Wissenschaftler des Klinikums der Universität München haben ein neues Verfahren für Brustkrebspatienten entwickelt, mit dem sie vor Beginn der Behandlung verlässlich abschätzen können, welche Mono- oder Kombinationstherapie den optimalen Behandlungseffekt erzielt. in einer multizentrischen Studie haben sie nun nachweisen können, dass ihre Methode verlässlich funktioniert.
Amerikanische ForscherInnen von der Yale University in New Haven haben aus Hautzellen von Autismus-Patienten Stammzellen erzeugt und daraus dreidimensionale Gewebe aus Hirnzellen im Miniaturformat gezüchtet. Durch Vergleich mit Organoiden gesunder Probanden ergab bislang unbekannte Hinweise auf die Krankheitsursachen.
Forscher der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entwickeln gemeinsam mit der Abteilung Nanotechnologie des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) eine Mikrofluidik-Chip-Plattform als in-Vitro-Modell zum Ersatz von Tierversuchen. Dafür unterstützt sie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit fast 900.000 Euro.
Zum Thema Spermidin als Schutz vor alterbedingtem Gedächtnisverlust findet am 13. Juli beim Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin-Marienfelde ein ZEBET-Seminar statt.
Anlässlich der neuen Arbeitsgruppe im Portrait wurde InVitro+Jobs vom Wissensmagazin des Südwestrundfunk, SWR2 Impuls - Das Wissensmagazin, interviewt.
Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Münster und des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster haben mithilfe induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS) ein in-Vitro-Krankheitsmodell der Frontotemporale Demenz (FTD) entwickelt.
Die wichtigsten menschlichen Organe auf einem bankkartengroßen Chip für systemisch-toxikologische Untersuchungen – daran arbeitet die Firma TissUse. Ziel ist es, zukünftig alle Giftigkeitstests ohne Tierversuche durchzuführen.
Der Schweizer Bundesrat hat einen Bericht über Tierversuche in der Schweiz verabschiedet, in dem u.a. aufgezeigt wird, wie die Erforschung von Alternativmethoden gefördert werden kann.
Die Leipziger Forschergruppe „Integrierte chemische Mikrolaboratorien“ wird in den nächsten Jahren mit einer Forschungsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.
Österreichische Wissenschaftler um Prof. Jürgen Knoblich haben ein humanes Mikrocephalie-Krankheitsmodell in der Petrischale gezüchtet, mit dem sie einer möglichen Entstehung des Krankheitsphänomens einen Schritt näher gekommen sind.