siehe Eintrag Skandinavien)
The Scandinavian Research Prize for Alternatives to Animal Experiments
http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html
http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/


Deutschland

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Wissenschaftspreis: 10.000 Euro für tierversuchsfreie Krebsforschung
    www.aerzte-gegen-tierversuche.de
    Die Ärzte gegen Tierversuche e.V. vergeben zum zweiten Mal einen mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der tierversuchsfreien Krebsforschung. Prämiert/gefördert werden Arbeiten, die ohne die Verwendung von tierischem Material durchgeführt wurden, sowie klinische oder epidemiologische Studien. Der Preis kann rückwirkend für eine abgeschlossene oder laufende Arbeit oder als Anlaufförderung für ein geplantes Projekt vergeben werden. Er kann ganz oder geteilt vergeben werden.
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Bewerbungen waren bis zum 30.03.2011 einzureichen. Lesen Sie mehr in der News-Rubrik.

  • Baden-Württemberg: Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz
    Förderpreis Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch des Landes Baden-Württemberg
    http://mlr.baden-wuerttemberg.de/
    Die Landesregierung von Baden-Württemberg möchte die Zahl der in Forschung und Lehre verwendeten Tiere so klein wie möglich halten und vergibt einen Förderpreis, mit dem Forschungsarbeiten ausgezeichnet werden können, die einen wesentlichen Beitrag zum Ersatz von Tierversuchen oder zur Verminderung der Belastung von Tieren im Bereich der Wissenschaft und Lehre sowie der medizinischen Diagnostik und der Prüfung von Stoffen und Produkten leisten. Die Arbeiten müssen der Umsetzung folgender Ziele dienen:
    - Ersatz von Tierversuchen ("Replacement");
    - Verminderung der Tierzahl für eine bestimmte Untersuchung ("Reduction");
    - Verminderung von Leiden, Schmerzen oder Schäden ("Refinement")
    - Verbesserung der Haltungsbedingungen von Versuchstieren ("Enrichment").
    Ausgezeichnet werden können auch Projekte aus dem Bereich der Umsetzung bereits entwickelter Alternativmethoden (Validierung, behördliche Anerkennung und praktische Anwendung).
    Das Preisgeld beträgt bis zu 25.000 EURO, der Preis ist teilbar. Es können sich auch Forscher außerhalb Baden-Württembergs bewerben.
    Der Eingangsschluss für Vorschläge zur Preisvergabe 2016 war der 30. April 2016.

  • Baden-Württemberg: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
    Preis für mutige Wissenschaft 2016
    http://mwk.baden-wuerttemberg.de/
    Mit dem Preis sollen exzellente Forscherinnen und Forscher an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg gewürdigt werden, die ausgetretene Wege verlassen haben und die im Rahmen ihrer Forschung Wagnisse eingegangen sind.
    Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird an außergewöhnliche Forscherinnen und Forscher vergeben, die
    - sich wissenschaftlich riskanten Projekten gewidmet haben bzw. widmen und die gegen die Erwartungen der Peers Erfolge erzielt haben
    - sich auf dem Weg zu wissenschaftlichen Erfolgen gegen Widerstände durchgesetzt haben (wie etwa abgelehnte Stipendien oder Anträge auf Finanzierung von Publikationsvorhaben)
    - an einem vielversprechenden wissenschaftlichen Ansatz arbeiten oder gearbeitet haben, dessen Ergebnis auf Vorarbeiten beruht, die in einem wissenschaftlich produktiven Sinne zwar „gescheitert“ sind, aber gerade dadurch neue Erkenntnisse und Forschungswege ermöglicht haben.
    Die für den Preis vorgeschlagenen Forscherinnen und Forscher sollen eine erfolgreiche Promotion vorweisen können und zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht älter als 45 Jahre sein.
    Abgabefrist war der 30 Juni 2016 (Ausschlussfrist).

