Das Institute for In Vitro Sciences (IIVS) in Gaithersburg, Maryland, erhält 50.000 Dollar vom PETA International Science Consortium (PISC) zur Ausweitung der In-vitro-Toxikologie-Testservices.

Forscher des Broad Institute of Harvard and MIT at Cambridge haben ein neues Genediting-Verfahren entwickelt, das weitaus präziser genetisches Material verändert als das derzeit in Gebrauch befindliche CRISPR/Cas9. Das Verfahren heißt Prime Editing und soll hinsichtlich einer zukünftigen Behandlung von Erbkrankheiten vielversprechend sein.

Brüssel: Kampf um das Forschungsbudget

Freitag, 25 Oktober 2019 14:03

Der geplante langfristige Finanzplan für Forschung und Innovation in der EU (Horizon Europe) in Höhe von 94,1 Mrd. Euro für die Jahre 2021-2027 steht scheinbar auf der Kippe. Es besteht die Gefahr von Kürzungen sogar auf einen niedrigeren Etat als das Vorgängerprogramm Horizon 2020 innehatte. Die Verhandlungen zwischen den europäischen Partnern sind festgefahren.

Der diesjährige 38. Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft geht an Wiebke Albrecht vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IfADo). Sie hat gemeinsam mit internationalen Kollegen eine Methode entwickelt, um die Leistungsfähigkeit von in vitro-Lebertoxizitäts-Testsystemen zu beurteilen und zu verbessern.

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) verlieh unlängst Dr. Johanna Berg und Prof. Dr. Jens Kurreck, Leiter des Fachgebiets "Angewandte Biochemie" der Technischen Universität Berlin, den Herbert-Stiller-Förderpreis für ihre Arbeiten am „Clean Bioprinting“. Ziel dieses Projekts ist das Drucken von menschlichen Organmodelle vollkommen ohne die Verwendung von tierischen Produkten.

Neues vom EUSAAT-Kongress in Linz

Mittwoch, 16 Oktober 2019 21:01

Mit rund 270 Teilnehmern aus 28 Ländern ist der Kongress der European Society for Alternatives to Animal Testing (EUSAAT) der größte Kongress zum Thema 3R in Europa und findet traditionell immer in den Jahren zwischen den Weltkongressen im Österreichischen Linz an der Donau statt.

Die Entwickler*innen einer Fehlerdatenbank für Tierversuche der Stabstelle Tierschutz am Universitätsklinikum Jena erhalten den diesjährigen Thüringer Tierschutz-Preis. Der Preis war erstmalig auch für Entwicklungen zur Verringerung von Tierversuchen ausgelobt worden.

Im Rahmen einer Initiative der National Institutes of Health (NIH) gegen die Opioidkrise in den USA wird die University of Central Florida (UIF) in Orlando die Multi-Organ-Chipsysteme des Start-ups Hesperos nutzen, um Überdosierungsmodelle zu entwickeln und daran zu forschen. Für diese Untersuchungen hat das UCF die erste Phase eines 3,8 Mio. Dollar schweren NIH Förderprogramms eingeworben.

Zwei neue Arbeitsgruppen mit renommierten amerikanischen Wissenschaftlern werden von der Stiftung Charité mit insgesamt 450.000 Euro über drei Jahre gefördert.

Mit SuBiTU (Surface Biology Testing Unit) haben Forscher aus den Fachbereichen Maschinenbau und Biologie der TU Darmstadt eine Prüfkammer entwickelt, mit der sie das Wachstum von Zellen auf Knochenimplantaten beobachten können. Hiermit lassen sich Tierversuche reduzieren.