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Um die Zahl der Tierversuche weiter zu verringern, hat die Landesregierung für 2012 ein Programm aufgelegt, das die Entwicklung von Ersatz- und
Ergänzungsmethoden mit 400.000 Euro fördert.

Das Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) USA und Europa veranstaltete vom 20.3. bis 21.3.12 ein Forum, um über die Ergebnisse eines Expertenworkshops zu informieren und zu diskutieren. Es ging um die Realisierung des Strategieplans zur Schließung von Forschungslücken bei der tiereinsatzfreien systemischen Toxizitätstestung.

Konferenz und Workshop Biological Barriers fanden vom 29. Februar bis 9. März 2012 an der Universität des Saarlandes statt. Unter dem Titel „Biological Barriers – in vitro and in silico Tools for Drug Delivery and Nanosafety Research“ wurde der Kongress mittlerweile zum 9. Mal abgehalten.

Prüfmethoden für immunologische Arzneimittel basieren auch heute in vielen Bereichen noch auf Tierversuchen. Mit Hilfe des 3R-Konzepts (Replacement, Reduction und Refinement) können der Einsatz und das Leiden von Tieren im gesetzlich geforderten Experiment verringert oder vollständig vermieden werden.

CAAT-Forschungsförderung 2013-2014

Dienstag, 28 Februar 2012 07:40

Das Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) strebt an, eine führende Kraft in der Entwicklung und dem Einsatz von 3R-Alternativen in der Forschung, bei regulatorischen Tests und in der Ausbildung zu sein, um die Gesundheit der Öffentlichkeit zu schützen und zu verbessern. Das Förderprogramm für den Zeitraum 2013-2014 ermöglicht Bewerbungen im Bereich Toxikologie und Entwicklungsimmunotoxikologie.

Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich hat den Hessischen Tierschutzforschungspreis 2012 ausgeschrieben.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat einem tierversuchsfreien Test zur Prüfung von Botulinum-Produkten der Firma Allergan die Zulassung erteilt.

Einer berliner Forscherkooperative ist es gelungen, funktionelle Details des Dynamin-Moleküls aufzuklären.

Amerikanische Forscher um Jian Feng von der State University of New York at Buffalo haben Hautzellen von Parkinson-Patienten zunächst in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) und dann in Nervenzellen umgewandelt und diese für weitere Untersuchungen anzüchten können.

Arbeitsgruppe im Portrait: Cultex GmbH

Dienstag, 07 Februar 2012 10:40

InVitroJobs stellt regelmäßig Wissenschaftler und ihre innovativen Forschungen als „Arbeitsgruppe im Portrait“ vor. Im Fokus stehen neu entwickelte Methoden, ihre Evaluation sowie der Ausblick, welche tierexperimentellen Versuchsansätze gemäß dem 3R-Prinzip (reduce, refine, replace) nach Möglichkeit reduziert und bestenfalls ersetzt werden können.