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Als vierter Bundesstaat hat Virginia einen Gesetzesvorschlag (House Bill Nr. 1087) angenommen, nach dem Hersteller oder Testauftragsunternehmen verpflichtet sind, anerkannte Ersatzmethoden zum Tierversuch in den Bereichen Chemikalien, Haushaltsprodukte und Kosmetika zu verwenden.

Die Environmental Protection Agency (EPA) hat einen Entwurf einer Strategie zur Verringerung des Einsatzes von Wirbeltieren in chemischen Tests zur öffentlichen Stellungnahme veröffentlicht.

Eine Expertengruppe, bestehend aus dem Joint Research Center der Europäischen Kommission, Regulierungs-behörden, Wissenschaftlern und Industrievertretern diskutierte unlängst das weitere Vorgehen in der Nanotoxikologie und die Möglichkeiten, Ersatzverfahren zum Tierversuch zur Beurteilung der Wirksamkeit zu nutzen.

Die Joint Research Center (JRC) hat eine globale Studie in Auftrag gegeben, um die verfügbaren Bildungs- und Ausbildungsressourcen zu überprüfen, die den 3R-Ansatz unterstützen. Ziel der Studie ist es, einen ersten Überblick über die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten auf Schul-, Hochschul- und Berufsebene zu geben.

Vom 27. bis 29. August findet der 12. Internationale Kongress zu Biologischen Barrieren am Helmholtz-Zentrum für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) an der Saarland Universität in Saarbrücken statt. Im Fokus stehen dieses Mal humane Zell- und Gewebemodelle für die Umsetzung neuer Arzneimittel und Darreichungsformen in die Klinik, insbesondere im Bereich Infektionskrankheiten.

Am 17. April wird der Tierschutzforschungspreisträger des Bundes 2017, Privatdozent Dr. Alexander Mosig, einen Vortrag über Sepsisforschung mit Organ-on-Chip-Systemen halten und dabei die eigens entwickelten Leber-Darm-Modelle auf dem Chip vorstellen.

Das Magazin Ecoreporter hat sich mit dem Thema Tierversuche befasst und eine Recherche darüber durchgeführt, welche Fonds Tierversuche ausschließen.

Ein neuer Bericht, der in der Zeitschrift Alternatives to Laboratory Animals (ATLA) veröffentlicht wurde, zeigt die Grenzen von Tierversuchen zur Erforschung von Typ-2-Diabetes mellitus auf und schlägt eine humane Forschung vor, die die Übersetzung in die Humanmedizin verbessern kann.
 
Auch in diesem Jahr sind Nominierungen für den Lush-Preis 2018 möglich, eine weltweite Initiative für tierversuchsfreie Toxikologie und Forschung. Auszeichnungen gibt es in den fünf Kategorien Wissenschaft, Nachwuchswissenschaftler, Training, Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying. Die Preissumme beträgt insgesamt 350.000 britische Pfund.

PISC: Nachwuchswissenschaftler-Preis

Mittwoch, 11 April 2018 08:30
Das PETA International Science Consortium (PISC) hat einen Preis ausgeschrieben, mit dem einem Nachwuchswissenschaftler die Teilnahme am 20. Internationaler Kongress für In-vitro-Toxikologie (ESTIV2018) ermöglicht wird.