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Montag, 22 Juni 2015 21:15

Forschungsförderung Empfehlung

Eine Vielzahl von Stiftungen und Organisationen, unterstützt die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren.

Eine Auswahl finden Sie in alphabetischer Reihenfolge in der folgenden Liste:


Dänemark

  • ALTERNATIVFONDET
    www.forsoegsdyrenes-vaern.dk/
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    Die Dänische Gesellschaft zum Schutz von Labortieren (Forsøgsdyrenes Værn) und die Stiftung Alternativfondet vergeben wieder Fördermittel für die Forschung und Entwicklung von Alternativen zum Tierversuch in Höhe von insgesamt 1 Mio Dänische Kronen (ca. 134.415 Euro)
    Um für eine Förderung in Betracht gezogen zu werden, reicht es nicht aus, lediglich eine Forschung ohne Tierverbrauch durchzuführen. Die Forschung muss einen definitiven Beitrag zum Ersatz von Tierversuchen durch andere Methoden leisten.
    Bewerbungsschluss war der 1. August 2017.
    Weitere Informationen und Bewerbungsformular sind hier zu finden:
    http://forsoegsdyrenes-vaern.dk/ oder http://alternativfondet.dk (im Menu klicken auf Forskningsstøtte)


Deutschland

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Forschungsförderung/Forschungspreis
    www.aerzte-gegen-tierversuche.de
    Die Ärzte gegen Tierversuche e.V. haben einen mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der tierversuchsfreien Krebsforschung vergeben. Prämiert/gefördert werden Arbeiten, die ohne die Verwendung von tierischem Material durchgeführt wurden, sowie klinische oder epidemiologische Studien. Der Preis kann rückwirkend für eine abgeschlossene oder laufende Arbeit oder als Anlaufförderung für ein geplantes Projekt vergeben werden. Er kann ganz oder geteilt vergeben werden.
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Bewerbungen waren bis zum 30. März 2011 einzureichen.

  • Baden-Württemberg, Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz
    http://mlr.baden-wuerttemberg.de/
    Förderprogramm "Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen" des Landes Baden-Württemberg
    Die Landesregierung unterstützt die Entwicklung neuer, tierfreier Methoden sowie Forschungsansätze zur Reduzierung der Tierzahlen und der Belastungen für die Tiere mit einem Förderprogramm. Neben Arbeiten, die direkt der Reduzierung der Anzahl sowie der Belastung von Versuchstieren dienen, sind auch wissenschaftliche Projekte förderfähig, die Maßnahmen zur Reduzierung von Tierversuchen evaluieren, verbesserte Methoden zur Erfassung der Belastung zum Ziel haben oder zur naturwissenschaftlichen oder ethischen Bewertung von Tierversuchen beitragen. Ebenfalls förderfähig sind wissenschaftliche Ansätze zur Weiterentwicklung tierverbrauchsfreier Studiengänge in den Lebenswissenschaften.
    Für dieses Förderprogramm stehen 320.000.- € zur Verfügung, eine Weiterförderung um ein Jahr ist grundsätzlich möglich.
    Bewerbungsfrist war der 15. Mai 2018.

