Forschungsförderung

Forschungsförderung

Montag, 22 Juni 2015 21:15

Eine Vielzahl von Stiftungen und Organisationen, unterstützt die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren.

Eine Auswahl finden Sie in alphabetischer Reihenfolge in der folgenden Liste:


Dänemark


Deutschland

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Forschungsförderung/Forschungspreis
    www.aerzte-gegen-tierversuche.de
    Die Ärzte gegen Tierversuche e.V. haben einen mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der tierversuchsfreien Krebsforschung vergeben. Prämiert/gefördert werden Arbeiten, die ohne die Verwendung von tierischem Material durchgeführt wurden, sowie klinische oder epidemiologische Studien. Der Preis kann rückwirkend für eine abgeschlossene oder laufende Arbeit oder als Anlaufförderung für ein geplantes Projekt vergeben werden. Er kann ganz oder geteilt vergeben werden.
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Bewerbungen waren bis zum 30. März 2011 einzureichen.

  • Baden-Württemberg, Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz
    http://mlr.baden-wuerttemberg.de/
    Förderprogramm "Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen" des Landes Baden-Württemberg
    Die Landesregierung unterstützt die Entwicklung neuer, tierfreier Methoden sowie Forschungsansätze zur Reduzierung der Tierzahlen und der Belastungen für die Tiere mit einem Förderprogramm. Neben Arbeiten, die direkt der Reduzierung der Anzahl sowie der Belastung von Versuchstieren dienen, sind auch wissenschaftliche Projekte förderfähig, die Maßnahmen zur Reduzierung von Tierversuchen evaluieren, verbesserte Methoden zur Erfassung der Belastung zum Ziel haben oder zur naturwissenschaftlichen oder ethischen Bewertung von Tierversuchen beitragen. Ebenfalls förderfähig sind wissenschaftliche Ansätze zur Weiterentwicklung tierverbrauchsfreier Studiengänge in den Lebenswissenschaften.
    Für dieses Förderprogramm stehen 400.000.- € zur Verfügung, eine Weiterförderung um ein Jahr ist grundsätzlich möglich.
    Bewerbungsfrist für 2016 war der 30. April 2016.

  • Bundesinstitut für Risikobewertung - Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)
    www.bfr.bund.de/
    Das BfR fördert innovative Ansätze zur Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen nach dem 3R-Prinzip (refine, reduce, replace) an deutschen Forschungsinstitutionen. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Einsatz neuer Methoden der Zell- und Gewebekultur, molekularbiologischer und molekulargenetischer Methoden und in silico Methoden. Diese Methoden sollen im Rahmen des Förderzeitraums soweit entwickelt werden, dass eine weiterführende und umfangreichere Förderung durch größere Förderprogramme ermöglicht wird.