  • Berlin: Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales und dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
    Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz-und Ergänzungsmethoden entsprechend dem 3R-Prinzip
    http://www.berlin.de/lageso/
    Ziel ist es, gemäß dem 3R-Prinzip (Replacement, Reduction, Refinement) von Russel und Burch (1959) Tierversuche einzuschränken, zu ersetzen und soweit wie möglich zu vermeiden sowie die Belastungen der Tiere im Tierversuch zu reduzieren.
    Um den Forschungspreis bewerben können sich in Berlin und Brandenburg ansässige Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder wissenschaftlich tätige Personen mit geplanten oder laufenden Forschungsvorhaben bzw. Projekten, die die Entwicklung / Validierung von Methoden verfolgen, durch die
    - Tierversuche ersetzt ("Replacement"),
    - die Zahl der Versuchstiere reduziert ("Reduction") und / oder
    - Leiden und die Schmerzen von Versuchstieren vermindert ("Refinement")
    werden können. Hierzu zählen auch Projekte, die bereits bestehende Ansätze aufgreifen und so fortentwickeln, dass sie in der Praxis breite Anwendung finden können (Prävalidierung oder Validierung).
    Eingereicht werden können darüber hinaus bereits abgeschlossene Forschungsprojekte, die mindestens eine der drei genannten Zielsetzungen erreicht haben.
    Das Preisgeld beträgt 25.000,- EURO. Davon werden 15.000 Euro durch den Verband der Forschenden Arzneimittelfirmen und 10.000 durch das Land Berlin vergeben.
    Der Preis kann geteilt werden. Gehen keine geeigneten Beiträge ein, wird die Vergabe ausgesetzt. Die Preisvergabe durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Fachjury.
    Die Bewerbungen für 2015 waren bis zum 31. März 2015 einzureichen.

  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft (BMEL)
    36. Tierschutzforschungspreis 2017
    www.bmel.de/
    Der Preis wird für innovative, zukunftsweisende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben, die einen Beitrag zur Entwicklung von Methoden und Verfahren leisten, durch die Tierversuche ersetzt oder eingeschränkt werden können (Replacement und Reduction). Entsprechend dem 3R-Prinzip können nachrangig auch Methoden für die Verbesserung der Haltebedingungen von Versuchstieren oder für die Verminderung von Schmerzen, Leiden oder Schäden im Versuch (Refinement) ausgezeichnet werden. Mit der Ausschreibung sollen insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler angesprochen werden.
    Der Preis ist mit 25.000 € dotiert.
    Einsendeschluss für 2017 ist der 31. Mai.

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Ursula M. Händel-Tierschutzpreis: 50.000 Euro für den Tierschutz in der Forschung
    www.dfg.de/
    Die Bewerbungsfrist für das laufende Jahr war im April. Wir hatten hier berichtet.
    In erster Linie ist an Projekte von Forschenden aus Deutschland gedacht, es wird aber in den Regularien nicht explizit ausgeschlossen, dass sich auch Wissenschaftler aus dem Ausland bewerben.

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Communicatorpreis der DFG
    http://www.dfg.de/
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt regelmäßig den "Communicator-Preis den, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft", aus. Dieser Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben,
    die in herausragender Weise ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in die Medien und die Öffentlichkeit vermitteln. Die Bewerber (einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forscherinnen und Forscher) müssen im deutschen Sprachraum tätig sein. Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger möglich.
    Bewerbungen und Vorschläge für den Preis des Folgejahres können – möglichst in digitaler Form – bis jeweils zum 5. Januar bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingereicht werden.

  • Bayern: Ludwig-Maximilians-Universität München
    Felix-Wankel-Tierschutz-Forschungspreis
    www.felix-wankel-forschungspreis.de
    Die Ludwig-Maximilians-Universität München verleiht mit dem Felix-Wankel-Forschungspreis bis zu 30.000€ für experimentelle und innovative wissenschaftliche Arbeiten, die Tierversuche reduzieren oder ersetzen können, sowie für weitere Ziele im Bereich des Tierschutzes.
    Der Eingabeschluss für den Forschungspreis 2015 war der 30. September 2014.

  • Hamburg: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
    Hamburger Forschungspreis zu Alternativmethoden zum Tierversuch
    http://www.hamburg.de/tierschutz-tiergesundheit/6054484/forschungspreis/
    Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit, deren Ergebnisse einen wesentlichen Beitrag zum Ersatz oder der Minimierung oder Verbesserung von Tierversuchen leisten. Antragsberechtigt sind in Deutschland ansässige Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen. Der Preis wird zweijährlich vergeben. Die Höhe des Preisgeldes beträgt 20.000 €.
    Bewerbungsschluss war der 30. September 2016.
  • Hessen: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    Hessischer Tierschutz-Forschungspreis
    www.tierschutz.hessen.de/
    Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die zur Vermeidung oder Verminderung von Tierversuchen und ähnlichen Eingriffen in der Forschung, Lehre oder bei der Herstellung biomedizinischer Produkte leisten. Auch berücksichtigt werden Arbeiten, die zu einer deutlichen Verminderung von Schmerzen oder Leiden der verwendeten Tiere beitragen. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.
    Bewerbungsschluss für 2016 war der 1. Juli 2016.