  • Bundesinstitut für Risikobewertung - Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)
    https://www.bfr.bund.de/
    Das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchtieren (Bf3R) vergibt Fördermittel für Nachwuchswissenschaftler*innen. Es werden pro Jahr bis zu 10 Projekte gefördert mit einem Gesamtbudget von insgesamt 350.000 Euro.
    Hohe Priorität bei der Bf3R-Förderung haben Machbarkeitsstudien (proof-of-concept) mit dem Ziel eines Ersatzes oder der Reduktion von Tierversuchen in Bereichen der biomedizinischen Grundlagenforschung, bei denen besonders viele Tiere Verwendung finden (z. B. Krebsforschung) oder bei denen das einzelne Tier stark belastet wird (z. B. Sepsis- oder Wundheilungsversuche).
    Auch kommen Projekte in Frage, die der Erkennung, Einstufung und Verminderung von Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren und die Verbesserung der Haltungsbedingungen bei Versuchstieren (Refinement) dienen sollen.
    Die Entwicklung und Anwendung innovativer Methoden und Technologien der Zell- und Gewebekultur, der Molekularbiologie, Genetik und Mikroskopie sowie Bioimaging- und in-silico-Methoden sind ausdrücklich gewünscht.
    Deadline war der 31. Mai 2019.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Förderrichtlinie "Alternativmethoden zum Tierversuch"
    In Modul I werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden auf dem Gebiet der
    "Alternativmethoden zum Tierversuch" im Sinne des 3R-Konzepts von Russel & Burch gefördert. Hiernach können Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden, die die Verwendung von Tieren durch neue Methoden ersetzen oder reduzieren können, oder solche, die die Belastung der Versuchstiere auf das unerlässliche Maß beschränken können.
    In Modul II können Konzepte für die Verbreitung von Alternativmethoden zum Tierversuch, wie Schulungen und Trainingskurse,
    sowie Strategien für die Implementierung von Alternativmethoden unterstützt werden.
    Es können sowohl Einzelvorhaben als auch Verbundprojekte beantragt werden.
    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Die Abwicklung der Fördermaßnahme erfolgt über den Projektträger Jülich.
    Antragsschluss ist der 15. März eines jeweiligen Jahres.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    BioÖkonomie 2030 - Alternativmethoden zum Tierversuch
    Vorhaben zur Forschung, Entwicklung und Validierung von Methoden, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten Forschung oder
    auch in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzepts nach Russel und Burch (1959) leisten.
    Gefördert werden in diesem Rahmen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
    – zum Ersatz von Tierversuchen,
    – zur Reduktion der Versuchstierzahlen bzw.
    – zur Minderung des Belastungsgrades von Tieren.
    Außerdem sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und ggf. andere Maßnahmen förderfähig, insofern sie der Fortentwicklung des Förderschwerpunkts
    dienlich sind.
    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
    Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind jährlich zum 15. März bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger Jülich (PtJ) einzureichen.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Folgerichtlinie der Förderinitiative "InnoSysTox-Moving - Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch - Hin zur Anwendung"
    Systembiologische Ansätze erlauben eine umfassende Sichtweise auf den Organismus als Ganzes. Um den Bereich Systembiologie in Europa weiter zu stärken und nachhaltige Forschungskooperationen zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien zu fördern, haben die Fördereinrichtungen aus den mittlerweile drei europäischen Ländern nun eine Folgerichtlinie unter dem Namen InnoSysTox-Moving veröffentlicht.
    In einem interdisziplinären Ansatz aus systembiologischer und toxikologischer Forschung sollen gemeinsame, innovative und anwendungsorientierte Projekte zum Ersatz von Tierversuchen gefördert werden.
    Die systembiologischen Ansätze sollen genutzt werden, um auf eine bessere Prognostizierung und Quantifizierung von Risiken für die menschliche Gesundheit hinzuarbeiten und gleichzeitig den Einsatz von Tieren in Experimenten zu senken.  Dazu sollen vorliegende Ressourcen gebündelt und die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung der 3R-Forschung, der Systembiologie, Bioinformatik und Toxikologie gestärkt werden.
    Deadline für Proposals war der 27. Juni 2019.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    e:Bio – Innovationswettbewerb Systembiologie
    Die Systembiologie zeigt sich als ein Forschungsansatz mit breiten Anwendungsmöglichkeiten in der Gesundheitsforschung, der Gesundheitswirtschaft und in der Bioökonomie. In den ersten zwei der insgesamt drei Wettbewerbsrunden konnten sich 55 Einzel- und Verbundvorhaben mit einem Fördervolumen von ca. 100 Millionen Euro erfolgreich durchsetzen. Die ersten Projekte haben mit ihren Arbeiten im Frühjahr 2012 begonnen. Die Vorhaben der in 2015 abgeschlossenen dritten Runde werden in 2016 beginnen und das breite Themenspektrum der Maßnahme ergänzen.
    Förderzeitraum 2012-2020.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Translationale Förderinitiative: "Multilateralen Zusammenarbeit in Computational Neuroscience: Deutschland – USA – Israel – Frankreich"
    Computational Neuroscience liefert die theoretische Basis sowie eine ganze Palette technischer Ansätze, um die Prinzipien und die Dynamik des Nervensystems verstehen zu können. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen, Methoden und Erkenntnissen der Informatik, der Neurowissenschaften, der Biologie, der mathematisch-physikalischen Wissenschaften, der Gesellschafts- und Verhaltenswissenschaften, der Ingenieurwissenschaften und anderen Disziplinen nutzt der Bereich Computational Neuroscience ein breites Spektrum an Vorgehensweisen zur Untersuchung von Struktur, Funktion, Organisation und Informationsverarbeitung auf allen Ebenen des Nervensystems. Zur Beschleunigung des Fortschritts im Bereich Computational Neuroscience tragen neue Methoden für die Zusammenführung und Analyse komplexer Daten, die konzeptionellen Rahmenbedingungen vieler verschiedener theoretischer Quellen sowie neue Modalitäten für umfangreiche Datensammlungen und die Ausgestaltung von Experimenten bei.