    Antragsberechtigt sind in Deutschland ansässige staatliche und nicht-staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität.
    Deadline ist der 31. Mai 2017.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Förderrichtlinie "Alternativmethoden zum Tierversuch"
    In Modul I werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden auf dem Gebiet der
    "Alternativmethoden zum Tierversuch" im Sinne des 3R-Konzepts von Russel & Burch gefördert. Hiernach können Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden, die die Verwendung von Tieren durch neue Methoden ersetzen oder reduzieren können, oder solche, die die Belastung der Versuchstiere auf das unerlässliche Maß beschränken können.
    In Modul II können Konzepte für die Verbreitung von Alternativmethoden zum Tierversuch, wie Schulungen und Trainingskurse,
    sowie Strategien für die Implementierung von Alternativmethoden unterstützt werden.
    Es können sowohl Einzelvorhaben als auch Verbundprojekte beantragt werden.
    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Die Abwicklung der Fördermaßnahme erfolgt über den Projektträger Jülich.
    Antragsschluss ist der 15. März eines jeweiligen Jahres.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    BioÖkonomie 2030 - Alternativmethoden zum Tierversuch
    Vorhaben zur Forschung, Entwicklung und Validierung von Methoden, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten Forschung oder
    auch in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzepts nach Russel und Burch (1959) leisten.
    Gefördert werden in diesem Rahmen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
    – zum Ersatz von Tierversuchen,
    – zur Reduktion der Versuchstierzahlen bzw.
    – zur Minderung des Belastungsgrades von Tieren.
    Außerdem sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und ggf. andere Maßnahmen förderfähig, insofern sie der Fortentwicklung des Förderschwerpunkts
    dienlich sind.
    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
    Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind jährlich zum 15. März bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger Jülich (PtJ) einzureichen.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Förderinitiative „InnoSysTox – Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch“ 
    Kooperationsprojekt der Nederlandse organisatie voor gezondheidsonderzoek en zorginnovatie (ZonMw) und des deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
    Ziel der gemeinsamen Maßnahme ist es, neue toxikologische Teststrategien zu entwickeln, die spezifischere und aussagekräftigere Ergebnisse über mögliche Gesundheitsrisiken von Medikamenten und Chemikalien liefern als herkömmliche Tierversuche. Die geförderten Projekte müssen auf dem "3R"-Prinzip basieren. Primäres Ziel dieses Konzepts ist es, Tierversuche durch alternative Methoden zu ersetzen (Replacement). Wenn dies nicht möglich  ist, soll die Zahl der benötigten Tiere zumindest auf ein Minimum beschränkt werden (Reduction). Zudem geht es darum, das Leiden der eingesetzten Tiere zu verringern und aus dem einzelnen Tierversuch so viele Informationen wie möglich zu gewinnen (Refinement).
    Einreichungsfrist war der 16. Dezember 2014.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    e:Bio – Innovationswettbewerb Systembiologie
    Die Systembiologie zeigt sich als ein Forschungsansatz mit breiten Anwendungsmöglichkeiten in der Gesundheitsforschung, der Gesundheitswirtschaft und in der Bioökonomie. In den ersten zwei der insgesamt drei Wettbewerbsrunden konnten sich 55 Einzel- und Verbundvorhaben mit einem Fördervolumen von ca. 100 Millionen Euro erfolgreich durchsetzen. Die ersten Projekte haben mit ihren Arbeiten im Frühjahr 2012 begonnen. Die Vorhaben der in 2015 abgeschlossenen dritten Runde werden in 2016 beginnen und das breite Themenspektrum der Maßnahme ergänzen.
    Förderzeitraum 2012-2020.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Translationale Förderinitiative: "Multilateralen Zusammenarbeit in Computational Neuroscience: Deutschland – USA – Israel – Frankreich"
    Computational Neuroscience liefert die theoretische Basis sowie eine ganze Palette technischer Ansätze, um die Prinzipien und die Dynamik des Nervensystems verstehen zu können. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen, Methoden und Erkenntnissen der Informatik, der Neurowissenschaften, der Biologie, der mathematisch-physikalischen Wissenschaften, der Gesellschafts- und Verhaltenswissenschaften, der Ingenieurwissenschaften und anderen Disziplinen nutzt der Bereich Computational Neuroscience ein breites Spektrum an Vorgehensweisen zur Untersuchung von Struktur, Funktion, Organisation und Informationsverarbeitung auf allen Ebenen des Nervensystems. Zur Beschleunigung des Fortschritts im Bereich Computational Neuroscience tragen neue Methoden für die Zusammenführung und Analyse komplexer Daten, die konzeptionellen Rahmenbedingungen vieler verschiedener theoretischer Quellen sowie neue Modalitäten für umfangreiche Datensammlungen und die Ausgestaltung von Experimenten bei.

    Die Zuwendungen in Höhe von ca. 90 000 Euro bis 225 000 Euro pro Jahr für das gesamte Kooperationsprojekt können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse für in der Regel drei Jahre gewährt werden.
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
    siehe unter Forschungspreise
    www.bmelv.de/

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Reinhardt Kosseleck-Projekte
    Durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen soll somit die Möglichkeit eröffnet werden, in hohem Maße innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen.
    Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.
    http://www.dfg.de/

  • Rheinland-Pfalz: Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.mufv.rlp.de/
    Das Land Rheinland-Pfalz fördert Forschungsprojekte, die das Ziel haben, Ersatzmethoden zum Tierversuch zu entwickeln. Die Förderung der Projekte erfolgt nach positiver Bewertung durch die Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ergänzungs- und Ersatzmethoden zum Tierversuch (ZEBET) des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BFR).
    Sowohl die Förderung von Projekten die der Erforschung von Alternativen zum Tierversuch dienen als auch die Bewerbung für den Forschungspreis sind nicht auf Rheinland-Pfalz beschränkt, Forscher aus Deutschland können sich bewerben. Die Frage nach einer Bewerbung aus dem Ausland hat sich bisher nicht gestellt.

