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Montag, 17 Juli 2017 06:56

Hauptstadt der Tierversuchsalternativen: Berlin will 1,9 Mio. pro Jahr für die Erforschung neuer Methoden geben

Wie der Tagesspiegel am 18. Juni in seiner Ausgabe schrieb, will der Senat in einem Vertrag mit der Charité für den Zeitraum 2018 bis 2022 zwischen 1,2 Mio bis zu 1,9 Mio. Euro jährlich für die Entwicklung von Alternativen zum Tierversuch zur Verfügung stellen.

Dafür werde zwischen Landesregierung und Charité ein Vertrag geschlossen, in dem festgeschrieben werden soll, dass Tierversuche in Berlin zu vermeiden sind. Geplant ist der Aufbau eines eigenen Instituts, das an tierversuchsfreien Methoden forscht. Gemeinsam mit den berliner Universitäten, dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung und dem Max-Delbrück-Centrum (MDC) soll das Neudenken in der biomedizinischen Forschung mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung und Implementierung von Alternativmethoden zu Tierversuchen vorangetrieben werden.

Derweil schrieb die Berliner Morgenpost am 16. Juli, dass inzwischen ein Vertrag mit dem Land Berlin geschlossen worden sei, indem bereits Zuschüsse von insgesamt 8,6 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren für das wissenschaftliche Zentrum enthalten sind. Ein Gesamtfinanzierungskonzept solle nun zusammen mit der Einstein-Stiftung und weiteren Partnern und Geldgebern erarbeitet werden. 

Quelle und weitere Informationen:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-ohne-tierversuche-senat-plant-neues-institut/19947288.html

https://www.morgenpost.de/berlin/article211257079/Mehr-Geld-Charite-entwickelt-Alternativen-zu-Tierversuchen.html