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Biologielaborantin
Zurzeit befinde ich mich im 4. Lehrjahr meiner Ausbildung am Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie der Universität Würzburg, welche ich Ende Februar 2012 abschließen werde. Dort führe ich verschiedene molekularbiologische Analysen von Proteinen aus, z. B. mit Westernblots, 2D-Gelelektrophoresen und indirekten Immunfluoreszenzen. Zudem habe ich Methoden der DNA-Klonierung sowie Arbeiten in der Zellkultur und Elektronenmikroskopie kennengelernt. Ich bin ein verantwortungsbewusster und zuverlässiger Mensch und kann selbstständig sowie auch im Team arbeiten. Die mir übertragenen Aufgaben führe ich sorgfältig aus. Darüber hinaus bin ich gerne bereit, neue Arbeitsbereiche kennenzulernen (z. B. mikrobiologische Prüfungen oder Botanik) und mich weiterzubilden. Ich habe zudem fundierte Kenntnisse im Bereich der EDV.
Promotion
Ich habe mein Biologie Studium im November letzten Jahres erfolgreich abgeschlossen und bin auf der Suche nach einer Promotionsstelle für die ich mich begeistern kann. Ich möchte zukünftig an Tierversuch Ersatz im Sinne der 3R forschen. In meiner Diplomarbeit habe ich an neurodegenerativen Erkrankungen geforscht und mir neben molekularbiologischen in-vitro Methoden auch Fähigkeiten im bioinformatischen Bereich angeeignet. Was den Promotionsbeginn angeht bin ich flexibel, da ich derzeit eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin habe.

Steigende Zahl von Tierversuchen in Berlin

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Der Berliner Tierschutzbeauftragte Dr. Klaus Lüdcke spricht von einer steigenden Zahl von Tierversuchen in Berlin. Laut seinem Bericht habe die Zahl der Versuchstiere 2009 um 0,8 Prozent zugenommen. Das wären 3.122 Tiere mehr als 2008. Gestiegen sei vor allem die Zahl der Versuchstiere, die in der Aus- oder Weiterbildung eingesetzt wurden und bei denen Organe entnommen wurden. Bei Letzteren handle es sich meist um gentechnisch manipulierte Mäuse. Insgesamt falle der Anstieg geringer aus als in den vorhergehenden Jahren.


Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher (DIE LINKE.) möchte eine Entwicklung zur Reduktion der Tierexperimente unterstützen. So sei eine Stiftungsprofessur für alternative Versuchsmethoden an der Charité geplant. Zudem solle ein Forschungspreis ausgelobt werden, um Alternativen zu Tierversuchen zu finden.

Eine „Trendwende“ sehe Dr. Irmela Ruhdel von der Akademie für Tierschutz, Neubiberg, jedoch nicht. Sie betone, dass die Bundesländer kaum Möglichkeiten hätten, gegen Tierversuche vorzugehen, denn das Tierschutzgesetz, das auch die Versuche regelt, sei ein Bundesgesetz. Ruhdel werte allerdings die Maßnahmen der Senatsverwaltung als Schritt in die richtige Richtung.

 

Quelle: Den Artikel von Svenja Bergt in der Ausgabe von Taz.de vom 2.8.2010 finden Sie hier.

Weiterführende Info zum Landestierschutzbeauftragten: Pressemeldung des Landes Berlin vom 30.7.2007 "Senatorin Lompscher beruft 1. Tierschutzbeauftragten für Berlin".