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Die Entwicklung und Anwendung von Organ-on-a-Chip-Systemen erfordern die Bündelung verschiedener Kompetenzen aus diversen wissenschaftlichen Bereichen. Dafür wurde nun das EUROoC-Forschungsnetzwerk gegründet, das noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen wird.

Das Land Nordrhein-Westfalen will ab 2019 das Kompetenznetzwerk Stammzellforschung dauerhaft mit rund 500.000 Euro fördern. Dafür wurde eigens der Verein Stammzellnetzwerk NRW gegründet. Der Verein soll sich vor allem der klinischen Umsetzung von Forschungsergebnissen mit Stammzellen zuwenden.

Mit Hilfe einer Zelllinie und Nervenvorläuferzellen haben Wissenschaftler der Universität München (TUM) und des Max-Planck-Instituts für Biochemie (MPI-B) den Mechanismus entdeckt, der bei einer Zika-Virusinfektion zur sogenannten Mikrozephalie führt.

JRC-Wissenschaftler vom Joint Research Center der Europäischen Union (JRC) haben neue Methoden zur Messung des Gehalts und der Migration von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) aus Gummi- und Kunststoffartikeln entwickelt. Für ihre Tests verwendeten sie Hautmodelle.

Bei einer Pressekonferenz vor Beginn des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Berlin äußerte sich Professor Dr. Kolja Gelse vom Universitätsklinikum Erlangen zu den gegenwärtigen Anwendungsmöglichkeiten von gezüchtetem Knorpelgewebe. Trotz noch qualitativer Entwicklungen kann Knorpelgewebe selten tatsächlich für die Patientenbehandlung genutzt werden. Weitere Forschung ist nötig.

TissUse entwickelt Leber-Hormon-Assay

Dienstag, 04 September 2018 12:50

Gemeinsam mit dem Pharmakonzern Bayer wird TissUse einen hochinnovativen Leber-Hormon-Test entwickeln. Zum Einsatz kommt dabei die von TissUse entwickelte mit der Multi-Organ-Chip (MOC)-Technologie, eine mikrofluidische mikrophysiologische Systemplattform.

Biobanken aus elf deutschen Universitätskliniken haben sich zusammengeschlossen, um das Thema Biobanken in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und ihre Bedeutung für die Wissenschaft besser zu vermitteln. Ziel des Zusammenschlusses ist es, durch Forschung mit humanem Gewebe aus den Banken Therapien immer genauer auf die Erkrankung des einzelnen Patienten auszurichten.

Das Institute for In Vitro Sciences (IIVS) arbeitet mit BASF und Givaudan zusammen, um eine verbesserte Methode zum Testen auf Haussensibilisierung zu validieren. Dabei lässt sich die Stärke der allergischen Hautreaktion vorhersagen. Dieser Aspekt kommt den Bedürfnissen von Toxikologen und Regulierungsbehörden entgegen.

Bereits zum 12. Male lud das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in die Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes. Mehr als 220 Teilnehmer aus 27 verschiedenen Ländern folgten der Einladung.

Ipsen hat von den zuständigen Zulassungsbehörden der EU und der Schweiz die Zulassung für den in vitro Cell-Based Assay (CBA) zur Bestimmung der Stabilität und Wirksamkeit (Batch-Tests) seiner Produkte Dysport und Azzalure erhalten.