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Wie die Hamburger Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, will die Rot-Grüne Fraktion der Hansestadt Hamburg Tierversuche an Hamburgs Universitäten senken und den Tierschutz im Hamburgischen Hochschulgesetz verankern.

Auf molekularer Ebene gegen Herzschwäche

Freitag, 26 April 2019 13:36

Im Projekt "Spatially resolved cellular and molecular drivers of cardiac remodeling in healthy and failing" will ein britisch-deutsches Forscherteam tausende Einzelzellen aus
verschiedenen Bereichen des Herzens mit modernsten Methoden analysieren, um das Herz auf molekularer Ebene verstehen zu lernen.

Erstmals wurde ein Toxizitätstest, entwickelt von der EAWAG aus Dübendorf, Schweiz, mit gezüchteten Kiemenzellen von Fischen ISO-zertifiziert. Der Test dient dazu, die akute Giftigkeit von Wasserproben und Chemikalien auf Fische zu bestimmen. Das ist ein Meilenstein, denn bisher mangelt es an anerkannten Alternativen zu Versuchen mit lebenden Fischen.

Bereits zum 25. Mal lobt Sozialministerin Heike Werner (Linke) den Thüringer Tierschutzpreis aus. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: karitativer Tierschutz,
artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere und Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen. Zusätzlich erfolgt die erstmalige Verleihung des Tierschutzforschungspreises.

Systembiologische Ansätze erlauben eine umfassende Sichtweise auf den Organismus als Ganzes. Um den Bereich Systembiologie in Europa weiter zu stärken und nachhaltige Forschungskooperationen zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien zu fördern, haben die Fördereinrichtungen aus den drei europäischen Ländern nun eine erfolgreiche Richtlinie neu aufgelegt und unter dem Namen "InnoSysTox-Moving - Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch - Hin zur Anwendung" veröffentlicht.

Das Unternehmen CULTEX Laboratories mit Sitz in Hannover hat mit seinem in-vitro-System die Validierungsstudie erfolgreich durchlaufen. Damit gibt es jetzt ein zuverlässiges und reproduzierbares Verfahren, das den Tierversuch in der akuten Inhalationstoxizität mit Aerosolen ersetzen oder zumindest reduzieren kann.

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Parkinson-Krankheit doch nicht nur eine altersbedingte Erkrankung ist, sondern auch durch eine Neurofehlentwicklung beeinflusst sein könnte. Dies hat ein internationales Wissenschaftlerteam mit Hilfe von neuroepithelialen Stammzellkulturen ermittelt.

Wissenschaftler der Rockefeller University in New York haben in Kultur von menschlichen embryonalen Stammzellen einen Epiblast entwickelt und darin ein Frühstadium der menschlichen Entwicklung näher beobachten können.

Wissenschaftler des Unternehmens AXOL Bioscience mit Sitz in Chesterford, Cambridge, UK, haben mit niedermolekularen Inhibitoren aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen sensorische Neuronenvorläufer differenziert, die sich zur Untersuchung neuropathischer Schmerzen eignen.

Die europäische Stammzellbank EBiSC2 arbeitet daran, weltweit einen langfristigen Zugang zu gut charakterisierten und qualitätskontrollierten humanen induzierten pluripotenten Stammzellen für Krankheitsmodelle und Medikamentenentwicklung zu bieten.