  • Niedersachsen: Verband niedersächsischer Tierschutzvereine e. V.
    Ilse-Richter-Tierschutzforschungspreis
    www.tierschutz-in-niedersachsen.de/
    Der Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine e.V. bemüht sich durch die Auslobung eines Tierschutzforschungspreises aktiv um die Entwicklung von Alternativ- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen. Bei der Preisverleihung werden wissenschaftliche Arbeiten in Deutschland berücksichtigt, die im Sinne der vorgegebenen Ziele einen Beitrag insbesondere zur Weiterentwicklung pharmakologisch-toxikologischer Untersuchungsverfahren leisten. Die  ausgezeichneten Arbeiten sollen auch einen biologischen Aussagewert für den Menschen und begründete Relevanz für den Tierschutz haben. Forscher aus Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Raum können sich bewerben. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert. Der Preis wurde zuletzt 2005 vergeben.

  • Rheinland-Pfalz: Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
    Forschungspreis zur Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche
    www.mufv.rlp.de/
    Das Land Rheinland-Pfalz fördert mit einem Forschungspreis die Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in der Lehre. Das Preisgeld beträgt 20.000 EURO. Der Preis wird alle 2 Jahre ausgeschrieben und kann ganz oder geteilt vergeben werden. Bewerbungen aus anderen Bundesländern sind nicht ausgeschlossen. Vorschlagsberechtigt sind ferner das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz sowie Tierschutzorganisationen.
    Bewerbungsschluss für 2016 war der 30. Juni 2016.
    Sowohl die Förderung von Projekten, die der Erforschung von Alternativen zum Tierversuch dienen, als auch die Bewerbung für den Forschungspreis sind nicht auf Rheinland-Pfalz beschränkt, Bewerbungen aus anderen Bundesländern sind nicht ausgeschlossen.

  • Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
    Langener Wissenschaftspreis
    http://www.pei.de/DE/institut/langener-wissenschaftspreis/ausschreibung-2017/ausschreibung-langener-wissenschaftspreis-2017-inhalt.html
    Der Langener Wissenschaftspreis wird für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf den folgenden Gebieten ausgeschrieben:
    - der Infektiologie in der Human- und Veterinärmedizin (zum Beispiel Virologie, Bakteriologie, Immunologie),
    - der Erforschung von innovativen biomedizinischen Präventions- und Therapiestrategien,
    - der Hämatologie,
    - der Allergologie,
    - der Gen- und Zelltherapie und des Tissue Engineering,
    - der Arzneimittelsicherheit und Pharmako-Epidemiologie
    - sowie damit in Verbindung stehende technologische Verfahren.
    Der Preis ist mit 15.000 Euro ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 21.05.2017.

    Europaweit
    European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA)
    3Rs SCIENCE PRIZE 2016
    http://ec.europa.eu/enterprise/epaa/index_en.htm
    Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) vergibt 2016 wieder einen 3R-Wissenschaftspreis. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird in diesem Jahr für bereits erzielte Forschungsergebnisse oder für ein Projekt vergeben, das sich bereits in der Schlussphase mit herausragenden Ergebnissen befindet.
    Der Wissenschaftspreis der EPAA wird jedes Jahr an eine/n Wissenschaftler/in vergeben, der/die mit ihrer/seiner Forschung zu den 3R-Kriterien (Tierversuche vermeiden, reduzieren oder methodisch zu verfeinern) beiträgt. Auch Forscher, die an Sicherheitstests, Wirksamkeits- oder Qualitätsprüfungen arbeiten, können sich bewerben.
    Die Bewerber müssen in Europa arbeiten (den noch 28 EU-Mitgliedsstaaten einschließlich der Schweiz, Norwegen, Island, Monaco, Andorra, Liechtenstein, San Marino, Serbien, Bosnien und Herzegovina, Albanien, Montenegro, das Kosovo, die Ukraine, Moldavien und Mazedonien).
    Bewerbungen waren per eMail an grow-epaa[at]ec.europa.eu bis zum 23. September 2016, 12 Uhr mittags (Brüsseler Zeit), einzureichen.


