News (1209)

Ab 2013 soll ein Vermarktungsverbot für Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe in Kraft treten, die mit Tierversuchen entwickelt wurden. In der Kritik steht dabei schon längst, dass Forscher diesen Termin verschieben wollen, da nicht genügend Alternative Methoden vorhanden sind. EU und Kosmetikindustrie versuchen nun, mit einer gemeinsamen finanziellen Förderung alternative in-vitro-Toxizitätstests zu entwickeln.

Das BfR fördert innovative Ansätze zur Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen nach dem 3R-Prinzip (refine, reduce,
replace) an deutschen Forschungsinstitutionen.

Der Workshop vom 21. bis 23. September in Stuttgart zielt auf philosophisch-historische Diskussionen über die Beziehungen zwischen Computersimulationen und praktischen Experimenten.

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat auf ihrer Website geplante Tierversuche Veröffentlicht und bittet um Mithilfe beim Auffinden bereits vorliegender Studien, um die Anzahl an Tierversuchen zu verringern.

Suche nach Stipendiaten

Montag, 21 Februar 2011 07:25

Der Wellcome Trust, eine unabhängige, global wirkende karitative Stiftung, sucht nach Bewerbern für ein internationales Ethik-PhD Stipendium. Die Stiftung ist den außerordentlichen Verbesserungen im Bereich der Human- und Tiergesundheit gewidmet.

Die Humane Society of the United States (HSUS) vergibt den Russel & Burch Preis an Wissenschaftler, die einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung von Alternativmethoden auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung, der Testverfahren, oder im Hochschulwesen geleistet haben.

Unter anderem werden Kandidaten für zwei Preise gesucht: den CAAT Anerkennungs-Preis und den Henry Spira Preis.

Die CAAT unterstützt Projekte, die auf die Umsetzung des NAS Reports >Toxicity Testing in the 21th Century: A Vision and a Strategy< auf folgenden Gebieten zielen:

Ab Ende März soll menschliche Haut in Stuttgart buchstäblich vom Fließband kommen. Zunächst wollen die Forscher Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB jeden Monat 5.000 daumennagelgroße Hautmodelle züchten, dies vollautomatisch und versandfertig.

Das Rheinland-pfälzische Umweltministerium fördert ein auf zwei Jahre angelegtes Kooperationsprojekt des Universitätsklinikums Heidelberg - Institut für Humangenetik - und dem Institut für Biologische Grenzflächen 1 des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zur Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen.