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Ein vielversprechendes Verfahren zum Test von Nervengiften haben Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) in Dortmund zusammen mit dem Nachbarinstitut IfADo (Leibniz-Institut für Arbeitsforschung) den Network Formation Assay (NFA) entwickelt, mit dem sie schnell und einfach Nervengifte testen können.

Am 09. und 10. Juni 2011 haben sich 25 Experten auf Einladung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zu einem Workshop getroffen. Thema war Alternativen zum Tierversuch bei der Prüfung von Keuchhusten-Impfstoffen.

Kommunizierende biologische Barrieren

Freitag, 27 Mai 2011 07:40

Im EU-Projekt „InLiveTox“ verbinden Wissenschaftler erstmals drei biologische Barrieren in einem einzigen „in-vitro“-Modell miteinander. Damit wollen sie naturnahe Bedingungen wie im menschlichen Körper simulieren.

InVitroJobs stellt ab sofort regelmäßig Wissenschaftler und ihre innovativen Forschungen als „Arbeitsgruppe im Portrait“ vor. Im Fokus stehen neu entwickelte Methoden, ihre Evaluation sowie der Ausblick, welche tierexperimentellen Versuchsansätze gemäß dem 3R-Prinzip (reduce, refine, replace) nach Möglichkeit reduziert und bestenfalls ersetzt werden können. Die Serie wird weitergeführt mit der Forschungsgruppe  „Experimentelle Zell- und Gewebetechnologie“ innerhalb der Arbeitsgruppe Molekulare Hämostaseologie am Universitätsklinikum Jena. Der Vorstellung der Forschungsgruppe folgt ein Interview mit Dr. rer. nat. Sandy Mosig.

Antikörper, die eine Schlüsselrolle bei der Erforschung von biologischen und medizinischen Fragestellungen innehaben, wird man in Zukunft kostengünstig und ohne den Einsatz von Tierversuchen in großer Zahl herstellen können.

In Wädenswil (Schweiz) wird menschliches Gewebe im Labor gezüchtet, um neue Medikamente und Kosmetika im Reagenzglas zu testen und Tierversuche zu reduzieren.


Weltweit ist es Wissenschaftlern der Ahlgrenska Akademie an der Gothenburg-Universität in Schweden gelungen, ein Blutgefäß aus Stammzellen herzustellen und einem 10jährigen Mädchen in einer Operation einzupflanzen.


Forscher der Ruhr Universität Bochum haben einen Antikörper hergestellt, mit dem sie die zahlreichen Stammzelltypen des Nervensystems besser als bisher unterscheiden können.

In lebenden Organismen finden komplexe, nicht-lineare Vorgänge zur Signalverarbeitung statt, mit denen Zellen auf externe Einflüsse reagieren. Mit dem Intelligent Microplate Reader (IMR), der an der Technischen Universität München in Zusammenarbeit mit der Firma HP Medizintechnik GmbH entwickelt wurde, ist es möglich, die Übertragungsfunktionen zwischen Signaleingang (Ursache) und Signalausgang (Wirkung) bei lebenden Zellen online und in Echtzeit zu erfassen und über geeignete Auswertealgorithmen zu interpretieren.


Forscher an der Columbia University's Fu Foundation School of Engineering haben eine neue Methode zur Reparatur eines beschädigten Herzen mit Hilfe einer Tissue-Engineering-Plattform entwickelt, bei der sich das Herzgewebe selbst reparieren kann. Es handelt sich um eine neuartige Zelltherapie bei einem Myokardinfarkt.