    Finnland
    Juliana von Went Fund for Research Without Animal Experiments, zusammen mit den Fonds von Schweden und Dänemark (siehe Eintrag Skandinavien)
    The Scandinavian Research Prize for Alternatives to Animal Experiments
    http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html
    http://www.jvws.org/



    International

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter Schweiz

  • Eppendorf AG
    Eppendorf-und-Wissenschaft-Preis für Neurobiologie
    www.eppendorf.com/prize
    Der Preis ist mit 25.000 US Dollar dotiert. Er wird jährlich vergeben für die außerordentlichste Leistung auf dem Gebiet der Neurobiologie mit den Methoden der Molekular- und Zellbiologie.
    Bewerbungsschluss war der 15. Juni 2015.

  • LUSH Fresh Handmade Cosmetics
    LUSH Preis für Ersatzverfahren zu Tierversuchen
    https://www.lush.co.uk/
    Das Unternehmen vergibt den Preis auf dem Gebiet der Ersatzverfahren zu Tierversuchen mit dem Ziel, den Durchbruch gemäß der neuen Teststrategie "Toxikologie des 21. Jahrhunderts" (Tox21c) in der Giftigkeitsprüfung zu erzielen, dies mit neuen humanspezifischen Methoden ohne Tierversuche.
    Vergeben werden soll der Preis entweder in einer Summe als "Black Box"-Preis, wenn in einem Jahr ein Schlüssel-Durchbruch auf dem Gebiet der Toxizitätsprüfung erzielt worden ist.
    Bewerben können sich Einzelpersonen oder Forschergruppen weltweit.
    Das Preisgeld beträgt insgesamt 250.000 Pfund.
    In anderen Jahren wird der Preis in fünf Teile von je 50.000 Pfund geteilt und in den folgenden Kategorien verliehen:
    - Wissenschaft
    - Fortbildung
    - Lobbying
    - Öffentlichkeitssensibilisierung
    - Nachwuchswissenschaftler
    Es werden die effektivsten Projekte und Personen ausgezeichnet, die an der Ziel der Ersatzverfahren zu Tierversuchen in der Produktsicherheitstestung arbeiten.
    Bewerbungsperiode für Vorschläge war zwischen dem 24. April und dem 24. Juli 2016.

  • PETA International Science Consortium (PISC)
    Preis eines VITROCELL®In Vitro Inhalation Exposure System
    www.piscltd.org.uk/vitrocell-prize
    Das PETA International Science Consortium Ltd. nimmt Projektvorhaben entgegen, die die Anwendung des VITROCELL® in vitro exposure-Systems mit dem Ziel belegen können, die Verwendung von Tieren im Bereich der Inhalationstestung zu ersetzen oder zu reduzieren. Der oder die Preisträger/in, der/die auf der Grundlage der wissenschaftlichen Leistung und des wissenschaftlichen Potenzials, Tierversuche zu ersetzen, ausgewählt wird, erhält ein VITROCELL® Exposure-System im Wert von bis zu 100.000 US-Dollar.
    Deadline ist der 30. März 2017
    Weitere Informationen und Anforderungen für die Projektvorhaben siehe unter
    www.piscltd.org.uk/vitrocell-prize
  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter USA.
      

    Schweden
    The Swedish Fund for Research Without Animal Experiments,
    zusammen mit den Fonds von Dänemark und Finnland (siehe Eintrag Skandinavien)
    The Nordic Prize for Alternatives to Animal Experiments
    http://www.forskautandjurforsok.se/
    s. auch http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html


    Schweiz

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Doerenkamp-Zbinden Preis
    www.doerenkamp.ch


    Skandinavien

  • Forschungspreis der dänischen Alternativfondet, der finnischen Juliana von Wendts Stiftung und der schwedischen Stiftelsen Forskning utan Djurförsök.
    Nordisk Forskningspris til Alternativer til Dyreforsøg
    (The Nordic Prize for Alternatives to Animal Experiments)
    http://www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/text/norpris.html
    Preisgeld: 60.000 sv. kroner.


    United Kingdom

  • InterNICHE mit Unterstützung von Proefdiervrij
    InterNICHE Humane Education Award 2009
    www.interniche.org/
    Mit 20.000 Euro dotierter "InterNICHE Humane Education Award 2009" zur Förderung einer ethischen und effektiven Ausbildung und Praxis der Naturwissenschaften. Die Bewerbungsfrist endete bereits.

  • National Centre for the Replacement, Refinement and Reduction of Animals in Research (NC3Rs)
    Der 3Rs-Preis
    www.nc3rs.org.uk/
    Der Preis des National Centre for the Replacement, Refinement and Reduction of Animals in Research (NC3Rs) ist ausgeschrieben für einen innerhalb der letzten beiden Jahren veröffentlichten Originalbeitrag zum wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt im Bereich der 3R.
    Bewerben können sich Forscher aus dem Vereinigten Königreich.
    Deadline für Bewerbungen 2011 war der 25. November 2011.

