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Vor kurzem haben Wissenschaftler aus Luxemburg, Frankreich und den Niederlanden im Journal Nucleic Acids Research die Virtual Metabolic Human Datenbank vorgestellt. Die Datenbank fasst das aktuelle Wissen über den menschlichen Stoffwechsel in fünf miteinander verbundenen Ressourcen zusammen. Ferner wurde beschrieben, wie der Stoffwechsel von Mensch und Darmmikrobiom mit Ernährung und Krankheiten in Zusammenhang gebracht werden kann.

Prof. Dr. Frank Noé vom Fachbereich Mathematik und Informatik an der Freien Universität Berlin erhält den diesjährigen Early-Career-Preis für theoretische Chemie der American Chemical Society (ACS).

Das amerikanische Unternehmen MatTek aus Ashland hat einen Assay mit humanem Darmmikrogewebe entwickelt. Das Testprinzip ist die Messung des transepithelialen Widerstandes. Der Assay kann in der Arzneimittelentwicklung zum Testen auf medikamenteninduzierte Diarrhoe genutzt werden.

Forscher vom Institute of Molecular Biotechnology (IMBA) in Wien haben aus induzierten pluripotenten Stammzellen kleinste Kapillaren entwickelt, mit denen sie deren krankhafte Veränderungen durch Diabetes untersuchen und Strategien zur Behandlung entwickeln wollen.

Ein neues europäisches Forschungskonsortium "TimeLife" will u.a. Zellkulturen nutzen, um Krankheiten noch im Frühstadium erkennen und hierfür präzise therapeutische Behandlungsstrategien ausarbeiten zu können. Dafür erhalten die 120 beteiligten europäischen Wissenschaftler von der Europäischen Union zunächst eine Million Euro für ein Jahr, um einen detaillierten Plan auszuarbeiten.

Der diesjährige Forschungspreis zur Förderung und Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch der Freien und Hansestadt Hamburg ging an Prof. Dr. Arne Hansen vom Institut für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er wurde damit für seine in-vitro-Entwicklungen menschlichen Herzgewebes geehrt.

Bf3R: Register für Tierversuche

Dienstag, 08 Januar 2019 20:20

Am Deutschen Zentrum zum Schutz von Versuchstieren ist ein neues Register eingerichtet worden. Wissenschafter können hier ihr Tierversuchsvorhaben im Vorfeld freiwillig registrieren lassen. Mit dem Register will die Einrichtung vermeiden, dass es zu Dopplungen kommt.

Die EU fördert im Rahmen des Programms Horizon 2020 unter anderem die cloudbasierte Neuroinformatikplattform VirtualBrainCloud, die von der Charité Universitätsmedizin Berlin koordiniert und mitbearbeitet wird. Hier geht es um eine verbesserte Diagnose und Therapie mittels Computersimulation für Patienten, die an neurodegenerativen Erkrankungen leiden.

Das Berliner Start-up Morressier GmbH betreibt eine Plattform für wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Lösung soll neueste Ergebnisse von Forschern schnell und einfach zugänglich machen.

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Stammzellinstitut HI-STEM in Heidelberg haben einen neuen Stammzelltyp erzeugt. Aus menschlichen Blutzellen schufen sie neurale Stammzellen, die denen ähneln, die in der frühen Embryonalentwicklung des zentralen Nervensystems vorkommen.