Durch den Einsatz von mathematischen Modellen und Künstlicher Intelligenz lassen sich im KIWI Biolab selbst komplexe Experimente vollautomatisiert durchführen. Bisher hat sich das KIWI Biolab mit Prozessen beschäftigt, bei denen Mikroorganismen eine Rolle spielen. Zukünftig sollen nun Zellkulturen eine Rolle spielen, weshalb eine Arbeitsgruppe nun an das Forschungszentrum Si-M, dem Gemeinschaftsprojekt zwischen TU Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin umziehen. Die Vision ist, dass Computer und Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerte Roboter mit modernsten Analysegeräten zusammenarbeiten, um Experimente im Labor weitgehend selbständig zu planen, durchzuführen und auszuwerten. (1)
Das KIWI Biolab konzentriert sich auf automatisierte Methoden und modellbasiertes Bioprozess-Engineering für die Biotechnologie. Hier werden Pipettierroboter oder Liquid-Handling-Stationen mit dem maschinellen Lernen kombiniert. So lassen sich hochkomplexe Aufgaben schnell und präzise ausführen, die manuell nicht möglich wären. Die entwickelten Modelle werden sowohl zur Prozessüberwachung als auch zur Prozesssteuerung (modellprädiktive Regelung) eingesetzt.
Das KIWI-Biolab bietet mit seinen Pipettierrobotern, integrierten Laborgeräten und Softwarelösungen ein ideales Ökosystem für die Entwicklung und Erprobung anspruchsvoller Anwendungen. Das KIWI-Biolab hat hohe Kompetenzen entwickelt, um jeden Schritt der Automatisierung und Digitalisierung zu begleiten. (2)
Quellen und weitere Informationen:
(1) https://idw-online.de/de/news869305
(2) https://www.tu.berlin/bioprocess/einrichtungen-associates/arbeitsgruppen/kiwi-biolab
Dr. rer. nat.
Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz e.V.