    Die Zuwendungen in Höhe von ca. 90 000 Euro bis 225 000 Euro pro Jahr für das gesamte Kooperationsprojekt können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse für in der Regel drei Jahre gewährt werden.
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
    siehe unter Forschungspreise
    www.bmelv.de/

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Reinhardt Kosseleck-Projekte
    Durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen soll somit die Möglichkeit eröffnet werden, in hohem Maße innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen.
    Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.
    http://www.dfg.de/

  • Rheinland-Pfalz: Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.mufv.rlp.de/
    Das Land Rheinland-Pfalz fördert Forschungsprojekte, die das Ziel haben, Ersatzmethoden zum Tierversuch zu entwickeln. Die Förderung der Projekte erfolgt nach positiver Bewertung durch die Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ergänzungs- und Ersatzmethoden zum Tierversuch (ZEBET) des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BFR).
    Sowohl die Förderung von Projekten die der Erforschung von Alternativen zum Tierversuch dienen als auch die Bewerbung für den Forschungspreis sind nicht auf Rheinland-Pfalz beschränkt, Forscher aus Deutschland können sich bewerben. Die Frage nach einer Bewerbung aus dem Ausland hat sich bisher nicht gestellt.

  • SET - Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen
    www.stiftung-set.de/
    Zur Vermeidung und Verringerung von Tierversuchen bzw. der Belastung von Versuchstieren ist die Stiftung SET auf drei Feldern aktiv:
    Förderung wissenschaftlicher Projekte mit 3R-Fokus, Förderung der Kommunikation in diesem Bereich sowie Unterstützung der Aus- und Fortbildung. Die Stiftung SET fördert vor allem kleinere und mittelgroße Forschungsprojekte, die mit „Mut zur Lücke“ nicht zu den wissenschaftlichen  Forschungsansätzen gehören, die von anderen Einrichtungen unterstützt werden.  Geeignete Forschungsprojekte werden von der Stiftung SET entweder ganz oder teilweise finanziert bzw. an hierfür in Betracht kommende Fördereinrichtungen weitervermittelt.