  • SET - Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen
    www.stiftung-set.de/
    Zur Vermeidung und Verringerung von Tierversuchen bzw. der Belastung von Versuchstieren ist die Stiftung SET auf drei Feldern aktiv:
    Förderung wissenschaftlicher Projekte mit 3R-Fokus, Förderung der Kommunikation in diesem Bereich sowie Unterstützung der Aus- und Fortbildung. Die Stiftung SET fördert vor allem kleinere und mittelgroße Forschungsprojekte, die mit „Mut zur Lücke“ nicht zu den wissenschaftlichen  Forschungsansätzen gehören, die von anderen Einrichtungen unterstützt werden.  Geeignete Forschungsprojekte werden von der Stiftung SET entweder ganz oder teilweise finanziert bzw. an hierfür in Betracht kommende Fördereinrichtungen weitervermittelt.

Finnland

  •  Juliana von Went Fund for Research Without Animal Experiments
     Forschungsförderung sowie Forschungspreise
     www.jvws.org/


International

  • American Fund for Alternatives to Animal Research (AFAAR) and the New England Anti-Vivisection Society (NEAVS)
    Einjähriges Postdoktorandinnen-Stipendium für Wissenschaftlerinnen, die an Frauengesundheit oder Geschlechtsunterschieden mit tierversuchsfreien Methoden forschen. Antragstellerinnen aus der ganzen Welt können sich bewerben.
    Deadline war der 15. Dezember 2014.
    Ausführliche Informationen unter: http://alternativestoanimalresearch.org/afaar/programs

  • InnoSysTox – Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch
    https://www.systembiologie.de/innosystox
    Die Systembiologie liefert Informationen zum Verständnis des Gesamtorganismus ab und eine umfassende Sichtweise auf die von ihr untersuchten lebenden Systeme. Die Kombination von Systembiologie und anderen Basistechnologien mit neuartigen Versuchsmethoden wird zu integrierten toxikologischen Teststrategien führen, die spezifischer und aussagekräftiger sind, als die Ergebnisse bisheriger Tierversuche. Gefördert werden transnationale, innovative und anwendungsorientierte Projekte interdisziplinärer Forschungsverbünde. Ein Projekt soll durch die internationale Zusammenarbeit in einem Konsortium öffentlicher und privater Partner einen Mehrwert generieren. Jedes gemeinsame Projekt muss systembiologische, toxikologische und 3R-Forschung entsprechend der nachfolgenden Beschreibung beinhalten.
    Das deutsch-niederländische Förderprojekt InnoSysTox knüpft an die bisherigen Erfolge
    der Maßnahmen „Alternativmethoden zum Tierversuch“ und „Innovative Toxikologie zur Reduzierung von Tierversuchen (e:ToP)“ an. Die
    anwendungsorientierten Projekte sind zunächst auf drei Jahre angelegt.
    Einreichungsfrist war der 16. Dezember 2014. Projektbeginn war November 2015.

  • Gradiuiertenstipendium International Foundation for Ethical Research (IFER)
    Die International Foundation for Ethical Research (IFER), ein Programm dr National Anti-Vivisection Society
    (NAVS), nimmt wieder Anträge für das Graduiertenförderprogramm 2015-2016 entgegen.
    IFER Graduiertenstipendien bestehen aus einjährigen Förderungen in Höhe von 15.000 Dollar pro Person für
    Projekte, die die Entwicklung, Validierung oder Umsetzung von innovativen wissenschaftlichen Methoden
    unterstützen, um den Ersatz von Tierversuchen in Forschung, Testung und Bildung voranzubringen.
    Bewerbungen waren bis zum 20. April 2015 einzureichen.
    Weitere Informationen zum IFER Graduiertenprogramm sowie zur Teilnahmeberechtigung, Bewerbungsrichtlinien
    und ein downloadbares Bewerbungsformular kann auf der IFER-Website gefunden werden: http://www.ifer.org/fellowships.php
  • Animalfree Research
    Antragssteller aus der ganzen Welt können sich bewerben. Die Gesuche müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.
    Weitere Details siehe Eintrag unter Schweiz

