Über einen Entwurf auf der Website der Europäischen Kommission sind erste Details über die nächste Finanzierungsrunde im Rahmen von Horizon 2020 bekannt geworden. Bis zu eine Milliarde Euro sollen für den Zeitraum 2018-2020 für Flagship-Projekte in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie-, Energie-, Umwelt- und Klima sowie Gesundheits- und Life Science zur Verfügung stehen.

EU-Life, ein Zusammenschluss von 13 führenden Forschungsinstituten in Europa, hat seine Schwerpunkte für das nächste Rahmenwerk-Programm FP9 bekannt gegeben. Die Europäische Kommission wird aufgefordert, den Forschungsetat im Vergleich zu Horizon 2020 zu verdoppeln.

Verhandlungen mit Whiley gehen weiter

Freitag, 22 September 2017 08:13

Vertreter des Projekts DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und des Verlags Wiley haben in der vergangenen Woche ihre Verhandlungen über ein zukunftsorientiertes Modell des Publizierens und Lesens wissenschaftlicher Literatur fortgesetzt.

Durch multidisziplinäre Forschung ist des des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering an der Harvard University gelungen, mit Hilfe des Bioprintings ein dreidimensionales humanes Gewebekonstrukt mit Blutgefäßen herzustellen. Es ist zehnmal so dick wie herkömmliche Gewebekonstrukte und behält seine Architektur und Funktion bis zu sechs Wochen lang.

Einen interessanten Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand, die Herausforderungen und Perspektiven von Human-on-a-Chip-Plattformen und Krankheitsmodellen auf dem Chip bietet ein Artikel, geschrieben von Entwicklern des Unternehmens TissUse GmbH auf der Online Plattform des Magazins für Labortechnik und Life Sciences, Labo.

Da die meisten der untersuchten Arzneimittel in klinischen Tests trotz vielversprechender Ergebnisse mit vorherigen Zellkulturtests und präklinischen Tierversuchen wegen mangelnder Wirksamkeit versagen, fördern die National Institutes of Health (NIH) nun 13 amerikanische Forschungseinrichtungen mit einem zweijährigen Förderprogramm in Höhe von insgesamt 15 Millionen Dollar pro Jahr. Die Wissenschaftler sollen die Translationsschwierigkeiten mit Hilfe von Krankheitsmodellen auf dem Chip lösen.

Wissenschaftler des Exzellenzclusters BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Albert-Ludwigs-Universität und des Universitätsklinikums Freiburg haben mit Hilfe eines Zellkulturmodells aus patienteneigenen Zellen einen neuen Wirkstoff getestet, der bei Brustkrebs mit sehr schlechter Prognose helfen könnte.

Stammzellinduktion über Antikörper

Dienstag, 19 September 2017 13:09

Ein Wissenschaftlerteam des Scripps Research Institute (TSRI) in La Jolla, Kalifornien, haben eine neue Methode entwickelt, um ausdifferenzierte Stammzellen in induziert pluripotente Stammzellen zu verwandeln. Dafür brauchten sie nur geeignete Antikörper auf die Zellkultur geben.

Wissenschaftler um Andrew S. Yoo, PhD, von der Washington University School of Medicine in St. Louis haben eine neue Methode entwickelt, um Hautzellen direkt ihn Motoneuronen umzuwandeln. Die Technik soll dazu dienen, in Zukunft Menschen mit z.B. Amyotropher Lateralsklerose zu helfen.

Das Journal Applied In Vitro Toxicology wird eine Sonderausgabe zum Thema "Implementing Alternative Approaches for Inhalation Toxicity Testing" herausgeben. Deadline für Manukripte ist der 15. Dezember 2017.