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Mittwoch, 03 Dezember 2014 21:11

NRW: Zentrum für Ersatzmethoden zum Tierversuch wird auf den Weg gebracht

SPD und GRÜNE haben sich in ihren Haushaltsberatungen darüber verständigt, 2015 ein Zentrum für Ersatzmethoden zum Tierversuch (CERST NRW) einrichten. Leiterin des CERST wird Prof. Ellen Fritsche vom Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf.

In der heutigen Pressemitteilung freut sich der Sprecher für Tierschutz der Landtagsfraktion Bündnis 90/die GRÜNEN und Mitglied des Wissenschaftsausschusses, Martin-Sebastian Abel, dazu: „Ein weiterer Meilenstein im Tierschutz wird umgesetzt. Das Ziel dieser zunächst auf fünf Jahre angelegten Initiative ist die Reduzierung der Tierversuchszahlen in NRW durch die Entwicklung und Verbreitung alternativer Testmethoden. Das CERST-NRW wird sowohl für den Tierschutz als auch für den Wissenschaftsstandort NRW einen wichtigen Beitrag leisten.“

Das IUF verfügt über jahrelange umfangreiche Erfahrungen in der Entwicklung und Etablierung von Ersatzmethoden zum Tierversuch. Mit Prof. Dr. med. Ellen Fritsche bekommt das CERST eine international anerkannte Forscherin mit hoher Expertise, die schon mehrfach für ihre Arbeiten international ausgezeichnet wurde.

Die Wissenschaftlerin forscht mit ihrem Team vor allem an entwicklungsneurotoxikologischen Fragestellungen in vitro. Dabei werden sogenannte Neurosphären aus Nervenvorläuferzellen als Testsystem eingesetzt, mit denen teure und sehr aufwändige Versuche mit unzähligen Ratten ersetzt werden können. InvitroJobs hat die Forschergruppe schon einmal in der Rubrik "Arbeitsgruppe im Portrait" vorgestellt.

Quelle:
http://martin-sebastian.de/2014/12/rot-gruen-bringt-erforschung-von-alternativmethoden-zu-tierversuchen-voran/

Lesen Sie auch den Beitrag über die Arbeitsgruppe im Portrait und Ersatzverfahren zum Tierversuch am IUF
http://www.invitrojobs.com/