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Forschungsförderung/Forschungspreis
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Siehe Eintrag unter Deutschland

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter Schweiz

  • Europäische Union
    Innovative Medicine Initiative (IMI)
    In der Zweiten Antragsrunde, Call 3 und 4, der Innovative Medicines Initiative bestehen unter den Schwerpunktthemen 
    IMI 2 – Call 3 includes 6 Research and Innovation topics:
    - Remote assessment of disease and relapse (RADAR),
    topic 1: central nervous system (CNS)
    - Assessing risk and progression of prediabetes and type 2
    diabetes to enable disease modification
    - Linking clinical neuropsychiatry and quantitative
    neurobiology
    - The consistency approach to quality control in vaccine
    manufacture
    - Pertussis vaccination research
    - Knowledge repository to enable patient focused medicine
    development
    IMI 2 – Call 4 includes one Coordination and Support topic:
    - Enabling platform on medicines adaptive pathway to
    patients
    Deadline für das Einreichen von Projektvorschlägen (Expressions of interest):
    Weitere Details siehe unter http://www.imi.europa.eu/
  • Humane Society International (HSI)
    Die Humane Society International bietet derzeit Zuschüsse für die Erstellung, Veröffentlichung
    und Verbreitung dreier Reviews an, die sich kritisch mit der Verwendung von Tiermodellen in der
    Krankheitsforschung auseinandersetzt.
    Die Reviews sollen Vorschläge einer neue "Roadmap" für die künftige Forschung zum Verständnis
    menschlicher Erkrankungen beinhalten die Umsetzung moderner, humanspezifischer Modelle, Tools
    und Technologien in die Klinik verbessern.
    Bewerber, die über einen PhD (oder vergleichbar) in Naturwissenschaften und über Forschungs- und
    Publikationserfahrungen auf dem Gebiet der Humanerkrankungen verfügen, sind eingeladen, für eines
    der zuschüsse ihr Angebot einzureichen. Bewerbungsrichtlinien sind dem Bewerberformular zu
    entnehmen.
    Bewerbungsfrist war der 15. Oktober 2013.
    Kontakt: Dr. Gill Langley Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Weitere Details unter: http://humanesocietyuniversity.org/news/diseasemodels.aspx
  • Stiftung Forschung 3R
    Die Stiftung unterstützt primär Forschungsprojekte aus der Schweiz.
    Gesuchsteller aus dem Ausland müssen begründen, weshalb sie in der Schweiz Forschungsbeiträge beantragen. Liegen auf den gleichen Zeitpunkt aus dem selben Themenbereich gleichwertige Beitragsgesuche vor, so geniesst das Gesuch aus der Schweiz Vorrang.
    Deadline für 2013 war der 1. Mai 2013.
    Siehe Eintrag unter Schweiz

  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter USA


Luxemburg

  •  Fondation Internationale pour la Substitution de l'Expérimentation Animale
        www.fisea.lu/

 

Niederlande

  • The Netherlands Organisation for Health Research and Development
    Forschungsförderung
    www.zonmw.eu
    Die Organisation fördert das Wissen und die tatsächliche Nutzung dieses Wissens im Bereich Pflege und Verbesserung der Gesundheit. ZonMw stimuliert mit verschiedenen Förderprogrammen den gesamten Innovations-Zyklus von der Grundlagenforschung bis zur Umsetzung neuer Therapien und vorbeugender Maßnahmen oder Verbesserungen in der Struktur des Gesundheitswesens. Gefördert werden auch Ersatzverfahren zu Tierversuchen.

 

 Schweden

  • The Swedish Fund for Research Without Animal Experiments
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.forskautandjurforsok.se/
    Der Schwedische Fonds für Forschung ohne Tierversuche fördert die Entwicklung und Validierung von Ersatzverfahren als Alternativen zu Tierexperimenten. Stipendien werden jährlich für Forschung, Validierung und Informationsprojekte vergeben.