  • The Marchig Animal Welfare Trust Scotland
    Förderungen und Preise
    http://www.ufaw.org.uk/grants.php
    Die hauptsächlichen Prioritäten der UFAW sind, eine hochwertige Wissenschaft zu fördern, die zu substantiellen Fortschritten im Tierschutz führt, sowie die Ausbildung im Tierschutz zu fördern, besonders auf Ebene der Universitäten und Kolleges.


    USA
  • Humane Society of the United States
    Russell and Burch Preis 2017
    http://www.humanesociety.org/news/press_releases/2017/02/Russell-and-burch-award-nominations-2017.html
    Die HSUS ermutigt WissenschaftlerInnen, die einen herausragenden Beitrag für den Fortschritt der Alternativmethoden in Forschung, Sicherheitstestung oder Hochschulausbildung geleistet haben, sich für den Russel & Burch-Preis zu bewerben. Alernativmethoden sind bekannt als 3R-Methoden, die Tierversuche ersetzen, reduzieren oder so verfeinern können, dass die Tiere weniger Schwerzen und Leiden erfahren.
    Bewerbungen sind möglich bis zum 10. April 2017 und sollten per Mail an nwertan[at]humanesociety.org gesandt werden.
  • Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    CAAT Preisverleihungen 2016
    http://caat.jhsph.edu/programs/awards/
    Das Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) strebt an, eine führende Kraft in der Entwicklung und dem Einsatz von 3R-Alternativen in der Forschung, bei regulatorischen Tests und in der Ausbildung zu sein, um die Gesundheit der Öffentlichkeit zu schützen und zu verbessern. Neben anderen werden folgende zwei Preise verliehen:

    CAAT Recognition-Preis
    Dieser Preis wird auf jedem Weltkongress präsentiert. Er ehrt eine Person oder eine Organisation, die einen herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der 3 R, die Entwicklung von Alternativmethoden oder auf dem Feld der in vitro Forschung erbracht hat.

    Henry Spira Preis
    Der Preis wurde 1999 das erste Mal in Würdigung und Gedenken an Henry Spira, einen Pionier der Tierrechtsbewegung, verliehen, dessen Kampagne für den Gebrauch alternativer Methoden zur Gründung der CAAT führte. Er wurde geschaffen, um Tieraktivisten auf dem Gebiet der Tierfürsorge, des Tierschutzes, oder der Tierrechte zu würdigen, die Fortschritte mit den Mittels des Dialogs und der Zusammenarbeit erzielen.
    Bitte einen Nominierungsbrief, den Lebenslauf der entsprechenden Person und eingeschränkt weitere Unterlagen und Belege für die Nominierung einreichen. Deadline war der 15. Mai 2013.

  • Gesellschaft für In Vitro Biologie (SIVB)
    SIVB-Studenten-Förderpreis
    http://www.sivb.org/
    Mit dem Studentenförderprogramm der Gesellschaft für In Vitro Biologie (SIVB) werden Studenten anerkannt und unterstützt, die einen Betrag und herausragende Leistungen auf dem Gebiet der In Vitro Biologie erbracht haben.
    Zu beachten: Bewerberschluss für den SIVB-Studenten-Preis war der 31. Januar 2012.
    Preisträger müssen ihr zugelassenes Forschungspapier präsentieren und am SIVB-Bussiness Meeting in Raleigh, North Carolina, teilnehmen.
    Bei Fragen bitte das SIVB Büro in Raleigh, North Carolina, unter (919) 562-0600(919) 562-0600 kontaktieren oder Dr. Pamela Weathers, Lehrstuhl für Studentenangelegenheiten und Preiskommitteé, anrufen unter (508) 831-5196(508) 831-5196, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Humane Society of the United States (HSUS)
    Russell & Burch Preis
    http://altweb.jhsph.edu/
    Der Russel & Burch Preis wird an Wissenschaftler vergeben, die einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung
    Alternativmethoden auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung, Testverfahren, oder im Hochschulwesen geleistet haben. Anwärter können den Preis verliehen bekommen, wenn sie wissenschaftliche Verdienste durch einen Beitrag oder durch ihren Einfluss und Ihr Engagement auf dem Gebiet der Alternativen erworben haben. Bewerber sollten eine Laborarbeitshistorie vorweisen können, die über jeden Zweifel erhaben ist.
    Vorschläge waren bis zum 10. April 2011 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einzureichen.