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In diesem Jahr lobt die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales und dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) wieder einen Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden entsprechend dem 3R-Prinzip aus.

Ein Forscherkonsortium hat nanostrukturierte Festsubstrate aus Titandioxid-Nanoröhrchen entwickelt, die geeignet sind, adultes Gewebe über einen längeren Zeitraum zu erhalten.

Die China State Food and Drug Administration (SFDA) hat im Februar diesen Jahres einen ersten Entwurf öffentlich zur Kommentierung vorgelegt,  der der OECD-Prüfrichtlinie (TG) 432, einem in vitro-Phototoxizitätstest, ähnlich ist.

Es werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gesetze und Richtlinien zwischen der EU und den USA beim Tierschutz in Forschung und Sicherheitsbewertung erörtert.

Der Workshop wird von Vittorio Prodi, Mitglied des Europäischen Parlaments und der Ausschüsse für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie für Industrie, Forschung und Energie, präsentiert und organisiert. Termin ist der 15. Mai 2012 von 12.00 bis 14.00 Uhr, Veranstaltungsort ist der Sitz des Europäischen Parlament in Brüssel in Saal PHS 1A002.

SEURAT testet xCELLIGENCE von Roche

Montag, 02 April 2012 11:40

Das xCELLigence RTCA-System von Roche wird in der EU-Initiative SEURAT ("Safety Evaluation Ultimately Replacing Animal Testing"), die von 2011  bis 2016 laufen soll, als Alternative zu Tierversuchen in der Kosmetikindustrie getestet.

Die cellasys GmbH, ein Spin-off Unternehmen der Technischen Universität München, hat auf Ihrer Website ausführliche Beschreibungen ihrer Mikro-Sensor-Chips für die Untersuchung von lebenden Zellen veröffentlicht. Zum ersten Mal ist damit die Pin-Konfiguration der Öffentlichkeit zugänglich.

Unter dem Motto "Die Zeit ist reif für eine Forschung ohne Tierversuche" findet am 24. April 2012 in der Berliner Urania ein Podiumsgespräch statt.

Um die Interpretation der großen, beständig wachsenden Datenmenge zum Thema Parkinson zu erleichtern, haben Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik zusammen mit 44 internationalen Kollaborationspartnern aus der ganzen Welt ein umfassendes, frei zugängliches Daten-Kompendium für die Parkinson-Krankheit erstellt.

Um die Zahl der Tierversuche weiter zu verringern, hat die Landesregierung für 2012 ein Programm aufgelegt, das die Entwicklung von Ersatz- und
Ergänzungsmethoden mit 400.000 Euro fördert.