Eine Gruppe aus republikanischen und demokratischen Senatoren hat erneut einen Gesetzentwurf eingebracht, um die Food and Drug Administration (FDA) zur Einführung moderner Alternativen zu Tierversuchen zu drängen.
Ende Januar ist eine ESAC-Stellungnahme nach Begutachtung der In-vitro-Testmethoden „Reconstructed human Skin (RS) Comet“ sowie „Micronucleus (RSMN)“ zur Bewertung der Genotoxizität erschienen. Die Bewertungen sehen gut aus.
Die VolkswagenStiftung fördert für zwei Jahre den Aufbau der Serviceplattform „Primary Tissue Pipeline“. Die Serviceplattform erleichtert Forschenden von Charité/BIH den Zugang zu primärem menschlichen Gewebe und unterstützt damit die Verbesserung der Forschungsmöglichkeiten an der Charité.
Eine in Nature veröffentlichte Studie legt nahe, dass im Labor gezüchteten Organoide dabei helfen können, die Behandlungseffekte von genetischen Medikamenten aus RNA für Menschen mit seltenen Erkrankungen vorherzusagen.
Forschende der Universität Basel nutzten die Methode der Hochdurchsatz-Metabolomik, um die Effekte von mehr als 1.500 Wirkstoffen auf den Stoffwechsel gleichzeitig zu testen.
Die Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (kurz Stiftung set) setzt in diesem Jahr die Förderrunde aus.
Mit Hilfe eines Hirnorganoid-Modells hat ein Forschungsteam vom Department of Biomedical Engineering der Tufts University in Medford, Massachusetts, in Kooperation mit der University in Oxford beobachtet, dass eine Verletzung von Nervenzellen latente Herpes-Viren des Typs 1 reaktivieren kann, was zu einer Produktion und Anhäufung von ß-Amyloid und phosphoryliertem Tauproein führt, welches die synaptische Dysfunktion und Neurodegeneration fördert.
Ein Forschungsteam vom Unternehmen Hesperos Inc. unter der Leitung von Prof. James Hickman, in Zusammenarbeit mit der University of Central Florida in Orlando hat neuartiges Multiorgan-MPS-Modell entwickelt, um die Wirksamkeit und Off-Target-Toxizität von Naloxon in Kombination mit Opioiden zu untersuchen.
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat einen Leitlinienentwurf veröffentlicht, der den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für die Sicherheitsbewertung von Arzneimitteln und biologischen Präparaten thematisiert.
Ein Forschungsteam von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York und vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York hat ein KI-Programm entwickelt, mit dem mithilfe von Routine-Bluttests vorhergesagt werden kann, welche Patienten auf eine bestimmte Immuntherapie ansprechen werden.