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Einen interessanten Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand, die Herausforderungen und Perspektiven von Human-on-a-Chip-Plattformen und Krankheitsmodellen auf dem Chip bietet ein Artikel, geschrieben von Entwicklern des Unternehmens TissUse GmbH auf der Online Plattform des Magazins für Labortechnik und Life Sciences, Labo.

Da die meisten der untersuchten Arzneimittel in klinischen Tests trotz vielversprechender Ergebnisse mit vorherigen Zellkulturtests und präklinischen Tierversuchen wegen mangelnder Wirksamkeit versagen, fördern die National Institutes of Health (NIH) nun 13 amerikanische Forschungseinrichtungen mit einem zweijährigen Förderprogramm in Höhe von insgesamt 15 Millionen Dollar pro Jahr. Die Wissenschaftler sollen die Translationsschwierigkeiten mit Hilfe von Krankheitsmodellen auf dem Chip lösen.

Wissenschaftler des Exzellenzclusters BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Albert-Ludwigs-Universität und des Universitätsklinikums Freiburg haben mit Hilfe eines Zellkulturmodells aus patienteneigenen Zellen einen neuen Wirkstoff getestet, der bei Brustkrebs mit sehr schlechter Prognose helfen könnte.

Stammzellinduktion über Antikörper

Dienstag, 19 September 2017 13:09

Ein Wissenschaftlerteam des Scripps Research Institute (TSRI) in La Jolla, Kalifornien, haben eine neue Methode entwickelt, um ausdifferenzierte Stammzellen in induziert pluripotente Stammzellen zu verwandeln. Dafür brauchten sie nur geeignete Antikörper auf die Zellkultur geben.

Wissenschaftler um Andrew S. Yoo, PhD, von der Washington University School of Medicine in St. Louis haben eine neue Methode entwickelt, um Hautzellen direkt ihn Motoneuronen umzuwandeln. Die Technik soll dazu dienen, in Zukunft Menschen mit z.B. Amyotropher Lateralsklerose zu helfen.

Das Journal Applied In Vitro Toxicology wird eine Sonderausgabe zum Thema "Implementing Alternative Approaches for Inhalation Toxicity Testing" herausgeben. Deadline für Manukripte ist der 15. Dezember 2017.

Biokompatible Kunststoffe aus Alginat

Dienstag, 12 September 2017 12:38

Ein Wissenschaftler-Team der Brown University in Providence, Rhode Island, hat ein Biomaterial mit Alginat für den 3D-Druck entwickelt, das sich auf Wunsch durch einen chemischen Auslöser wieder abbauen kann. Die Wissenschaftler sehen ein Anwendungspotenzial bei komplexen mikrofluidischen Kanälen für „Lab-on-a-Chip“ Systeme, zur Herstellung von 3D-Zellkulturen oder künstlichen Geweben.

Im deutsch-österreichischen Forschungsverbund HiPSTAR untersuchen Forscher die genauen Entstehungsmechanismen der Alzheimer-Erkrankung und die damit verbundenen Veränderungen in der Blut-Hirnschranke. Für ihre Untersuchungen werden Blut-Hirnschrankenmodelle in der Petrischale entwickelt. Das Projektkonsortium wird von der Universität Würzburg koordiniert.

Ein Wissenschaftlerteam der Experimentellen Toxikologie und Ökologie der BASF SE in Ludwigshafen hat eine Methode zur Detektion von Stoffen weiterentwickelt, die allergische Hautreaktionen auslösen können. So kann nun auch die Stärke der hautsensibilisierenden Wirkung eines Stoffes vorhergesagt werden. Dies ist wichtig, um nach dem global harmonisierten System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) nicht nur die hautsensibilisierende Wirkung zu kennzeichnen (H317), sondern auch deren Potenz (Kategorien 1A und 1B).

EPAA-Preis: Deadline verlängert

Freitag, 08 September 2017 12:11

Die Bewerbungfrist für den Refinement-Preis der European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) ist verlängert worden. Bewerbungsschluss ist nun der 22. September 2017. Das Preisgeld beträgt 6.000 Euro.