Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über Arbeitsgruppen, die sich mit der Entwicklung von tierversuchsfreien Verfahren befassen oder bevorzugt auf diese zurückgreifen.
Zum einen haben Studierende damit die Möglichkeit, sich bei der Suche nach Abschlussarbeiten und Praktika direkt an die jeweiligen Ansprechpartner der Arbeitsgruppen zu wenden. Wir bitten alle Interessenten, sich vor der Kontaktaufnahme über den Inhalt der Forschung der jeweiligen Einrichtung eingehend zu informieren. In der Regel bieten die zu den Arbeitsgruppen angegebenen Websites einen guten Einblick.
Zum anderen möchten wir einen Überblick über Arbeitsgruppen geben, die mit tierversuchsfreien Methoden arbeiten oder diese sogar entwickeln. Dies soll auch der Vernetzung der Arbeitsgruppen dienen, um letztlich einen weiteren Baustein zu einer Beförderung der Forschung mit tierversuchsfreien Methoden beizutragen – einer fortschrittlichen und ethisch vertretbaren Forschung.
Wir versuchen, die Liste regelmäßig zu aktualisieren und freuen uns, wenn sich weitere Arbeitsgruppen finden, die in die Liste aufgenommen werden möchten. Senden Sie uns dazu bitte Ihre Daten per eMail an info[at]invitrojobs.com, oder verwenden Sie unser Kontaktformular.
Pro Eintrag können mehrere Kategorien in Frage kommen.
In-vitro-Toxikologie: Aufklärung toxikologischer und biochemischer Mechanismen, die mit der Toxizität, Kanzerogenität und Teratogenität natürlich vorkommender Toxine wie z.B. Cyanobakterientoxine oder Mykotoxine verbunden sind, toxische Wirkung von Pharmaka.
Genotoxizität / DNA-Schädigung, DNA-Reparatur, DNA-Strangbrüche, FADU-Assay, Poly(ADP)-Ribosylierung, Krebsentstehung, Krebstherapie, Biomarker der Alterung beim Menschen.
Förderung neuer Methoden zum Tierversuch, Förderung der Ausbildung in den humanen Wissenschaften mit neuen Methoden, Koordination von und Teilnahme an öffentlich und privat unterstützter europäischer Projekte in diesem Bereich.
Untersuchung toxikologischer Effekte von Nanopartikeln mit In-vitro-Methoden.
Etablierung eines lungenspezifischen Biotests zum Screening des toxikologischen Potenzials unbekannter Aerosol durch Exposition von Zellen an der Air-Liquid-Schnittstelle.
Auftrags-Assayentwicklung, Entwicklung und Verbesserung von In-vitro-Assaysystemen, Wirkstoffscreening, Bioverträglichkeit, Stimulierung der Reparatur von DNA-Schäden, Nachweis hemmender Wirkungen auf die Reparaturkapazität von DNA-Schäden, Quantitative Nachweise zur Expression von Reparatur-faktoren, Analyse von DNA-Schäden, molekulare Alterungsmechanismen (Haut), therapeutische Zellkultursysteme/ACT, Genexpressionssysteme in humanen Mitochondrien.
In-vitro-Testsysteme, Bioinformatik, Naturstoffanalytik und DNA-Analytik. Hautzellkulturen und organotypische Modelle;
Bioanalytik: DNA-Schäden und DNA-Reparatur,Expressionsanalysen, Assaysysteme zum Wirknachweis, Nachweis exogen induzierter Zell- und Gewebeschäden, Zellkultursysteme, Gentechnik, DNA-basierte Allergen-Analytik in Lebensmittel und Kosmetika, immunologische Arbeitsmethoden.
Etablierung tierversuchsfreier Ersatzverfahren, insbesondere Lebertoxizität.
Entwicklung des ReProGlo, In-vitro-Test zur Untersuchung eines Aspekts in der Reproduktionstoxizität.
2D Zellmodelle und rekonstruierte 3D Modelle der Haut für In-vitro-Toxikologie und Wirksamkeitsuntersuchungen in den Bereichen Kosmetik, Chemie und Medizinprodukte.
Alternativen zum Tierversuch, Entwicklung neuer innovative Testsysteme, Impedanztechnologie für Real-Time Cell Analyse (RTCA) mit x CELLigence Systemen, Cardiotoxikologie, Sicherheitspharmakologie
Transplantatentwicklung, Regenerative Medizin
Bioanalysing, Biosensoren, Zellkulturmodelle, Microarrays