Finnland

  •  Juliana von Went Fund for Research Without Animal Experiments
     Forschungsförderung sowie Forschungspreise
     www.jvws.org/


Europa/International

  • American Fund for Alternatives to Animal Research (AFAAR) and the New England Anti-Vivisection Society (NEAVS)
    Einjähriges Postdoktorandinnen-Stipendium für Wissenschaftlerinnen, die an Frauengesundheit oder Geschlechtsunterschieden mit tierversuchsfreien Methoden forschen. Antragstellerinnen aus der ganzen Welt können sich bewerben.
    Deadline war der 15. Dezember 2014.
    Ausführliche Informationen unter: http://alternativestoanimalresearch.org/afaar/programs

  • InnoSysTox-Moving - Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch - Hin zur Anwendung
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2431.html
    Systembiologische Ansätze erlauben eine umfassende Sichtweise auf den Organismus als Ganzes. Um den Bereich Systembiologie in Europa weiter zu stärken und nachhaltige Forschungskooperationen zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien zu fördern, haben die Fördereinrichtungen aus den mittlerweile drei europäischen Ländern nun eine Folgerichtlinie unter dem Namen InnoSysTox-Moving veröffentlicht.
    In einem interdisziplinären Ansatz aus systembiologischer und toxikologischer Forschung sollen gemeinsame, innovative und anwendungsorientierte Projekte zum Ersatz von Tierversuchen gefördert werden.
    Die systembiologischen Ansätze sollen genutzt werden, um auf eine bessere Prognostizierung und Quantifizierung von Risiken für die menschliche Gesundheit hinzuarbeiten und gleichzeitig den Einsatz von Tieren in Experimenten zu senken. Dazu sollen vorliegende Ressourcen gebündelt und die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung der 3R-Forschung, der Systembiologie, Bioinformatik und Toxikologie gestärkt werden. 
    Deadline für Proposals war der 27. KJuni 2019.

  • Gradiuiertenstipendium International Foundation for Ethical Research (IFER)
    Die International Foundation for Ethical Research (IFER), ein Programm dr National Anti-Vivisection Society (NAVS), nimmt wieder Anträge für das Graduiertenförderprogramm 2015-2016 entgegen.
    IFER Graduiertenstipendien bestehen aus einjährigen Förderungen in Höhe von 15.000 Dollar pro Person für Projekte, die die Entwicklung, Validierung oder Umsetzung von innovativen wissenschaftlichen Methoden unterstützen, um den Ersatz von Tierversuchen in Forschung, Testung und Bildung voranzubringen.
    Bewerbungen waren bis zum 20. April 2015 einzureichen.
    Weitere Informationen zum IFER Graduiertenprogramm sowie zur Teilnahmeberechtigung, Bewerbungsrichtlinien und ein downloadbares Bewerbungsformular kann auf der IFER-Website gefunden werden: http://www.ifer.org/fellowships.php
  • Animalfree Research
    Antragssteller aus der ganzen Welt können sich bewerben. Die Gesuche müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.
    Weitere Details siehe Eintrag unter Schweiz

  • Ärzte gegen Tierversuche e.V.
    Forschungsförderung/Forschungspreis
    Forschungsort in Deutschland oder dem deutsprachigen Ausland.
    Siehe Eintrag unter Deutschland

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter Schweiz

  • Europäische Union
    Innovative Medicine Initiative (IMI)
    In der Zweiten Antragsrunde, Call 3 und 4, der Innovative Medicines Initiative bestehen unter den Schwerpunktthemen 
    IMI 2 – Call 3 includes 6 Research and Innovation topics:
    - Remote assessment of disease and relapse (RADAR),
    topic 1: central nervous system (CNS)
    - Assessing risk and progression of prediabetes and type 2
    diabetes to enable disease modification
    - Linking clinical neuropsychiatry and quantitative
    neurobiology
    - The consistency approach to quality control in vaccine
    manufacture
    - Pertussis vaccination research
    - Knowledge repository to enable patient focused medicine
    development
    IMI 2 – Call 4 includes one Coordination and Support topic:
    - Enabling platform on medicines adaptive pathway to
    patients
    Deadline für das Einreichen von Projektvorschlägen (Expressions of interest):
    Weitere Details siehe unter http://www.imi.europa.eu/