 

Schweiz

  • Animalfree Research
    www.animalfree-research.org/
    Animalfree Research will durch den Ersatz und die erhebliche Verminderung von Tierversuchen die Würde und das Wohlergehen des Tieres schützen.
    Antragssteller aus der ganzen Welt können sich bewerben. Die Gesuche müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.
    Die Deadline für Förderanträge für das Jahr
    Folgende Themenschwerpunkte werden bevorzugt gefördert:
    Förderung von Alternativmethoden zum vollständigen oder teilweisen Ersatz von Tierversuchen im Sinne der 3R: Entwicklung, Validierung, Optimierung, Publikation, Anerkennung, Anwendung.
    Dialog mit der Wissenschaft und der Öffentlichkeit sowie  Einsatz für die Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen zum Schutz der Versuchstiere.

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.doerenkamp.ch
  • Gebert Rüf Stiftung
    Innovationsförderung an Schweizer Hochschulen, Förderung von innovativen Projekten von hoher Relevanz und wissenschaftlicher Qualität,
    die durch folgende Grundkriterien abgesichert sind: Originalität, Wirksamkeit, Transferpotential und Interdisziplinarität.
    http://www.grstiftung.ch/de.html
  • Stiftung Forschung 3R
    www.forschung3r.ch/
    Die Stiftung Forschung 3R unterstützt Forschungsprojekte auf dem Gebiet derAlternativmethoden zu Tierversuchen, um: die Belastung für die in einem Tierversuch eingesetzten Tiere zu vermindern, und/oder die Zahl der für eine bestimmte Fragestellung (Tiermodell) benötigten Tiere zu reduzieren und/oder das Ersetzen von spezifischen Tierversuchen zu ermöglichen.
    Die Stiftung unterstützt primär Forschungsprojekte aus der Schweiz.
    Gesuchsteller aus dem Ausland müssen begründen, weshalb sie in der Schweiz Forschungsbeiträge beantragen. Liegen auf den gleichen Zeitpunkt aus dem selben Themenbereich gleichwertige Beitragsgesuche vor, so geniesst das Gesuch aus der Schweiz Vorrang.  
    Deadline war der 15. Februar 2016 als Eingabetermin für eine Projektskizze.

  • Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung
    http://www.bitg.ch/stiftungDE.html
    Die Stiftung wird vom Kanton Thurgau getragen und fördert wissenschaftliche Aktivitäten im Kanton Thurgau oder in seinem Interesse.


Vereinigtes Königreich (UK)

  • Dr Hadwen Trust
    www.drhadwentrust.org
    Ziel ist die Entwicklung von Techniken und Verfahren zum Ersatz der Verwendung lebender Tiere in biomedizinischer Forschung, Tests und Ausbildung. Um dieses Ziel zu fördern unterstützt und begleitet der Dr. Hadwen Trust Wissenschaftler, um Techniken zu entdecken, die Experimente mit lebenden Tieren ersetzen können.
    die Stiftung unterstützt bei der Ausstattung von Einrichtungen und ermutigt über die Öffentlichkeit und Ausbildung die breite Akzeptanz solcher Techniken.
    Eine neuer Bewerbungsaufruf wird im Oktober 2015 erwartet.

  • The Lord Dowding Fund
    www.ldf.org.uk/
    Die Stiftung fördert besonders die tierversuchsfreie Forschung und Ausbildung in Großbritannien. Die Stiftung insbesondere an Projekten im Bereich der Parkinson- und Alzheimerforschung interessiert. Andere Projekte können sich aber auch bewerben.

  • Universities Federation for Animal Welfare (UFAW)
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    http://www.ufaw.org.uk/grants.php
    Die hauptsächlichen Prioritäten der UFAW sind, eine hochwertige Wissenschaft zu fördern, die zu substantiellen Fortschritten im Tierschutz führt, sowie die Ausbildung im Tierschutz zu fördern, besonders auf Ebene der Universitäten und Kolleges.

