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Wissenschaftler des Unternehmens AXOL Bioscience mit Sitz in Chesterford, Cambridge, UK, haben mit niedermolekularen Inhibitoren aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen sensorische Neuronenvorläufer differenziert, die sich zur Untersuchung neuropathischer Schmerzen eignen.

Die europäische Stammzellbank EBiSC2 arbeitet daran, weltweit einen langfristigen Zugang zu gut charakterisierten und qualitätskontrollierten humanen induzierten pluripotenten Stammzellen für Krankheitsmodelle und Medikamentenentwicklung zu bieten.

Pünktlich zum Welt-Parkinson-Tag am 11. April 2019 ist heute das diesjährige Versuchstier des Jahres erschienen: die Maus in der Parkinsonforschung. Eine umfangreiche Recherche des Verbandes Menschen für Tierrechte ergab, dass es trotz unzähliger Mausmanipulationen es bis heute keine effektive Therapie gegen die Erkrankung gibt. Daher fordert der Verband neue Methoden unter Verwendung modernder humanspezifischer Verfahren.

Ein Würzburger Forscherteam will bei der Bekämpfung des schwarzen Hautkrebses (Malignes Melanom) neue Wege gehen. Es setzt dabei auf Immuntherapien, die mit humanen Hautkrankheitsmodellen entwickelt werden.

Autismus-Modell mit Stammzellen

Montag, 08 April 2019 13:42

Autimus ist eine komplexe Entwicklungsstörung, die die Fähigkeit zu Kommunizieren und Beziehungen zu anderen aufzubauen, behindert. Während bereits an einer Stammzelltherapie gearbeitet wird und erste Erfolge zu verzeichnen sind, bringen andere Wissenschaftler induzierte pluripotente Stammzellen zur in vitro Erforschung der molekularen Ursachen von Autismus ins Gespräch.

Bei den neu zugelassenen Tests handelt es sich um den Peptid-Reaktions-Assay zur Hautsensibilisierung und den Short-Time-Exposure-Assay zur Augenirritation.

Niederlande: Parkinson on-a-Chip

Donnerstag, 04 April 2019 13:20

In einem Niederländisch-Luxemburgischen Kooperationsprojekt ist die Entwicklung eines "Midbrain-on-a-Chip" Krankheitsmodells begonnen worden. Ziel ist die Erforschung von Parkinson.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den 38. Tierschutzforschungspreis ausgeschrieben. Gesucht werden Forschungsarbeiten, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen oder ihre Anzahl zu verringern.

Letzten Freitag erschien das Buch „Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change“, in welchem 51 Autoren aus Deutschland, UK, den USA, Brasilien und Australien in 28 Aufsätzen den Tierversuch kritisch beleuchten, tierfreie Ansätze vorstellen und Wege aus dem System Tierversuch aufzeigen.

Wissenschaftler der Universität Würzburg unter der Leitung von Prof. Elmar Wolf haben in Zellkulturen einen neuen Mechanismus entdeckt, wie Gene in Tumorzellen abgelesen werden. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Protein Myc. Die Forscher konnten zeigen, wie onkogene Konzentrationen des Proteins Myc ein unkontrolliertes Zellwachstum ermöglichen.