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Docosahexaensäure (DHA) ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure. Im Studien mit transgenen Mäusen konnte durch den Konsum von Omega-3 Fettsäuren die DHA die Ausprägung einer Alzheimer-ähnlichen Krankheitssymptomatik im Gehirn modifizieren. Beim Menschen konnte kein Vorteil durch die Nahrungsergänzung gezeigt werden.

Die Richtlinie tritt am 9. Nov. 2010 in Kraft. Die Verwendung von Tieren sollte nur dann erwogen werden, wenn es keine tierversuchsfreie Alternative gibt. Zur Förderung des Prinzips der Verminderung sollten die Mitgliedstaaten die Einführung von Programmen für die gemeinsame Nutzung von Organen und Gewebe erleichtern. Die Verfügbarkeit alternativer Methoden ist von den Fortschritten der Forschung in der Entwicklung von Alternativen abhängig. Es besteht die Notwendigkeit, neue Methoden zu entwickeln und zur Validierung vorzuschlagen. Rahmenprogramme der Gemeinschaft haben Mittel für Projekte zur Verfügung gestellt, die darauf abzielen, die Verwendung von Tieren zu vermeiden, zu vermindern und zu verbessern.

Das Wirtschaftsministerium fördert die Clusterinitiative Engineering - Life Sciences - Automation (ELSA) für die Dauer von zwei Jahren mit bis 200 000 Euro zur Verknüpfung der Life Science-Branche mit ingenieurgetriebenen Branchen.

Bioingenieure der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts haben vom Nationalen Institut für Gesundheit (NIH) sowie der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) eine Finanzierung in Höhe von 3,3 Millionen US-Dollar erhalten, um eine „Herz-Lungen-Mikromaschine“ zu entwickeln, mit der man sicherheitspharmakologische Wirkstofftests und die Testeffizienz beschleunigen kann.

Das National Centre for the Replacement, Refinement and Reduction of Animals in Research (NC3Rs), UK, schreibt einen jährlichen Preis für einen innerhalb der letzten beiden Jahren veröffentlichten Originalbeitrag zum wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt im Bereich der 3R in Medizin, Biologie oder Veterinärmedizin aus. Der von GlaxoSmithKline gesponserte Preis beträgt  £10k plus eine persönliche Anerkennung von £1k.

Der Kongress, in diesem Jahr die bedeutendste internationale Veranstaltung im Bereich der 3R, fand vom 2.-4. September in Linz/Österreich statt. Der Kongress war eine Gemeinschaftsveranstaltung der European Society for Toxicology In Vitro (ESTIV) und der European Society for Alternatives to Animal Testing (EUSAAT) und war damit gleichzeitig der 16. Internationale Kongress über In Vitro Toxikologie, der 13. Kongress von EUSAAT und der 16. Kongress über Alternativen zu Tierexperimenten.

Das Europäische Zentrum für Alternativen zum Tierversuch (CAAT-EU) lädt zur ersten Veranstaltung einer Serie von Informationstagen am 28. Oktober nach Konstanz ein. Es werden aktuellste Informationen über REACH, die US Toxic Substance Control Act (TSCA) -Reauthorisierung sowie die Implementierung der Strategie des US National Research Council zu “Toxicity Testing in the 21st Century” vermittelt.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales und dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) schreibt einen Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden entsprechend dem 3R-Prinzip aus. Das Preisgeld beträgt 15.000,- EURO.

Eine von der Europäischen Kommission geförderte EU-Forschergruppe veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe des Journals „Reproductive Toxicology“ eine Studie, die sog. “Feasibility Study” im Rahmen des Projekts ReProTect, in der sie die schädigenden Wirkungen von Chemikalien auf die Fortpflanzung zuverlässig mit tierversuchsfreien Methoden ermittelte.

Eine tierversuchsfreie Methode wurde am 22. Juli in die OECD Prüfvorschriften aufgenommen (439 In Vitro Skin Irritation: Reconstructed Human Epidermis Test Method). Diese Methode ist nun behördlich anerkannt und hat weltweit Gültigkeit. Es wird erwartet, dass mit Einführung dieses in vitro-Tests die Tierversuchszahlen für Kaninchen deutlich sinken werden.