    Horizon 2020, Work Programme Year: H2020-2018-2020
    - SC1-BHC-07-2019: Regenerative medicine: from new insights to new applications
    Scope: Regenerative medicine replaces or regenerates human cells, tissue of organs, to restore or establish normal
    function. Projects should focus on innovative translational research to develope regenerative processes towards the
    ultimative clinical goal of adressing unmet clinical needs of large patient groups.
    Proposals should be based on new approaches such as genome editing or gene therapy, transdifferentiation or in vivo
    reprogramming, cell therapy and transplantation, 3D bioprinting, organoids or use of combined products.
    Deadline was: April 16, 2018, 17.00 Uhr (Brussels time)
    Budget: 50,000,000 Euro (single-stage)

    - SC1-BHC-27-2018: New testing and screening methods to identify endocrine disrupting chemicals
    New and improved approaches are needed to increase the quality, the efficiency and the effectiveness of existing methods to
    meet demanding and evolving regulatory requirements worldwide. In consultation with relevant regulatory bodies, research
    should improve and harmonise screening and testing protocols/strategies and hazard/risk assessments by developing better and
    faster tools, test methods or models, including in vitro and in vivo tests, high-throughput and in silico methods (e.g. QSAR),
    potentially combined with research on adverse outcomes pathways. For in vitro tests, appropriate coupling of their results
    to human health effects should be ensured. Information is also needed as regards how epidemiological and field monitoring
    data, which are also to be considered as data sources in a regulatory context, can be used to gain information about possible
    associations between levels of exposure to specific chemicals and ED-related effects. Focus should be on the most urgent
    regulatory needs, e.g., methods addressing the thyroid axis, developmental neurotoxicity, metabolic disorders, female
    reproduction and non-genotoxic carcinogenicity.
    Deadline was: April 18, 2018, 17:00 (brussels time)
    Budget: 52.000.000 Euro (single-stage)

    Work Programme 2018-2020, draft version
    - DT-NMBP-23-2020: Next generation organ-on-chip (RIA)
    The purpose of this call is to transform European industry through the integration of digitisation and other enabling
    technologies and achieve global industrial leadership. Success will be seen in global industrial leadership, notably in
    manufacturing, and in opportunities for re-industrialisation.
    Deadline: to be defined
    Budget: to be defined.

  • Humane Society International (HSI)
    Die Humane Society International bietet derzeit Zuschüsse für die Erstellung, Veröffentlichung
    und Verbreitung dreier Reviews an, die sich kritisch mit der Verwendung von Tiermodellen in der
    Krankheitsforschung auseinandersetzt.
    Die Reviews sollen Vorschläge einer neue "Roadmap" für die künftige Forschung zum Verständnis
    menschlicher Erkrankungen beinhalten die Umsetzung moderner, humanspezifischer Modelle, Tools
    und Technologien in die Klinik verbessern.
    Bewerber, die über einen PhD (oder vergleichbar) in Naturwissenschaften und über Forschungs- und
    Publikationserfahrungen auf dem Gebiet der Humanerkrankungen verfügen, sind eingeladen, für eines
    der zuschüsse ihr Angebot einzureichen. Bewerbungsrichtlinien sind dem Bewerberformular zu
    entnehmen.
    Bewerbungsfrist war der 15. Oktober 2013.
    Kontakt: Dr. Gill Langley Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Weitere Details unter: http://humanesocietyuniversity.org/news/diseasemodels.aspx
  • Stiftung Forschung 3R
    Die Stiftung unterstützt primär Forschungsprojekte aus der Schweiz.
    Gesuchsteller aus dem Ausland müssen begründen, weshalb sie in der Schweiz Forschungsbeiträge beantragen. Liegen auf den gleichen Zeitpunkt aus dem selben Themenbereich gleichwertige Beitragsgesuche vor, so geniesst das Gesuch aus der Schweiz Vorrang.
    Deadline für 2013 war der 1. Mai 2013.
    Siehe Eintrag unter Schweiz

