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Donnerstag, 30 März 2017 11:42

Leipzig: Kooperationsprojekt für neue 3D-Struktur

Ein Forscherteam der Arbeitsgruppe Angewandte Molekulare Hepatologie der Medizinischen Fakultät Leipzig wird in einem Kooperationsprojekt mit einem Industriepartner der Frage nachgehen, wie sich die Wuchsbedingungen Hepatozyten-ähnlicher Zellen verbessern lassen. Dafür werden sie eine dreidimensionale biokompatible Silikonstruktur als Gerüst für den Zellaufwuchs fertigen lassen.

Die Wissenschaftler verfügen über Expertise auf dem Gebiet der Entwicklung Leber-ähnlicher Zellen aus humanen mesenchymalen Stammzellen, die aus Fettgewebe isoliert worden sind.

Bekannt ist, das sowohl die gängigen zweidimensionalen Zellrasen als auch die derzeit gängigen dreidimensionalen Kugelformen der Leber-ähnlichen Gebilde nicht geeignet sind, die die Toxizitätstests notwendigen Zelleigenschaften zu erzeugen. Während die zweidimensionalen Rasen den Naturgegebenheiten nicht entsprechen, kann es in den kugeligen Gebilden je nach Größe zum Absterben der inneren Zellen kommen. Die neu zu entwickelnde Silikonstruktur, auf die die Zellen aufgesät werden, soll nun der natürlichen Wuchsform ähnlicher werden bzw. den Ansprüchen der Zellen mehr entgegenkommen,

Das Wissenschaftteam will mit diesen leberähnlichen Konstrukten bessere Ergebnisse bei der Substanztestung erzielen.

Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/service/kommunikation/medienredaktion/nachrichten.html?ifab_modus=detail&ifab_id=7006