Computermodell für Tryptophan-Stoffwechsel

Donnerstag, 05 Dezember 2013 03:10

Bioinformatiker der Universität Jena um Prof. Dr. Stefan Schuster haben gemeinsam mit Forschern aus Norwegen ein umfassendes Computermodell für den Stoffwechsel der Aminosäure Tryptophan entwickelt.

In der diesjährigen Preisverleihung empfängt Dr. Robert Landsiedel, Leiter der Arbeitsgruppe „Kurzzeit-Toxikologie“ der Abteilung „Experimentelle Toxikologie und Ökologie“ bei BASF SE, zusammen mit seinem Team den Bundestierschutzforschungspreis 2013. Bei BASF werden Alternativmethoden entwickelt und mittlerweile ein gutes Drittel aller Routineuntersuchungen mit tierversuchsfreien Methoden durchgeführt. Damit stellt der Konzern BASF unter den Großunternehmen einen echten Leuchtturm bei der Entwicklung von tierversuchsfreien Methoden dar.

Forschern des Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie GmbH (IMP) um Katrin Heinze und Kareem Elsayad haben in Zusammenarbeit mit der TU Wien ein neues Mikroskopie-Verfahren entwickelt. Hier kann mit nur einer einzigen Messung ohne Scan-Vorgang ein dreidimensionales Bild der untersuchten Probe hergestellt werden.

Das Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (IUF) erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 1,2 Mio. Euro zur Validierung eines am IUF unter Leitung von Prof. Dr. Ellen Fritsche entwickelten Testverfahrens zur Prüfung der toxischen Wirkung von Chemikalien auf die Entwicklung des menschlichen Gehirns.

Die Aksea Feinmechanik GmbH hat heute mit drei weiteren Unternehmen den Dr. Rudolf-Eberle-Preis des Finanz- und Wirtschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg erhalten. Das Unternehmen wurde für die Entwicklung eines Zellkulturreaktors geehrt, mit dem sich Zellkulturen mit einer Testsubstanz inkubieren und so Tierversuche in der subchronischen Toxizitätstestung einsparen lassen.

Heute am 21. November 2013, hat das Europäische Parlament das neue Rahmenprogramm "Horizont 2020" beschlossen. Die Europäische Union will damit rund 70 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Das Programm läuft am 1. Januar 2014 an.

Das russische Gesundheitsministerium hat laut Meldung von Cruelty Free International angekündigt, tierversuchsfreie Verfahren getestete Kosmetik zu akzeptieren.

China erwägt eine Änderung der Regeln, um den Verkauf von Kosmetika zu ermöglichen, die nicht zuvor an Tieren getestet wurden. Damit soll der chinesische Markt internationalen Unternehmen geöffnet werden, die sich gegen diese Tierversuche ausgesprochen haben.

Das internationale Forschungskonsortium IGAP unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), des Universitätsklinikums Bonn, sowie weiter Wissenschaftler aus Europa und den USA hat 11 neue genetische Risikofaktoren für eine Alzheimer-Erkrankung identifiziert.

Ipsen beendet Botox-Testung an Tieren

Donnerstag, 14 November 2013 08:10

Wie die belgische Tierschutzorganisation GAIA gerade mitteilt, beabsichtigt der Botox-Hersteller Ipsen, ab Ende 2014 keine Botox-Testung mehr an Tieren durchzuführen.