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Zwei neue Dokumente, welche tierfreie Alternativmethoden in der Grundlagenforschung zum akuten progressiven Lungenversagen (Atemnotsyndrom, Schocklunge) portraitieren, sind neu in der Datenbank AnimAlt-ZEBET des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) verfügbar. Die beiden vorgestellten Techniken nutzen humane Primärzellen bzw. humanes Gewebe, und sind daher auch unter translationalen Gesichtspunkten (Übersetzung in die Klinik) den Tiermodellen vorzuziehen.

Across Barriers ist Mitveranstalter des 14. Jährlichen Kongresses der EUSAAT (European Society for Alternatives to Animal Testing), der im Rahmen des 17. Europäischen Kongresses über Alternativen zu Tierversuchen vom 5. bis zum 8. September in Linz stattfindet.

Für das gemeinsame Forschungsprojekt "Künstliche Mikroorgane" erhalten das Naturwissenschaftliche und Medizinische Instituts (NMI) und das Institut für Mikro- und Informationstechnik in Villingen-Schwenningen 500.000 Euro vom Finanz- und Wirtschaftsministeriums.

Marketing-Unternehmung Human Focused Testing (HFT) läd Bewerber ein, sich für ein Forschungsstipendium in Höhe von 500 Dollar zur Finanzierung der Kosten eines studentischen Forschungsprojekts unter Verwendung humanen biologischen Probenmaterials zu bewerben.

Neue Rubrik: Zukunftsweisende Technologie

Donnerstag, 02 August 2012 07:40

Auf der InVitroJobs-Website finden Sie ab sofort eine neue Rubrik: Die „zukunftsweisende Technologie“. Dort werden ausgewählte wissenschaftliche Publikationen in Form einer thematischen Literaturliste gesammelt. Die Liste beinhaltet „Meilensteine“ bei der Weiterentwicklung von technologischen Highlights, welche bereits jetzt bzw. in Zukunft Tierversuche zu bestimmten Fragestellungen ersetzen könn(t)en.

 

Gen-Mutation bietet Alzheimerschutz

Mittwoch, 25 Juli 2012 07:40

Isländische Forscher um Kari Stefansson vom Pharmaunternehmen deCODE genetics in Reykjavik haben im Erbgut von knapp 1.800 demenzfreien 80- bis 100-Jährigen eine Gen-Mutation entdeckt, die das Krankheitsrisiko verringert.

Forscher, Studenten und Unternehmen sollen künftig freien Zugang zu allen öffentlich geförderten wissenschaftlichen Studien in der EU bekommen.

Die Entwicklung der Großhirnrinde zwischen Mensch und Tier unterscheidet sich in Größe und Form bedingt durch die Fähigkeit der Nervenstammzellen, sich weiterhin zu teilen und dadurch beim Menschen weitaus mehr Zellen hervorzubringen.

InVitroJobs stellt regelmäßig Wissenschaftler und ihre innovativen Forschungen als „Arbeitsgruppe im Portrait“ vor. Im Fokus stehen neu entwickelte Methoden, ihre Evaluation sowie der Ausblick, welche tierexperimentellen Versuchsansätze gemäß dem 3R-Prinzip (reduce, refine, replace) nach Möglichkeit reduziert und bestenfalls ersetzt werden können. In dieser Ausgabe stellen wir die Arbeitsgruppe „Umwelttoxikologische Risikoabschätzung und humane Sphärenmodelle“ des Leibniz-Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vor.

Symrise der EPAA beigetreten

Montag, 09 Juli 2012 07:40

Symrise, ein Unternehmen der Duft- und Geschmacksstoffindustrie, ist vor kurzem der European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) beigetreten und hat sich zu den bestehenden Standards verpflichtet.