Zunehmender Publikationsdruck führt dazu, dass Einige dazu veranlasst werden, vom ordentlichen Weg der wissenschaftlichen Forschung abzuweichen und es sich mit Fake-Publikationen leicht zu machen. Wie Richardson et al. in PNAS berichten, gibt es zunehmend Berichte über koordinierte wissenschaftliche Betrugsaktivitäten. Dies könnte bedenkliche Auswirkungen auf die Metawissenschaften sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung haben, wenn es nicht gelingt, alle unredlich produzierten Artikel aus den wissenschaftlichen Datenbanken herauszufiltern. Eine Berücksichtigung derartiger Informationen ohne wissenschaftlichen Wert führt dazu, dass sie von Metaanalysen und in Deep Learning-Systemen in ihren Auswertungen mit einbezogen werden und insgesamt den wissenschaftlichen Wert schmälern.
Die Autoren berichten über Strategien, mit denen Einrichtungen, die wissenschaftlichen Betrug fördern, Interventionen umgehen können.
Es gibt einige Ansätze, wie beispielsweise den „Problematic Paper Screener“, ein Tool, das von drei Informatikern aus Frankreich und Kanada entwickelt wurde, um solche gefälschten Publikationen zu identifizieren.
Originalpublikation:
Richardson, R.A.K. , Hong, S.S., Byrne, J.A., Stoeger, T. & Amaral, L.A.N. (2025). The entities enabling scientific fraud at scale are large, resilient, and growing rapidly, Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A. 122 (32) e2420092122, https://doi.org/10.1073/pnas.2420092122 (2025).
Problematic Paper Screener:
https://dbrech.irit.fr/
Hier geht es zum Artikel:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-muehlen-der-fake-wissenschaft-158260/
Dr. rer. nat.
Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz e.V.