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Ein deutsch-libanesisches Forscherteam hat sich in vitro mit den biochemischen Grundlagen der erblich bedingten Niemann-Pick-Krankheit Typ C beschäftigt. Sie klärten den Zusammenhang zwischen einer Genmutationen und der Funktion eines Cholesterintransporters in der Zellkultur.

Greifswald: Resistenzforschung in vitro

Montag, 01 April 2019 09:12

Im Rahmen ihrer Grundlagenforschung zur Antibiotikaresistenz haben Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald den Mechanismus eines gefährlichen Proteins aus dem Bakterium Staphylococcus aureus näher untersucht. Für ihre Forschung nutzten sie menschliche Atemwegszellen.

Mit Organoiden haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin den Mechanismus bei chronischer Infektion  mit Chlamydien in Eileiterzellen untersucht und wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Wissenschaftler beim National Center for Translational Science (NCATS) am NIH in Washington, D. C., wollen Organ-on-a-Chip-Systeme des Start-ups Hesperos nutzen, um die Ursachen der nationalen Opioid-Krise zu untersuchen.

Heterotopie-Modell in der Petrischale

Mittwoch, 20 März 2019 14:33

Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben im Labor mit Hirnorganoiden die Erbkrankheit Heterotopie nachgebildet. Dabei kommt es während der Hirnentwicklung bedingt durch Zellmigrationsstörungen zu knotenförmigen Ansammlungen von grauer Substanz außerhalb der Hirnrinde.

Durch das steigende Interesse an Organ-on-a-Chip-Anwendungen im Bereich Grundlagenforschung, Arzneimittelentwicklung, Sicherheitsbewertung von Arzneimitteln, Kosmetik und Chemikalientestung ist eine spezifische Ausbildung zur Herstellung von Zellkultursystemen unter Verwendung fortschrittlicher Mikrofabrikationstechniken und einer angemessenen On-Chip-Charakterisierung relevanter Zellfunktionen erforderlich.

EAWAG: Duftstoffwirkungen in-vitro messen

Freitag, 15 März 2019 11:27

Ein Schweizer Wissenschafterteam der EAWAG in Dübendorf hat ein Gerät entwickelt, mit dem mittels Darmzellen Duftstoffe auf ihre Umweltschädlichkeit getestet werden können. Damit können Tierversuche in bereich der Ökotoxikologie reduziert werden. Das Gerät hat auch Potenzial für die Arzneimittelentwicklung.

An der am Institut für Biotechnologie der TU Berlin gibt es am Donnerstag einen sehr interessanten Vortrag zum 3D-Druck von kugelförmigen Organ-ähnlichen Systemen. Der Mediziner Dr. Vladimir Mironov von der Medizinischen Sechenov-Universität in Moskau wird die Zuhörer über Gewebe-Sphäroide als Bausteine für die robotergestützte Biofabrikation von dreidimensial gedruckten Geweben informieren.

Das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchtieren (Bf3R) vergibt Fördermittel für Nachwuchswissenschaftler*innen. Es werden pro Jahr bis zu 10 Projekte gefördert mit einem Gesamtbudget von insgesamt 350.000 Euro.

EPAA: 3Rs Kongressstipendien 2019

Dienstag, 26 Februar 2019 15:36

Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) unterstützt auch in diesem Jahr wieder Studenten, die hervorragende Arbeit in alternativen Ansätzen leisten, mit Reisestipendien zur Teilnehme an einer hochkarätigen wissenschaftlichen Veranstaltung.