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Niederlande: Parkinson on-a-Chip

Donnerstag, 04 April 2019 13:20

In einem Niederländisch-Luxemburgischen Kooperationsprojekt ist die Entwicklung eines "Midbrain-on-a-Chip" Krankheitsmodells begonnen worden. Ziel ist die Erforschung von Parkinson.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den 38. Tierschutzforschungspreis ausgeschrieben. Gesucht werden Forschungsarbeiten, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen oder ihre Anzahl zu verringern.

Letzten Freitag erschien das Buch „Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change“, in welchem 51 Autoren aus Deutschland, UK, den USA, Brasilien und Australien in 28 Aufsätzen den Tierversuch kritisch beleuchten, tierfreie Ansätze vorstellen und Wege aus dem System Tierversuch aufzeigen.

Wissenschaftler der Universität Würzburg unter der Leitung von Prof. Elmar Wolf haben in Zellkulturen einen neuen Mechanismus entdeckt, wie Gene in Tumorzellen abgelesen werden. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Protein Myc. Die Forscher konnten zeigen, wie onkogene Konzentrationen des Proteins Myc ein unkontrolliertes Zellwachstum ermöglichen.

Ein deutsch-libanesisches Forscherteam hat sich in vitro mit den biochemischen Grundlagen der erblich bedingten Niemann-Pick-Krankheit Typ C beschäftigt. Sie klärten den Zusammenhang zwischen einer Genmutationen und der Funktion eines Cholesterintransporters in der Zellkultur.

Greifswald: Resistenzforschung in vitro

Montag, 01 April 2019 09:12

Im Rahmen ihrer Grundlagenforschung zur Antibiotikaresistenz haben Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald den Mechanismus eines gefährlichen Proteins aus dem Bakterium Staphylococcus aureus näher untersucht. Für ihre Forschung nutzten sie menschliche Atemwegszellen.

Mit Organoiden haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin den Mechanismus bei chronischer Infektion  mit Chlamydien in Eileiterzellen untersucht und wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Wissenschaftler beim National Center for Translational Science (NCATS) am NIH in Washington, D. C., wollen Organ-on-a-Chip-Systeme des Start-ups Hesperos nutzen, um die Ursachen der nationalen Opioid-Krise zu untersuchen.

Heterotopie-Modell in der Petrischale

Mittwoch, 20 März 2019 14:33

Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben im Labor mit Hirnorganoiden die Erbkrankheit Heterotopie nachgebildet. Dabei kommt es während der Hirnentwicklung bedingt durch Zellmigrationsstörungen zu knotenförmigen Ansammlungen von grauer Substanz außerhalb der Hirnrinde.

Durch das steigende Interesse an Organ-on-a-Chip-Anwendungen im Bereich Grundlagenforschung, Arzneimittelentwicklung, Sicherheitsbewertung von Arzneimitteln, Kosmetik und Chemikalientestung ist eine spezifische Ausbildung zur Herstellung von Zellkultursystemen unter Verwendung fortschrittlicher Mikrofabrikationstechniken und einer angemessenen On-Chip-Charakterisierung relevanter Zellfunktionen erforderlich.