Anlässlich des Welttierschutztages hat die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Pia Döring, eine Gesetzesinitiative auf Bundesebene für den Einsatz von alternativen Prüfverfahren und Computersimulationen als Ersatz zu Tierversuchen.

Respirationsallergene Chemikalien, die z.B. Asthma auslösen können, können mit Methoden identifiziert werden, die auf humanen Zellen und Computerprogrammen basieren. Davon ist ein internationales Forscherteam überzeugt und hat einen Untersuchungsansatz entwickelt, der in der Zeitschrift Applied In Vitro Toxicology vorgestellt worden ist.

Krankheitsmodelle: Epilepsie auf dem Chip

Mittwoch, 04 Oktober 2017 11:15

Ein Forscherteam von der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, entwickeln ein Organ-on-a-Chip-Modell, um zwei bestimmte Formen von Epilepsie besser behandeln zu können. Dafür erhalten die Wissenschaftler in den nächsten zwei Jahren zwei Millionen Dollar vom National Center for Advancing Translational Sciences (NCATS).

Das Praktikum umfasst Tätigkeiten bei der Einheit Chemikaliensicherheit und Alternativen sowie beim EU-Referenzlaboratorium für Alternativen zu Tierversuchen (EURL ECVAM) im Zusammenhang mit der Einführung von Kriterien für die Anwendung tierversuchsfreier Methoden. Sie sollen der Einstufung von Gesundheitsrisiken nach dem global harmonised system für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) dienen.

Gießener 3R-Zentrum startet am 1. Oktober

Donnerstag, 28 September 2017 13:19

Zwei neue Professuren an den Fachbereichen Medizin und Veterinärmedizin werden Strategien und Konzepte entwickeln, mit denen Tierversuche ersetzt, verfeinert und langfristig reduziert werden können, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Universität.

Die in zweijährigen Abständen stattfindende Konferenz zu Biologischen Barrieren ist ein wichtiges Internationales Ereignis, an dem regelmäßig mehr als 200 einschlägige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus allen Teilen der Erde teilnehmen.

Über einen Entwurf auf der Website der Europäischen Kommission sind erste Details über die nächste Finanzierungsrunde im Rahmen von Horizon 2020 bekannt geworden. Bis zu eine Milliarde Euro sollen für den Zeitraum 2018-2020 für Flagship-Projekte in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie-, Energie-, Umwelt- und Klima sowie Gesundheits- und Life Science zur Verfügung stehen.

EU-Life, ein Zusammenschluss von 13 führenden Forschungsinstituten in Europa, hat seine Schwerpunkte für das nächste Rahmenwerk-Programm FP9 bekannt gegeben. Die Europäische Kommission wird aufgefordert, den Forschungsetat im Vergleich zu Horizon 2020 zu verdoppeln.

Verhandlungen mit Whiley gehen weiter

Freitag, 22 September 2017 08:13

Vertreter des Projekts DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und des Verlags Wiley haben in der vergangenen Woche ihre Verhandlungen über ein zukunftsorientiertes Modell des Publizierens und Lesens wissenschaftlicher Literatur fortgesetzt.

Durch multidisziplinäre Forschung ist des des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering an der Harvard University gelungen, mit Hilfe des Bioprintings ein dreidimensionales humanes Gewebekonstrukt mit Blutgefäßen herzustellen. Es ist zehnmal so dick wie herkömmliche Gewebekonstrukte und behält seine Architektur und Funktion bis zu sechs Wochen lang.