  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    siehe Eintrag unter USA


Luxemburg

  •  Fondation Internationale pour la Substitution de l'Expérimentation Animale
        www.fisea.lu/

 

Niederlande

  • The Netherlands Organisation for Health Research and Development
    Forschungsförderung
    www.zonmw.eu
    Die Organisation fördert das Wissen und die tatsächliche Nutzung dieses Wissens im Bereich Pflege und Verbesserung der Gesundheit. ZonMw stimuliert mit verschiedenen Förderprogrammen den gesamten Innovations-Zyklus von der Grundlagenforschung bis zur Umsetzung neuer Therapien und vorbeugender Maßnahmen oder Verbesserungen in der Struktur des Gesundheitswesens. Gefördert werden auch Ersatzverfahren zu Tierversuchen.

 

 Schweden

  • The Swedish Fund for Research Without Animal Experiments
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.forskautandjurforsok.se/
    Der Schwedische Fonds für Forschung ohne Tierversuche fördert die Entwicklung und Validierung von Ersatzverfahren als Alternativen zu Tierexperimenten. Stipendien werden jährlich für Forschung, Validierung und Informationsprojekte vergeben.

 

Schweiz

  • Animalfree Research
    www.animalfree-research.org/
    Animalfree Research will durch den Ersatz und die erhebliche Verminderung von Tierversuchen die Würde und das Wohlergehen des Tieres schützen.
    Antragssteller aus der ganzen Welt können sich bewerben. Die Gesuche müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.
    Die Deadline für Förderanträge für das Jahr
    Folgende Themenschwerpunkte werden bevorzugt gefördert:
    Förderung von Alternativmethoden zum vollständigen oder teilweisen Ersatz von Tierversuchen im Sinne der 3R: Entwicklung, Validierung, Optimierung, Publikation, Anerkennung, Anwendung.
    Dialog mit der Wissenschaft und der Öffentlichkeit sowie  Einsatz für die Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen zum Schutz der Versuchstiere.

  • Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    www.doerenkamp.ch
  • Gebert Rüf Stiftung
    Innovationsförderung an Schweizer Hochschulen, Förderung von innovativen Projekten von hoher Relevanz und wissenschaftlicher Qualität,
    die durch folgende Grundkriterien abgesichert sind: Originalität, Wirksamkeit, Transferpotential und Interdisziplinarität.
    http://www.grstiftung.ch/de.html
  • Stiftung Forschung 3R
    www.forschung3r.ch/
    Die Stiftung Forschung 3R unterstützt Forschungsprojekte auf dem Gebiet derAlternativmethoden zu Tierversuchen, um: die Belastung für die in einem Tierversuch eingesetzten Tiere zu vermindern, und/oder die Zahl der für eine bestimmte Fragestellung (Tiermodell) benötigten Tiere zu reduzieren und/oder das Ersetzen von spezifischen Tierversuchen zu ermöglichen.
    Die Stiftung unterstützt primär Forschungsprojekte aus der Schweiz.
    Gesuchsteller aus dem Ausland müssen begründen, weshalb sie in der Schweiz Forschungsbeiträge beantragen. Liegen auf den gleichen Zeitpunkt aus dem selben Themenbereich gleichwertige Beitragsgesuche vor, so geniesst das Gesuch aus der Schweiz Vorrang.  
    Deadline war der 15. Februar 2016 als Eingabetermin für eine Projektskizze.

  • Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung
    http://www.bitg.ch/stiftungDE.html
    Die Stiftung wird vom Kanton Thurgau getragen und fördert wissenschaftliche Aktivitäten im Kanton Thurgau oder in seinem Interesse.


