Das Center for Alternatives to Animal Testing ist ein akademisches Forschungszentrum und eine Kommunikations-Plattform. Hoch motivierte Bewerber, die die Zusammenarbeit zwischen der Öffentlichkeit, Wissenschaft, dem privaten Sektor, regulatorischen Behörden und anderen Stakeholdern auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Toxizitätstestung festigen wollen, sind eingeladen, sich zu bewerben.
Ein Wissenschaftlerteam unter Federführung des universitätsnahen Unternehmens Life & Brain GmbH in Bonn und der RWTH Aachen will eine vollautomatisierte Produktionsstraße bauen, um Stammzellen aus Hautproben herzustellen. Sie sollen dann in Nerven- und Herzmuskelzellen differenziert werden, um für die Krankheits- und Wirkstoffforschung zur Verfügung zu stehen.
Tübinger Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung haben mit Hilfe von Patientenmaterial herausgefunden, dass Menschen mit einer Variante des Gens GBA1 ein erhöhtes Risiko tragen, an Parkinson zu erkranken.
Wie Wissenschaftler der Universität Bonn in ihrer Pressemitteilung berichten, führt ein 24-stündiger Schlafentzug beim Menschen zu Schizophrenie-ähnlichen Symptomen.
In der Abteilung Experimentelle Toxikologie und ZEBET (Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Alternativen zum Tierversuch) des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist gerade eine Stelle für eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in frei.
Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich haben ein neues Miniatur-in vitro-System entwickelt. Dabei werden kugelförmige organähnliche Gebilde verschiedener Zelltypen in hängenden Tropfen kultiviert und miteinander verknüpft.
Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) ist einer der 11 Partner des europäischen Projekts PneumoNP und wird mit in vitro-Studien einen Forschungsbeitrag leisten.
Das Netzwerk der Laboratorien für die Validierung von Alternativmethoden zum Tierversuch (European Union Network of Laboratories for the Validation of Alternative Methods, EU-NETVAL) kommt heute und morgen zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Ein österreichisches Forscherteam entwickelt derzeit eine Suchmaschine mit Datenbank, mit der man gesuchte Enzymfunktionen aus zehntausenden Strukturdaten herausfiltern und Enzymeigenschaften aufspüren kann, die bislang noch nicht entdeckt wurden. Die in silico-Vorarbeit erspart unzählige Experimente und Screenings nach Enzymfunktionen.
Die Eurogroup for Animals, eine europäische Tierschutzinitiative, der verschiedene nationale Tierschutzorganisationen zusammengeschlossen sind, hat Prof. Dr. Dr. Thomas Hartung und das Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) für ihren jahrelangen Einsatz für Tierversuchsersatzverfahren mit dem Act4Animals-Preis geehrt.