  • Welcome Trust, Biomedical Ethics & Medical Humanities
    PhD Stipendienförderung
    http://www.wellcome.ac.uk/Funding/
    Der Wellcome Trust, eine unabhängige, global wirkende karitative Stiftung, Unterstützt Grundlagenforscher, klinische Forscher (inkl. klinische Psychologen, Zahn- und Veterinärmediziner) sowie Wissenschaftler im Bereich öffentliche Gesundheit in allen Karrierestadien. Wenn geeignet werden auch bewerber außerhalb der biomedizinischen Wissenschaften ermutigt, sich zu bewerben. Der bewerber muss jedoch über Expertise auf dem Gebiet biomedizinischer Probleme verfügen.


Vereinigte Staaten (USA)

  • National Institute of Health (NIH)
    http://grants.nih.gov/grants/guide/rfa-files/RFA-TR-16-017.html
    Förderprogramm "Microphysiological Systems for Disease Modeling and Efficacy Testing". Zweck des Programms ist die Entwicklung reproduzierbarer und übertragbarer in vitro-Modelle für die Wirksamkeitsstudien durch Aufdeckung und Validierung von übertragbarer Biomarker, die Entwicklung standardisierter ethoden für die präklinische Wirksamkeitstestung und die definitive Wirksamkeitstestung von möglichen Therapeutika unter
    Verwendung der besten Praktiken und ein gründliches Studiendesign. Essenziell ist ein multidisziplinärer Ansatz, der Experten aus Bioengineering, Microfluidik, Materialwissenschaften, *.omics-Wissenschaften,
    Computerbiologie, Krankheitsbiologie, Pathologie, Elektrophysiologie, Pharmakologie, Biostatistik und klinische Wissenschaften zusammenbringt.
    Stichtag Letter of Intend: 13. November 2016
    Stichtag Bewerbung war der 13. Dezember 2016, 17:00 Uhr Lokalzeit der Bewerberorganisation

  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    http://caat.jhsph.edu/programs/grants/index.htm
    Die Stipendien des Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) sind für Forscher, die sich mit der Entwicklung neuer in-Vitro-Methoden beschäftigen.
    Erste Forschungsförderung für Wissenschaftler, die Alternativen zum Tierversuch in der biomedizinischen Forschung oder Produktsicherheitstestung entwickeln.
    * Proposals bezogen auf Refinement: sehe unter Science-Based Animal Welfare Awards. Hier gibt es eine gesonderte Finanzierung.
    Bewerbungen für die Förderperiode 2018-2019 sind derzeit wieder möglich unter http://caat.jhsph.edu/programs/grants/.
  • Alternatives Research and Development Foundation (ARDF)
    http://www.ardf-online.org/
    Mission der Alternatives Research and Development Foundation ist es, die Entwicklung, Validierung und Annahme tiereinsatzfreier Methoden in
    der biomedizinischen Forschung, der Produkttestung und Ausbildung zu finanzieren und zu fördern. Vor beinahe 20 Jahren hat dieses innovative
    Programm Möglichkeiten für Wissenschaftler geschaffen, die an Alternativenforschung interessiert sind und hier Expertise aufweisen.
    * Individuelle Projekte können mit bis zu 40.000$ gefördert werden
    * Bevorzugt werden US-amerikanische Universitäten und Förschungseinrichtungen gefördert
    * Bevorzugt werden Projekte gefördert, die die Ziele des "National Academy of Sciences Report 2007, Toxicity Testing in the Twenty-First
    Century:A vision and a Strategy" verfolgen.
    Kriterien:
    * Potenzieller oder signifikanter Ersatz von im Labor eingesetzten Tieren
    * Wissenschaftliche Bedeutung und Machbarkeit.
    Deadline ist der 1. Mai 2017.
    (siehe Grant application guideline 2017)

  • International Foundation for Ethical Research (IFER)
    http://www.ifer.org/
    IFER fördert die Entwicklung, Validierung und Umsetzung innovativer wissenschaftlicher Methoden, die die Wissenschaft voranbringen und den Einsatz von Tierversuchen in Forschung, Sicherheitstestung und Aus-, Fort- und Weiterbildung ersetzen. Die Stiftung vergibt ein Graduiertenstipendium.
    Bewerbungsschluss für die Einsendung eines Prä-Proposals war der 29. April 2016.