Vereinigtes Königreich (UK)

  • Dr Hadwen Trust
    www.drhadwentrust.org
    Ziel ist die Entwicklung von Techniken und Verfahren zum Ersatz der Verwendung lebender Tiere in biomedizinischer Forschung, Tests und Ausbildung. Um dieses Ziel zu fördern unterstützt und begleitet der Dr. Hadwen Trust Wissenschaftler, um Techniken zu entdecken, die Experimente mit lebenden Tieren ersetzen können.
    die Stiftung unterstützt bei der Ausstattung von Einrichtungen und ermutigt über die Öffentlichkeit und Ausbildung die breite Akzeptanz solcher Techniken.
    Eine neuer Bewerbungsaufruf wird im Oktober 2015 erwartet.

  • The Lord Dowding Fund
    www.ldf.org.uk/
    Die Stiftung fördert besonders die tierversuchsfreie Forschung und Ausbildung in Großbritannien. Die Stiftung insbesondere an Projekten im Bereich der Parkinson- und Alzheimerforschung interessiert. Andere Projekte können sich aber auch bewerben.

  • Universities Federation for Animal Welfare (UFAW)
    Forschungsförderung sowie Forschungspreise
    http://www.ufaw.org.uk/grants.php
    Die hauptsächlichen Prioritäten der UFAW sind, eine hochwertige Wissenschaft zu fördern, die zu substantiellen Fortschritten im Tierschutz führt, sowie die Ausbildung im Tierschutz zu fördern, besonders auf Ebene der Universitäten und Kolleges.

  • Welcome Trust, Biomedical Ethics & Medical Humanities
    PhD Stipendienförderung
    http://www.wellcome.ac.uk/Funding/
    Der Wellcome Trust, eine unabhängige, global wirkende karitative Stiftung, Unterstützt Grundlagenforscher, klinische Forscher (inkl. klinische Psychologen, Zahn- und Veterinärmediziner) sowie Wissenschaftler im Bereich öffentliche Gesundheit in allen Karrierestadien. Wenn geeignet werden auch bewerber außerhalb der biomedizinischen Wissenschaften ermutigt, sich zu bewerben. Der bewerber muss jedoch über Expertise auf dem Gebiet biomedizinischer Probleme verfügen.


Vereinigte Staaten (USA)

  • National Institute of Health (NIH)
    http://grants.nih.gov/grants/guide/rfa-files/RFA-TR-16-017.html
    Förderprogramm "Microphysiological Systems for Disease Modeling and Efficacy Testing". Zweck des Programms ist die Entwicklung reproduzierbarer und übertragbarer in vitro-Modelle für die Wirksamkeitsstudien durch Aufdeckung und Validierung von übertragbarer Biomarker, die Entwicklung standardisierter ethoden für die präklinische Wirksamkeitstestung und die definitive Wirksamkeitstestung von möglichen Therapeutika unter Verwendung der besten Praktiken und ein gründliches Studiendesign. Essenziell ist ein multidisziplinärer Ansatz, der Experten aus Bioengineering, Microfluidik, Materialwissenschaften, *.omics-Wissenschaften, Computerbiologie, Krankheitsbiologie, Pathologie, Elektrophysiologie, Pharmakologie, Biostatistik und klinische Wissenschaften zusammenbringt.
    Stichtag Letter of Intend: 13. November 2016
    Stichtag Bewerbung war der 13. Dezember 2016, 17:00 Uhr Lokalzeit der Bewerberorganisation

  • The Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)
    Forschungsförderung (CAAT Grants Program) sowie Forschungspreise
    CAAT Grants: Call for Preproposals
    http://caat.jhsph.edu/programs/grants/preproposal.html
    Das Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) erbittet die Projektförderanträge, die sich auf die Umsetzung des Berichts der National Academy of Sciences "Tocixity in the 21st Century: A Vision and a Strategy" konzentrieren.
    Bewerbungen in den folgenden Bereichen sind möglich:
    * Vorschläge in Bezug auf die Toxikologie: Der maximale Förderbetrag beträgt 40.000 US$. Das Ziel sollte sein, die Zahl der Versuchstiere signifikant zu reduzieren oder zu ersetzen. Beispiele für akzeptable Projekte könnten Folgendes beinhalten: mechanistisches Verständnis der in vitro Reaktionen auf toxische Substanzen in menschlichen Zellen, die Entwicklung von AOPs oder die Durchführung systematischer Reviews. Eine Überlegung sollte die Umsetzung dieser neuen Methode zur Bewertung und Vorhersage von Gesundheitsfolgen berücksichtigt werden.
    * Vorschäge bezüglich der Verfeinerung von Tierversuchen werden gesondert finanziert: siehe unter "Science-Based Animal Welfare Awards".
    Deadline war der 5. Mai 2019.
  • Alternatives Research and Development Foundation (ARDF)
    http://ardf-online.org/ardf-grants.html
    Die Alternatives Research and Development Foundation (ARDF) vergibt Zuschüsse zur Unterstützung von Forschungsprojekten, in denen alternative Methoden, um die Forschung voranzubringen und den tierversuch zu ersetzen oder zu reduzieren. ARDF nimmt derzeit Stipendienanträge für die diesjährigen Stipendien an.
    Die maximale Förderung beträgt 40.000 US$. Während US-Anträge bevorzugt werden, sind Vorschläge von gemeinnützigen Bildungs- und Forschungseinrichtungen weltweit willkommen. Vorschläge aus den Bereichen Forschung, Testung oder Aus-, Fort- und Weiterbildung werden berücksichtigt. Bevorzugt werden Projekte, die Projekte verwenden:
    * In silico- und in vitro-Methoden mit menschlichen Zellen oder Geweben
    * Pathway-basierte Ansätze gemäß dem Bericht der National Academy of Sciences von 2007, Toxicology of the 21st Century: A Vision and a Strategy.
    Bewerbungsfrist war der 1. Mai 2019.

  • International Foundation for Ethical Research (IFER)
    http://www.ifer.org/
    Graduiertenstipendienprogramm für Alternativen zum Tierversuch
    Das Ziel des IFER Fellowship Program ist es, den Absolventen von naturwissenschaftlichen Studiengängen finanzielle Anreize zu bieten, die sie in den frühesten Phasen ihrer Karriere ermutigen sollen, Innovationen und Entdeckungen mit Ethik und Respekt für Tiere zu verbinden.
    Mit den Stipendien werden jährlich bis zu 12.500 US-Dollar für die Unterstützung von Stipendiaten und bis zu 2.500 US-Dollar für Material pro Jahr bereitgestellt. Die Stipendien sind um bis zu drei Jahre erneuerbar. Die weitere Finanzierung ist abhängig vom Fortschritt der Studierenden und der Verfügbarkeit von Mitteln.
    Die Stipendien werden an Kandidaten vergeben, die an Master- und Doktorandenprogrammen in den Naturwissenschaften eingeschrieben sind und deren Vorschläge das größte Potenzial aufweisen, den Einsatz von Tieren in Forschung, Erprobung und/oder Ausbildung zu reduzieren, zu verfeinern oder zu ersetzen.
    Die Bewerbungen waren bis spätestens 30. April 2019 einzureichen.

  • Innovationsforschung und Technologietransferzuschüsse für kleine Unternehmen (SBIR/STTR, R41, R42, R43, R44)
    NIEHS SBIR/STTR-Zuschüsse unterstützen kleine Unternehmen bei der Entwicklung innovativer und kommerziell nutzbarer Produkte oder Technologien für die Übersetzung und Kommunikation von Umweltforschung zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit. Teil dieses Programms könnten auch Assays und Modellsysteme zum Screening von Verbindungen auf Toxizität sein.
    Jährliche SBIR/STTR-Antragseingangsdeadlines: 7. Januar 2019 und 5. April 2019.